Signal für die Jugend

Baden-Württemberg: Kultusministerin will Jugendlichen Impfangebot machen

Christoph Greite (l), pädagogischer Mitarbeiter der Mira-Lobe-Förder- und -Oberschule, erhält von Bianca Bartel, impfberechtigte Mitarbeiterin der Johanniter-Unfall-Hilfe, seine Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca.
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Baden-Württembergs Kultusministerin Schopper will Jugendlichen schnellstmöglich ein Impfangebot machen (Symbolbild).
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Bei den Corona-Impfungen hatten Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg bislang keine hohe Priorität. Die neue Kultusministerin will das schnellstmöglich ändern.

Stuttgart - Seit dem Beginn der Impfungen in Baden-Württemberg wurden bereits rund 3,8 Millionen Menschen erstmals gegen Covid-19 geimpft. Für Jugendliche und Kinder gab es bislang jedoch noch keine Möglichkeit. Baden-Württembergs neue Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) will das ändern und Jugendlichen schnellstmöglich ein Impfangebot machen. Bund und Länder planen aktuell, Kinder ab 12 Jahren möglicherweise in den Sommerferien zu impfen. Der umstrittene Impfstoff von Astrazeneca wurde kürzlich zwar politisch für alle Altersgruppen freigegeben, die Stiko empfiehlt jedoch weiterhin die Impfung ab einem Alter von 60 Jahren. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet jedoch mit einer Herabsetzung der Empfehlung für das Vakzin von Biontech von derzeit 16 auf 12- bis 15-Jährige. Wie BW24* berichtet, will die Kultusministerin Jugendliche so schnell wie möglich impfen.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg beeinflusst das Leben im Südwesten nun bereits seit über einem Jahr (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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