Jemima Layzell

Nach ihrem Tod rettet sie (13) noch acht Menschen das Leben

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Jemima Layzell.

Im März 2012 starb die erst 13-jährige Jemima Layzell an den Folgen einer Hirnblutung. Kurz nach ihrem Tod trafen ihre Eltern eine Entscheidung, die mehreren Menschen das Leben gerettet hat.

Bristol - Jemima Layzell bricht bei den Planung für den 38. Geburtstag ihrer Mutter plötzlich zusammen und erleidet eine Hirnblutung. Ärzte kämpfen im Bristol Royal Hospital um das Leben der 13-Jährigen. Doch nur vier Tage später erreicht die Eltern die schreckliche Nachricht: Jemima ist tot.

Trotz der Trauer und des Schocks über den plötzlichen Tod ihrer Tochter, beschlossen die Eltern, die Organe von Jemima zur Transplantation freizugeben. Diese Entscheidung kam nicht von ungefähr: Nachdem ein Bekannter der Familie bei einem Autounfall tödlich verunglückt war, gab es in der Familie ein Gespräch über das Thema Organspende. „Für Jemima war das alles ein bisschen verunsichernd, aber sie verstand die Bedeutung der Organspenden“, sagte Sophy Layzell, Jemimas Mutter, gegenüber der britischen Zeitung The Guardian.

Jemima rettet acht Menschen das Leben

Jemima spendete ihr Herz, ihre Lunge, ihren Dünndarm, ihre Bauchspeicheldrüse, ihre Leber und beide Nieren und rettete dadurch insgesamt acht Menschen das Leben, darunter fünf Kindern. „Jemima war klug, mitfühlend und kreativ - und wir sind sicher, dass sie sehr stolz auf ihr Vermächtnis wäre“, zitiert die BBC ihre Eltern, die im Dezember 2013 die Stiftung „The Jemima Layzell Trust“ gründeten. Die Organisation unterstützt junge Menschen mit Gehirnverletzungen und setzt sich für Organspenden ein.

sk

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