VfB-Trainer hat keine feste Formation

Erste Elf gefunden, Hannes Wolf? "Auf keinen Fall!"

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Gegen Leverkusen gibt's wohl wieder Wolf-Wirbel in der Startelf. Zwei Offensiv-Stars könnten für Schwung sorgen.

Vergangenen Samstag gab's eine kleine Überraschung von Hannes Wolf. Die elf Spieler, die ein 1:1 in Hannover erkämpft hatten, durften allesamt auch in Bremen ran - und verloren prompt mit 0:1. Zweimal in Folge die gleichen Spieler von Beginn an auf dem Platz, das gab es in dieser Saison noch nie. Hat der VfB-Coach jetzt seine erste Elf gefunden? Ganz im Gegenteil! Gegen Leverkusen (Freitag, 20.30 Uhr) gibt's wohl wieder Wolf-Wirbel in der Startelf.

Der Stuttgarter Trainer erklärte vor der Partie gegen die Werkself: "Dass wir eine erste Elf gefunden hätten, dem verweigere ich mich. Das hieße ja, dass das ganze starr wird." Das bewies Wolf in den ersten 13 Bundesliga-Spielen. Lebendig hieß da: Wechsel, Wechsel, Wechsel. Oft auch verletzungsbedingt. Motto: feste Rotation statt feste Formation. Wolf: "Wir sind nicht nur elf Spieler. Das muss ein lebendiges System bleiben."

Bleibt der VfB im Jahr 2017 zu Hause ungeschlagen?

Kandidaten für den Sprung von der Auswechselbank in die Startelf gegen Leverkusen: Anastasios Donis, Chadrac Akolo und Marcin Kaminski. Alle waren schon gegen Bremen im Kader, drängen nun in die Mannschaft. "Marcin, Tassos und Chadrac haben voll trainiert. Dadurch haben wir personell schon einen Schritt nach vorne gemacht", erklärte Wolf.

Besonders Donis und Akolo dürften heiße Startelf-Kandidaten sein. Der VfB-Offensive fehlte es in Bremen und teilweise auch in Hannover ein wenig an Durchschlagskraft. Die beiden Sturm-Stars könnten das ändern - und für eine "lebendige" Veränderung sorgen. Genau das, was Wolf gerne hat.

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