„Ich kann nur den Kopf schütteln“

„Anstatt schwafeln, lieber kümmern“: Bürgermeister rechnet mit Kretschmanns Corona-Politik ab

Winfried Kretschmann (l, Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, kommt zusammen mit Thomas Strobl (r, CDU), Innenminister von Baden-Württemberg sowie stellvertretender Ministerpräsident, aus dem Haus der Architekten, um ein Pressestatement zu geben.
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Ein Bürgermeister aus Baden-Württemberg rechnet auf Facebook mit der Corona-Politik der Landesregierung ab.
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Mit der Corona-Politik der Landesregierung von Baden-Württemberg sind nicht alle zufrieden. Ein Bürgermeister rechnete auf Facebook damit ab.

Stuttgart - Die Politiker in Baden-Württemberg haben es in der Corona-Krise alles andere als leicht. Um die Infektionszahlen zu senken und die Bevölkerung vor der gefährlichen Lungenkrankheit zu schützen, muss die Landesregierung den Alltag immer wieder deutlich einschränken. Auch die im Dezember 2020 begonnen Impfungen führen immer wieder zu Unmut. Zum einen war zu Beginn deutlich zu wenig Impfstoff vorhanden, zum anderen ärgern sich viele Bürger auch immer wieder über die chaotische Terminvergabe. Der Bürgermeister der Stadt Neckargemünd (Rhein-Neckar-Kreis) rechnete nun auf Facebook mit der Corona-Politik im Südwesten ab. Unter anderem kritisierte er die langsame Bewilligung der versprochenen Beitragssenkungen für Kita-Kinder und die seiner Meinung nach zu hohe Toleranz gegenüber Corona-Gegnern. Wie BW24* berichtet, rechnet ein Bürgermeister mit Kretschmanns Corona-Politik ab - „anstatt schwafeln, lieber kümmern“.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg breitet sich aktuell wieder verstärkt aus (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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