Waldemar Anton hat sich beim VfB Stuttgart zum Abwehr-Boss entwickelt

Gegentor-Misere beim VfB! Anton spricht über Abwehr-Probleme

Waldemar Anton
+
Hat der VfB eine Absteiger-Abwehr? Das sagt Anton zur Gegentor-Misere.
  • Dominik Jahn
    vonDominik Jahn
    schließen

VfB Stuttgart: Waldemar Anton spricht als Abwehr-Boss über die Gegentor-Bilanz des Aufsteigers.

Der VfB Stuttgart steht als Aufsteiger auf Platz 10 in der Fußball-Bundesliga. Der Klassenerhalt ist eingetütet. Doch während die Offensive mit 52 Treffern glänzt, könnte man mit Blick auf die Gegentore der Schwaben deutlich Schlechteres im Liga-Endspurt erwarten.

Jetzt Abstimmen! Spieler oder Trainer - eure VfB-Lieblinge der Saison?

Hat der VfB Stuttgart eine Absteiger-Abwehr? Satte 51 Gegentore kassierte die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo bisher. Damit bewegt sich die Schwaben-Defensive voll im Bereich des Abstiegskampfes: Werder Bremen (Platz 14/ 51 Gegentore), Bielefeld (Platz 15/51 Gegentore), Köln (Platz 16/ 56 Gegentore) und Schalke (Platz 18/76 Gegentore).

VfB Stuttgart: So sieht‘s Waldemar Anton

Gar nicht zufrieden damit ist definitiv Waldemar Anton. Der Abwehr-Boss des VfB sprach gegenüber dem Kicker über die Gegentor-Misere: „Das ist natürlich nicht so schön.“ Und der 24-Jährige stellt klar: „Wenn man so viele Gegentreffer bekommt, kann man logischerweise nicht alles richtig gemacht haben.“

Es waren viele einfache Gegentore dabei.

Waldemar Anton, VfB Stuttgart

DAS PROBLEM: In vielen Fällen haben es die Gegner zu leicht! Die Treffer fallen ohne großen Aufwand. Waldemar Anton: „Es waren viele einfache Gegentore dabei, die wir hätten verhindern können und müssen.“ Zuletzt passiert in der Partie gegen RB Leipzig. Klar, der VfB Stuttgart agierte in Unterzahl, aber der Gegentreffer direkt nach der Pause war eindeutig der Schlafmützigkeit in der Defensivarbeit geschuldet.

Anton bleibt trotz der vielen Gegentore gelassen

Torhüter Gregor Kobel brachte es nach der Partie sehr deutlich auf den Punkt: „Wir hätten mit einer anderen Energie in die zweite Hälfte starten müssen, wir kommen zu passiv aus der Pause und dürfen das 0:1 so nicht bekommen.“ Das Tor zeigt aber, viele der 51 Gegentreffer sind eben nicht nur ein Thema der Abwehr - sie sind eine Frage des Kollektivs. Wie gut arbeiten ALLE nach hinten.

Transfer-Fall Mavropanos: Jetzt bekommt der VfB eine Doppel-Chance auf den Griechen

Bei Waldemar Anton hält sich die Panik beim Blick auf die Statistik aber in Grenzen: „Das gehört allerdings zum Lernprozess dazu, den wir durchlaufen.“ Seinen eigenen Lernprozess hat der Abwehrspieler in dieser Saison im Eiltempo vorangetrieben. Von den 31 Partien war er in 29 Begegnungen im Kader und 27 Mal in der Startelf. Zwei Spiele hat er mit Außenbandproblemen verpasst. Auch bei Jogi Löw wurde er plötzlich ein Thema für den erweiterten Kader der Nationalmannschaft.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema