Ein Gremium aus ehrenamtlichen Experten soll helfen! 

VfB-Experten-Rat für Projekte: Präsident Claus Vogt äußert sich!

  • echo24.de Redaktion
    vonecho24.de Redaktion
    schließen
  • Tobias Becker
    Tobias Becker
    schließen
  • Simon Mones
    Simon Mones
    schließen

VfB Stuttgart: Bis Anfang Mai sollen sechs bis acht Personen im Experten-Rat von Claus Vogt sitzen.

  • VfB Stuttgart ist auf der Suche nach einem weiteren Investor.
  • Auch Cem Özdemir könnte helfen. 
  • Präsident Claus Vogt will ehrenamtliches Experten Gremium gründen. 

VfB Stuttgart: Claus Vogt äußert sich zu seinen Plänen mit dem Experten-Rat!  

Update vom 24. April: Bereits Anfang April wurde bekannt, dass sich der neue Präsident des VfB Stuttgart ein Experten-Team zur Unterstützung des Vereins zusammenstellen möchte. Jetzt hat sich Claus Vogt selbst dazu geäußert. 

VfB Stuttgart vor ungewisser Zukunft: Transfergerüchte, Kader-Planung und News

Im Podcast der Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Zeitung erklärt er, dass diese Experten "ehrenamtlich" und ohne Entscheidungsbefugnis arbeiten sollen: "Es wird ein Gremium, dass dem Präsidium zur Verfügung steht, sich um verschiedene Themen kümmert, das eine Zweitmeinung sein kann, die wir bei Projekten mit einbeziehen können."

Bereits bei der Erstmeldung zum Thema wurde mit Politiker Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) ein prominente Name genannt. Das tatsächliche Team soll laut stuttgarter-nachrichten.de dann Anfang Mai feststehen. Aber: "Jeder weiß, dass ich Cem Özdemir sehr schätze" ...und er sei ein absoluter VfB-Fan. 

Politiker Cem Özdemir könnte einer der Experten beim VfB Stuttgart werden. 

Probleme mit Kompetenz-Überschreitungen in den Reihen des VfB Stuttgart sieht Claus Vogt dabei nicht: "Die Entscheidungskompetenzen sind klar. Vereinsthemen werden im Präsidium und im Vereinsbeirat entschieden. AG-Themen werden nach wie im Vorstand und im Aufsichtsrat entschieden."  Zuletzt hatte sich der Präsident des VfB Stuttgart auch deutlich zum Thema Geisterspiele geäußert und einen wichtigen Faktor dafür genannt. Zu den neuen Plänen der DFL gab's dann vom Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger eine positive Reaktion.

VfB Stuttgart: Vogt holt Cem Özdemir ins Boot

Update vom 6. April: Unter der Last drohender Millionen-Verluste beim VfB Stuttgart und der ungewissen Zukunft zwischen Saison-Abbruch, Geisterspielen, Aufstieg oder 2. Liga-Verbleib, versucht Präsident Claus Vogt weiter die Suche nach neuen Investoren voranzutreiben. Jetzt nimmt seine Planung konkrete Züge an...

Mitte März wurde der ehemalige Profi und Trainer des VfB Stuttgart, Rainer Adrion, als neues Mitglied in den Aufsichtsrat aufgenommen. Wie jetzt die Stuttgarter Nachrichten schreiben, will Claus Vogt als nächsten Schritt ein Gremium aus ehrenamtlichen Experten bilden. Ziel soll es sein, dass bestehende Netzwerk zu nutzen und zu erweitern.

