Der Ex-Sportvorstand wünscht dem VfB Stuttgart viel Glück

VfB löst Reschke-Vertrag auf: 109 Tage nach seiner Freistellung!

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VfB Stuttgart löst Vertrag mit Ex-Sportvorstand Michael Reschke zum 31. Mai auf.
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VfB Stuttgart: Am 12. Februar wurde Michael Reschke freigestellt - jetzt wird der Vertrag aufgelöst.

Am 31. Mai endet jetzt endgültig der Vertrag zwischen dem VfB Stuttgart und Ex-Sportvorstand Michael Reschke - 109 Tage nach seiner Freistellung am 12. Februar. Der VfB gibt das Ende via Twitter bekannt. Reschke wünscht den Schwaben auf diesem Weg noch viel Glück für die Relegation und den Klassenerhalt.

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Damit kann der VfB Stuttgart auch eine der Summen von der Rechnung für Ex-Mitarbeiter streichen. Immerhin kommt der Verein auf einen absoluten Liga-Spitzenwert. Neben zwei Trainern, fünf Co-Trainern stand eben auch Michael Reschke noch auf dieser Liste.

+++ Update 25. Februar 2019 +++ Hat Ex-VfB-Sportdirektor Reschke bald einen neuen Job

Das wäre ein Ding: Zwei Wochen nach der Trennung von Michael Reschke und dem VfB Stuttgart scheint der Kaderplaner schon einen neuen Job in Aussicht. Der 61-Jährige soll bei Schalke 04 weit oben auf der Wunschliste stehen.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen sich die Königsblauen mit einer Doppelspitze als Nachfolgelösung für den zurückgetretenen Christian Heidel beschäftigen. