Einladungen sind raus

iPhone 12 vor dem Start: Technik, Design und Preise - Das verraten neue Leaks über die Apple-Smartphones

  • Thomas Schmidtutz
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Apple steht vor Präsentation des neuen iPhone 12. Neuen Leaks zufolge werden die neuen Smartphones technisch wieder top, aber zumindest bei den Top-Modellen auch ziemlich teuer.

München - Im Corona-Jahr 2020 ist vieles anders. Das gilt auch für die Apple-Events. Seit Jahren trommeln die Kalifornier Anfang September die Presse zusammen und packen dann die neuen iPhones aus. Doch wegen der Pandemie muss Apple die weltweit beachtete Veranstaltung als Online-Event durchziehen. Was der Konzern konkret präsentieren wird, ist auch offen.*

Auch der genaue Termin war lange unklar. In den vergangenen Wochen hatten Blogger über zwei Zeitfenster spekuliert. Danach könnte Apple* bereits nächste Woche eine erste Runde drehen, womöglich bereits am Dienstag oder Donnerstag, heißt es und dabei die Apple Watch* und neue iPad Air-Versionen ankündigen, eventuell sogar das iPhone. Die zweite Ankündigungswelle könnte dann in der Woche um den 12. bzw. 27. Oktober folgen. Einen späteren Termin für den Launch als sonst üblich hat Apple selbst bereits angekündigt. So verfolgen Sie die Präsentation im Live-Stream.

Apple: Alle wichtigen Details zum iPhone 12

Ein paar Eckdaten zur neuesten Generation des populären Smartphones zeichnen sich inzwischen ab. Hier sind die Details:

Wann kommt das iPhone 12?

Unklar. Apple hat für den 15. September zu einem Event eingeladen. Viele Apple-Auguren glauben, dass der Konzern sich angesichts des Mottos „Time flies" womöglich auf die Apple Watch und auf das ein Upgrade für das iPad Air beschränken könnte. Aber es gibt in der Einladung ein wichtiges Detail, das doch auf die Vorstellung des iPhone 12 hindeuten würde.

Wie viele Versionen des iPhone 12 sind zu erwarten?

Apple-Auguren rechnen mit vier unterschiedlichen Varianten: Die beiden Basis-Versionen iPhone 12  und das iPhone 12 Max mit 5,4 bzw. 6,1 Zoll Displays. Außerdem plant Apple offenbar zwei Highend-Ausgaben: Das iPhone 12 Pro (6,1 Zoll) und das iPhone 12 Pro Max. Mit einer Bildschirm-Diagonalen von 6,7 Zoll wäre es zugleich das bislang größte Smartphone in der Apple-Geschichte. Die Kalifornier sind jedenfalls ziemlich zuversichtlich,* mit den neuen Versionen richtig abzuräumen.

Welche Kameras sind geplant?

Das hängt wohl von den iPhone-Versionen ab. Die beiden Basis-Ausgaben erhalten ähnlich wie das aktuelle iPhone 11 zwei Kameras mit einer Auflösung von zwölf Mega-Pix. Die Pro-Geräte erhalten eine dritte Kamera. Außerdem könnte Apple zumindest im größten Modell auch Lidar-Sensoren verbauen. Lidar („Light Detection and Ranging“) sendet Tausende Laserstrahlen pro Sekunde und erlaubt so extrem genaue Entfernungsmessungen. Das könnte zum Beispiel helfen, um auch bei wenig Licht scharfe Bilder zu knipsen.

Was ist beim iPhone technisch sonst noch drin?

Alle neuen Geräte werden wohl mit dem schnelleren A14-Chip ausgerüstet. Außerdem dürften die neuen iPhones endlich auch den superschnellen Daten-Standard 5G unterstützen.

Kommt es beim iPhone 12 ein neues Design?

Sieht so aus. Berichten zufolge könnte Apple beim Design Anleihen beim iPhone 5 nehmen. Die neuen Geräte könnten damit also wieder abgeflachte Kanten erhalten und etwas eckiger wirken.

Apple: Der Preis des iPhone 12-Top-Modells wird ziemlich happig

Welche Preise sind beim iPhone 12 zu erwarten?

Die beiden Einsteigervarianten könnten zwischen 649 und 849 Dollar kosten. Die Pro-Ausgaben erwarten Experten zwischen 999 und happigen 1399 Dollar für das voll aufgebohrte Top-Modell mit 512 GB Speicher.

Wo liegt das größte Enttäuschungspotenzial?

Spekulationen zufolge könnte Apple das iPhone erstmals ohne Air Pods ausliefern. Dann müssten Nutzer ihre alten Kopfhörer hernehmen oder sich gleich ganz neue kaufen. Allerdings könnte das für viel Unmut sorgen. Außerdem gibt es Berichte, wonach Apple auch das Ladegerät weglassen könnte. Auch das könnte die Stimmung bei vielen Fans trüben.

*Merkur.de ist Teil des Ippen Digital Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel

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