"Ich habe insgesamt immer die Unterstützung gespürt"

Ex-Coach Wolf äußert sich zu seinem VfB-Ende

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Hannes Wolf.
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Der 36-Jährige erklärt: "Wir, mein Co-Trainer Miguel Moreira und ich, sind mit uns absolut im Reinen."

Am Ende ging es bei ihm ganz schnell. Nach der 0:2-Heim-Pleite gegen Schalke 04 wurde Hannes Wolf vom VfB Stuttgart entlassen. Obwohl er die Schwaben zuvor mit dem Wiederaufstieg zurück in die Bundesliga geführt hatte. Einen Monat später spricht der Ex-VfB-Coach nun erstmals über sein Aus in Stuttgart. Gegenüber dem "kicker" erklärt er: "Wir hatten alle gemeinsam eine tolle Zeit mit einem ganz speziellen Sommer 2017. Wir haben es nicht nur geschafft aufzusteigen, sondern wir hatten auch eine besondere Verbundenheit. Wir, mein Co-Trainer Miguel Moreira und ich, sind mit uns absolut im Reinen."

Nach der Schalke-Pleite hatte der 36-Jährige gegenüber Manager Michael Reschke und Präsident Wolfgang Dietrich offen erklärt, nicht mehr alle Teile der Mannschaft zu erreichen. Wolf: "In dem Moment, in dem ich das Gespräch mit der Klubführung gesucht habe, war klar, dass es so ausgehen könnte. Diesbezüglich habe ich mir nichts vorgemacht." Im Stich gelassen fühlte er sich danach nicht: "Nein. Ich habe insgesamt immer die Unterstützung gespürt."

Die Zeit von Hannes Wolf beim VfB

Die rasante Entlassung des Trainers in Stuttgart wurde auch durch Aussagen von Reschke nach der 2:3-Pleite in Mainz beschleunigt. Der hatte erklärt, sich mit Wolf "in der Woche noch mal zusammensetzen, um uns taktische und spielerische Alternativen zu überlegen". Wolf: "Ich glaube ihm, dass er das anders gemeint hat, nämlich, dass wir im Rahmen unserer gewohnten Gespräche darüber reden würden. Dennoch war die Sache unglücklich und anschließend medial schwierig wieder einzufangen."

"Unter Tayfun ist doch alles top"

Befürchtungen, dass dadurch seine Wahrnehmung als Trainer Schaden nimmt, teilt er nicht: "Ich kann nur wiederholen, dass es nicht um meine Person ging, sondern um den Klub. Ich hätte auch weitergearbeitet, hätte weiter alles gegeben für den VfB. Aber ich wollte nicht, dass das Ganze nur deswegen weiter Bestand gehabt hätte, weil wir gemeinsam aufgestiegen sind und daraus ein besonderes Verhältnis entstand. So, wie es abgelaufen ist, ist es eine saubere Sache."

Über die aktuelle sportliche Entwicklung beim VfB erklärt Wolf: "Spätestens jetzt, nach vier Spielen und zehn Punkten unter Tayfun Korkut, ist doch alles top. Der VfB hat sich in eine gute Situation gebracht. Darüber freue ich mich."

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