Laut dem Bericht sollen sechs bis acht Persönlichkeiten daran beteiligt sein. Unter anderen soll der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir (Grüne) ein Mitglied der Runde werden. Der Politiker hatte zuletzt über Instagram dazu aufgerufen auch die Amateur-Vereine mit Spende zu unterstützen. Zu dem Foto schreibt er: Postet ein Foto mit eurer Rückennummer und spendet den entsprechenden Betrag (gerne auch mit einer Null dran) für in Not geratene Amateurvereine.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

#SpendeDeineTrikotnummer: Nicht nur der große Fußballzirkus in Deutschland und Europa ruht, auch die Amateure machen Zwangspause. Das Vereinsheim ist dicht, die Miete muss weiter bezahlt werden. Eintrittsgelder und Einnahmen aus Bier- und Essensverkauf fallen weg. Manche fordern ihre Beiträge zurück oder kündigen die Mitgliedschaft. Macht das nicht und seid solidarisch mit euren Vereinen in der Krise. Danke an @simonzoller9 und den @fcplayfair für die Soforthilfeaktion: Postet ein Foto mit eurer Rückennummer und spendet den entsprechenden Betrag (gerne auch mit einer Null dran) für in Not geratene Amateurvereine. Nachdem mir aufgefallen ist, dass keins meiner #VfB-Trikots mit einer Rückennummer beflockt ist, heute im Dress von #Barça. #GABFAB #WirGegenCorona — #fussball #kreisliga #amateurfussball #fcbarcelona #vfbstuttgart #barça #barca #flattenthecurve #covid19 #corona

Ein Beitrag geteilt von Cem Özdemir (@cem.oezdemir) am

Seine besondere Verbindung zumVfB Stuttgart bringt auch ein Foto zu Tage, bein dem sich Cem Özdemir mit einem VfB-Fan-Schal eine provisorisch Schutzmaske bastelt. Denn selbst gebastelte Masken schützen fast genau so gut wie die medizinischen. Außerdem meldete sich der 54-Jährige bereits in unruhigen Zeiten Ende vergangenen Jahres zu Wort: "Mir dauern diese unruhigen Zeiten schon viel zu lang an." 

Neben Özdemir soll auch der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten (CDU), Fußballmanager Edin Rahic (einst Bradford City) undManfred Boschatzke, den Direktor Marke, Sponsoring und Marktmanagement der Allianz AG Teil des neuen Gremiums werden. Es soll im besten Falle eine regionale Investorengruppe zusammengestellt werden. 

Damit geht Präsident Claus Vogt einen Weg, den der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzslperger in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung bereits Anfang des Jahres als "romantisch" abgetan hat. Denn auch die Suche nach einem zweiten - auch internationalen Investor - ist bei vielen Verantwortlichen des VfB Stuttgart durchaus ein Thema. 

VfB Stuttgart: Die Suche läuft, kommt der neue Investor?

Update vom 30. März: Eigentlich - so der Plan - wollte der VfB Stuttgart schon im vergangenen Jahr einen neuen Investor neben Daimler vorgestellt haben. Wie gesagt eigentlich. Denn wie so oft im Leben lief auch bei den Schwaben nicht alles nach Plan. Durch den Abstieg und die Neuwahl verzögerte sich die Suche weiter. 

Das neue Ziel:2020 soll der neue Investor her. Doch klappt das, oder funkt das Coronavirus dem VfB Stuttgart dazwischen? "Das ist offen. Natürlich ist es aktuell schwierig, Treffen zu vereinbaren und Verhandlungen zu führen", erklärt der neue VfB-Präsident Claus Vogt im Interview mit der BILD. "Aber an unserem Plan, auch mittelständische Unternehmen aus der Region einzubinden, halten wir grundsätzlich fest." Es heißt also weiterhin Abwarten, wann ein neuer Investor beim VfB Stuttgart verkündet werden kann.

VfB Stuttgart: Stuttgarter Hofbräu wird neuer Bier-Sponsor

Update vom 15. Dezember: Jetzt ist es offiziell: Stuttgarter Hofbräu wird neuer Bierpartner des VfB Stuttgart! Das verkündete heute der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger während der außerordentlichen Mitgliederversammlung: "Willkommen Stuttgarter Hofbräu – willkommen in der Familie des VfB Stuttgart!" Die Begründung der Wahl des neuen Sponsors? "Wir tragen nicht nur die gleichen Farben weiß und rot und fühlen uns beide dem Motto 'furchtlos und treu' verpflichtet, es sind auch die gemeinsamen Wurzeln in Stuttgart und eine lange Tradition, die uns verbinden", sagt Hitzlsperger.

