Audio-Only-App

Clubhouse: So funktioniert das Erfolgsmodell der App! Aber der Preis ist hoch

  • Lisa Klein
    vonLisa Klein
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Die Audio-Only-App Clubhouse wird momentan in Deutschland total gehyped. Doch was macht die App so besonders, warum ist Clubhouse so begehrt – was ist das Erfolgsmodell?

  • Die Audio-Only-App Clubhouse ist nun auch in Deutschland verfügbar. Allerdings nur für Apple-Nutzer und Personen, die eine exklusive Einladung erhalten haben.
  • Die App wird von vielen gehyped, aber auch immer wieder kritisiert.
  • Der Erfolg von Clubhouse kann unter anderem der Exklusivität der App zugeschrieben werden. Doch zu welchem Preis?

Auch wenn gegenüber der neuen Audio-Only-App Clubhouse derzeit viel Kritik geäußert wird, ist sie dennoch in aller Munde, wird von Influencern und deren Fans regelrecht gehyped und erlangt immer mehr Beliebtheit. Neben zahlreichen Influencern nutzen Politiker, Journalisten, Aktivisten und auch viele Privatpersonen die neue Audio-Plattform, um gehört zu werden und sich mit anderen auszutauschen. Inzwischen belegt die App derzeit mit den meistens Downloads Platz eins in der Kategorie soziale Netze im App-Store. Doch was macht Clubhouse so erfolgreich?

Clubhouse ist eine Audio-Only-App: In der App Clubhaus können verschiedene Räume betreten werden, in denen man mit den eigenen Freunden oder aber auch mit Fremden aus aller Welt über alle möglichen Themen reden, diskutieren und sich austauschen kann. Doch die App ist momentan nur bestimmten Personen vorbehalten, nicht jeder erhält derzeit Zutritt zum „Clubhouse“.

Das Erfolgsrezept von Clubhouse

Wer die App Clubhouse nutzen möchte, muss nicht nur ein Smartphone von Apple besitzen, da die App derzeit nur für iOS-Geräte zur Verfügung steht, sondern auch eine exklusive Einladung erhalten haben. Eine solche Einladung können nur Personen versenden, die bereits selbst eingeladen wurden und Mitglied der App Clubhouse sind. Dazu kommt, dass momentan jedes Clubhouse-Mitglied nur zwei weitere Personen einladen darf. Das bedeutet: Es können nicht einfach alle Freunde eingeladen werden, man muss sich entscheiden, wen man lieber dabei hätte als andere.

Dadurch, dass nicht jeder einfach Zutritt zur App bekommt und erst auf eine Einladung durch Freunde hoffen müssen, falls diese selbst Mitglied sind, um das Clubhouse betreten zu dürfen, entsteht eine gewisse Exklusivität. Auf der einen Seite möchte jeder exklusiv genug sein, dazu gehören zu dürfen. Auf der anderen Seite entsteht dadurch bei denen, die bisher noch keine Einladung erhalten haben, das Gefühl ausgeschlossen zu werden. Das Gefühl ähnelt dem „in der Schule mit den coolen Kids an einem Tisch sitzen zu dürfen“ – oder eben auch nicht.

Erfolgsmodell Exklusivität: Soll Clubhouse weiterhine exklusiv sein?

Laut den Entwicklern von Clubhouse war die vermittelte Exklusivität gar nicht die eigentliche Intension hinter dem Prinzip mit den Einladungen. Derzeit befindet sich die App noch in der Testphase. Damit die Server nicht überlastet sind und zusammenbrechen, wurde das Schneeballsystem mit den Einladungen eingeführt, sodass nicht zu viele Personen auf einmal Zugriff auf die App erlangen. Allerdings hat das Unternehmen selbst nicht mit einem so großen Hype gerechnet, sodass trotz dieses Schneeballsystems bereits wahnsinnig viele Nutzer Zugang zur App erhalten haben.

Rubriklistenbild: © Screenshot/ App-Store

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