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Corona-Impfstoffe


Corona-Impfstoffe sollen die Menschen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 schützen und eine Verbreitung verhindern. Neben den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna und stehen noch die Vektorimpfstoffe AstraZeneca und Johnson & Johnson, sowie ein proteinbasierte Impfstoff Novavax zur Verfügung.

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Corona-Impfung: Was man über Impfstoffe, Wirkung, Sicherheit und Zulassung wissen muss


Das Coronavirus SARS-CoV-2 breitet sich seit Anfang des Jahres 2020 in Deutschland rasant aus. Noch immer zählt die Corona-Impfung als wirksamster Schutz vor COVID-19 und als große Hoffnung eine immer weiter fortschreitende Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Die Wissenschaft und Forschung hat es geschafft zahlreiche Impfstoffe zu entwickeln. Alle verfügbaren COVID-19-Impfstoffe schützen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und sind hochwirksam gegen schwere Verläufe von COVID-19. Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)klarstellt schützt eine Impfung „nicht nur die geimpfte Person selbst, sondern reduziert erheblich das Risiko, das Coronavirus SARS-CoV-2 auf andere zu übertragen“.

Corona-Impfung: Welche Impfstoffe gibt es?


In Europa und Deutschland sind bisher zwei mRNA-Impfstoffe, zwei Vektorimpfstoffe und ein proteinbasierter Impfstoff gegen Corona zugelassen: Neben den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna und stehen noch die Vektorimpfstoffe AstraZeneca und Johnson & Johnson, sowie der ein proteinbasierte Impfstoff Novavax zur Verfügung. 
Trotz unterschiedlichem Aufbau, haben die Vakzine ein gemeinsames Grundprinzip. Die BZgA beschreibt es wie folgt: „Dem Immunsystem wird ein bestimmter Bestandteil des Coronavirus SARS-CoV-2, das sogenannte Antigen, präsentiert, gegen das das Immunsystem in der Folge einen Schutz entwickelt. Das in den Impfstoffen verwendete Antigen ist ein Oberflächenprotein des Virus, das als Spikeprotein bezeichnet wird. Das Immunsystem erkennt dieses Spikeprotein als Fremdkörper und entwickelt einen Immunschutz dagegen. Dabei kommt es zur Ausbildung von Antikörpern und bestimmter Immunzellen, sogenannter T-Zellen, gegen das Virus.“
Ist der Immunschutz dann vollständig vorhanden, erkennen die Antikörper und Immunzellen „bei erneutem Kontakt mit dem Coronavirus das Spikeprotein und bekämpfen das Virus. Gemeinsam schützen diese Abwehrmechanismen vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und schweren Krankheitsverläufen“.

mRNA-Impfstoffe: Empfehlung und Impf-Zeitraum


Der mRNA-Impfstoff von BionTech wird laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ab einem Alter von zwölf Jahren und mit einer etwas niedrigeren Dosierung für Kinder von fünf bis elf Jahren für die Impfung zugelassen. Bei Moderna gilt eine Empfehlung ab 12 Jahren.
Für beide mNRA-Impfstoffen werden für eine vollständige Grundimmunisierung zwei Impfungen benötigt. Bei BioNTech wird ein Abstand von drei bis sechs Wochen empfohlen, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erläutert. Für Moderna sind es vier bis sechs Wochen Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfung.

Vektorimpfstoff AstraZenica: Empfehlung und Impf-Zeitraum


Die Vektorimpfstoffe AstraZeneca und Johnson & Johnson sind beide ab einem Alter von 18 Jahren zugelassen. Die STIKO empfielt eine Anwendung ab 60 Jahren.
Für AstraZenica sind für die Grundimmunisierung zwei Impfungen notwendig. Nach umfangreichen Studien zeigt sich, dass laut Bundeszentrale „die Immunantwort nach AstraZenica gefolgt von einem mRNA-Impfstoff (sogenanntes heterologes Impfschema) der Immunantwort nach zwei Impfungen mit Vaxzevria® deutlich überlegen ist“. 
Aufgrund dieser Ergebnisse empfiehlt die STIKO für Personen, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, „unabhängig vom Alter einen mRNA-Impfstoff für die zweite Impfung. Der Impfabstand sollte dabei mindestens vier Wochen betragen“. 

Vektorimpfstoff Johnson & Johnson: Empfehlung und Impf-Zeitraum


Bei Johnson & Johnson galt bis 18. Januar bundesweit für die Grundimmunisierung eine einmalige Impfung. Aufgrund der sich verändernden Pandemielage muss jetzt auf die Erstimpfung eine Zweitimpfung ab 4 Wochen danach mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen.

Proteinbasierter Impfstoff Novavax: Empfehlung und Impf-Zeitraum


Novavax ist ab einem Alter von 18 Jahren zugelassen. Seit 20. Dezember hat er die Freigabe durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erhalten. Eine Impfempfehlung durch die STIKO gibt es daher noch nicht. Es sind aber auch zwei Impfungen für die Grundimmunisierung notwendig. Der Abstand sollte drei Wochen betragen

Corona-Impfung: So wirken mRNA-Impfstoffe


Die mRNA-Impfstoffe bestehen aus einer Boten-RNA. RNA ist dabei laut BzgA-Definition „die Kurzbezeichnung für Ribonukleinsäure. RNA ist Träger von genetischer Information.“ Bei BioNTech und Moderna enthält die Boten-RNA die genetische Information für den Bauplan des Spikeproteins des Coronavirus.
Bei der Herstellung wird die mRNA mit kleinen Fettmolekülen gemischt. Nach der Impfung ermöglichen sie die Aufnahme der mRNA in einige wenige Körperzellen. Dort wird dann die genetische Information gelesen und dann das Spikeprotein produziert. So entwickelt sich der Immunschutz.

Corona-Impfung: So wirken Vektorimpfstoffe


Die Vektorimpfstoffe basieren auf harmlosen Viren, die genetisch so angepasst werden, dass sie in ihrem Erbgut den Bauplan für einen oder auch mehrere Bestandteile des Coronavirus enthalten. Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erklärt, können sich diese Viren „im Körper nicht vermehren und daher keine Krankheit verursachen“.

Corona-Impfung: So wirken proteinbasierte Impfstoffe


Als proteinbasierter Impfstoff enthält Novavax direkt die Antigene, gegen die der Immunschutz aufgebaut werden muss. Als Antigen wird hier das Coronavirus eingesetzt. Es ist biotechnologisch hergestellt und gereinigt. Auf diese Weise lagern sich Spikeproteine zusammen und bilden Partikel. Für eine entsprechend hohe Immunabwehr werden noch sogenannte Wirkverstärker eingesetzt.

Nebenwirkungen bei einer Corona-Impfung


Gewisse Reaktionen auf eine Impfung sind grundsätzlich normal. Es gilt als Zeichen der Auseinandersetzung des Körpers mit dem entsprechenden Impfstoff. Als solche vorübergehenden leichten Impfreaktionen können Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an der Einstichstelle gelten. Auch erhöhte Temperatur, Fieber und Kopfschmerzen zählen laut Bundeszentrale dazu. Sie sind meist nach wenigen Tagen abgeklungen.
Als Nebenwirkungen gelten laut Bundesministerium für Gesundheit „schädliche und unbeabsichtigte Reaktionen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch“. Als schwerwiegende Nebenwirkungen werden tödliche oder lebensbedrohende Reaktionen, oder Reaktionen die eine „stationäre Behandlung oder Verlängerung einer stationären Behandlung erforderlich machen, gezählt“. Solche Nebenwirkungen können zu bleibenden, schwerwiegenden Behinderungen führen.
Laut aller prüfenden Kommissionen gilt die Möglichkeit von schwerwiegende Nebenwirkungen bei Corona-Impfungen als sehr gering und liegt gerade einmal bei 0,02 Prozent. Auch Spätfolgen gelten laut Experten als sehr unwahrscheinlich.

Corona-Impfung: So läuft eine Impfstoff-Zulassung ab


Damit ein Impfstoff für Europa und Deutschland zugelassen wird, müssen die Hersteller zahlreiche Kriterien erfüllen. Die Entwicklung eines Vakzins ist enorm aufwendig und dauert zudem mehrere Jahre. Im ersten Schritt müssen die Forscher den Erreger identifizieren.
Dem BZgA-Bericht zur Folge muss danach herausgefunden werden, „welche Bestandteile des Erregers geeignet sind, eine Immunreaktion zu erzeugen. Diese Bestandteile nennt man Antigene. Danach folgt die Entwicklung von Impfstoffkandidaten. Zunächst werden sie in der sogenannten präklinischen Entwicklung im Labor und in Tierversuchen getestet“.
Erst dann folgen klinische Studien. Diese teilen sich in drei Phasen. Erst werden dabei die Impfstoffe bei kleineren Gruppen von Menschen getestet und dann bei mehreren tausend Studien-Teilnehmern. Es geht um Wirksamkeit und Sicherheit. Im Zulassungsprozess werden auch Qualität und Risiken begutachtet.

EMA erteilt Zulassung für Corona-Impfstoffe


Eine Zulassungsempfehlung wird laut BzgA bei positiven Bewertungen durch den „Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) bei der EMA, in dem das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) mit einem Experten vertreten ist, bei der Europäischen Kommission abgegeben.