VfB Stuttgart beim SV Darmstadt 98:So gibt es die Partie live im TV und Stream zu sehen

Ab der kommenden Saison gilt der neue Vertrag mit der Stuttgarter Traditionsbrauerei - denn der Vertrag mit Krombacher läuft noch bis zum Saisonende. "Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem neuen Partner einem oft an uns herangetragenen Wunsch, Bier aus Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena auszuschenken, Rechnung tragen können", erklärt Jochen Röttgermann, Vorstand für Marketing und Vertrieb.

Bekommt der VfB Stuttgart einen neuen Bier-Sponsor?

Update 12. Dezember: Die Suche nach einem weiteren Investor dauert beim VfB Stuttgart noch an. Schneller dürfte es hingegen beim Thema "Bier" gehen. Denn: Der Vertrag mit dem aktuellen Partner "Krombacher", die aus Nordrhein-Westfalen kommen, läuft kommendes Jahr aus. Heißt: Es könnte eine neue Brauerei ins Spiel kommen und durch die Mercedes-Benz Arena fließen. Aber wer? Marken gibt es ausreichend am Markt. Wird es vielleicht eine regionale Marke? 

Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, soll der VfB in Verhandlungen mit der Brauerei Dinkelacker stehen. Die Bierbrauerei aus Stuttgart war bereits vor Krombacher im VfB-Stadion vertreten - und könnte nun sein Comeback feiern. Dinkelacker-Chef Bernhard Schwarz sagte der "Stuttgarter Zeitung": "Wir würden es begrüßen, wenn bald wieder eine regionale Partnerschaft zustande kommt."

+++ Update 08. Oktober +++ VfB Stuttgart: Zweiter Investor frühestens 2020

Es dauert und dauert... Der VfB Stuttgart wird sehr wahrscheinlich erst im kommenden Jahr einen zweiten Geldgeber präsentieren können. Aufsichtsratchef Bernd Gaiser: "Meine Prognose geht schon etwas über den Jahreswechsel hinaus." Dabei hatte der ehemalige VfB-Präsident Wolfgang Dietrich einen zweiten Investor neben der Daimler AG ursprünglich bis Ende Juni präsentieren wollen.

Der Fußball-Zweitligist will bis zu 24,9 Prozent der Anteile an seiner Fußball AG an Investoren veräußern und damit 100 Millionen Euro einnehmen. Ankerinvestor Daimler hat für 11,75 Prozent davon 41,5 Millionen Euro bezahlt.

+++ Ursprungsmeldung vom 30. Juni 2019 +++

Geduld muss der VfB Stuttgart derzeit beweisen. Denn: Eigentlich hätte bis heute ein zweiter Investor gefunden sein soll. Durch den Abstieg und die Aufgabe, einen Kader zusammenzustellen, hat sich allerdings alles verzögert.

VfB Stuttgart kann zweites Investor noch nicht bekannt geben

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, sagte Präsident Wolfgang Dietrich zum Investoren-Thema: "Ursprünglich war es unser Ziel, den Investor bis 30. Juni vorzustellen." Aufgrund der sportlichen Situation rund um den Abstieg habe sich dies nun verzögert. 

VfB Stuttgart: Sommer-Transfergerüchte und aktuelle News

Indes ist zumindest das Wechsel-Wirrwarr um Ozan Kabak beendet. Aus dem Trainingslager verabschieden sich die Schwaben zwar mit einer Niederlage gegen Bern, doch auch hier wurde einiges klar. Zum Beispiel, dass der neue Coach, Tim Walter, frischen Wind in die Mannschaft bringt. 

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema