"Für die Außendarstellung eine Katastrophe"

VfB-Vorstände übernehmen Verantwortung für Luhukay-Aus

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Jos Luhukay sitzt auf der Bank.
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Beim VfB Stuttgart gesteht man Fehler in der Personalplanung.

Die VfB-Vorstände Stefan Heim und Jochen Röttgermann haben die Verantwortung für die gescheiterte Zusammenarbeit mit Jos Luhukay übernommen. Der Niederländer war vergangene Woche nach Streitigkeiten als Trainer des VfB Stuttgart zurückgetreten.

"Das müssen wir beide uns ans Revers heften", sagte Marketingvorstand Röttgermann am Donnerstag. "Das ist in der Außendarstellung eine Katastrophe, wenn man sich nach dreieinhalb Monate wieder vom Trainer trennen muss. Das ließ sich aber nicht verhindern."

Für die Verpflichtung waren Heim und Röttgermann zuständig. Jan Schindelmeiser war erst einige Wochen nach Luhukay als Sportvorstand zum Fußball-Zweitligisten nach Stuttgart gekommen. Er hatte am Mittwoch Hannes Wolf als Luhukay-Nachfolger vorgestellt.

Hannes Wolf ist VfB-Trainer. Die richtige Wahl?

Unterdessen hat man sich hinter den Präsidentschaftskandidaten Wolfgang Dietrich gestellt. "Wir haben uns nicht trotz der Verwicklungen und Geschäfte, die Wolfgang Dietrich im Fußball gemacht hat, für ihn entschieden, sondern genau deswegen", so Röttgermann.

Dietrich soll bei der Mitgliederversammlung am 9. Oktober zum Nachfolger von Bernd Wahler gewählt werden. Er steht in der Kritik, weil er noch Anteile an der Firma Quattrex hält, die unter anderem Kredite an Fußballclubs vergibt. Dietrich betonte zuletzt immer wieder, dass er schon seit längerem damit beschäftigt sei, seine Anteile zu reduzieren.

Bilder zum Spiel VfB gegen Braunschweig

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