Trotz Kritik

Baden-Württemberg will die umstrittene Luca-App kostenlos zur Verfügung stellen

Menschen gehen über die Königstraße und den Schlossplatz. Oben recht: Check-In mit der Luca-App auf einem Smartphone.
+
Baden-Württemberg will die Luca-App kostenlos anbieten - in Stuttgart ist sie bereits verfügbar.
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
    schließen

Trotz deutlicher Kritik will Baden-Württemberg die Luca-App zur Kontaktverfolgung nutzen und appelliert an die Bürger - in Stuttgart ist die App bereits verfügbar.

Stuttgart - Bisher wurde eine Kontaktverfolgung in der Corona-Krise größtenteils durch schriftliche Datenerfassung, beispielsweise bei einem Restaurant - oder Museumsbesuch, durchgeführt. Baden-Württemberg will nun die umstrittene Luca-App eines Berliner Startups in großem Stil einsetzen und für die Bevölkerung kostenlos anbieten. Die App steht jedoch seit Langem in der Kritik. In der Landeshauptstadt Stuttgart ist die Luca-App bereits seit Mittwoch, dem 14. April, verfügbar. Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) sagte, die Stadt habe „Nägel mit Köpfen gemacht und Luca bereits an [das] Gesundheitsamt angebunden.“ Wie BW24* berichtet, sollen Baden-Württemberger die umstrittene Luca-App nutzen - Stuttgart ist „Modellkommune“.

Bei der Verwendung der Luca-App soll die Landeshauptstadt Stuttgart (BW24* berichtete) als „Modellkommune“ fungieren. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren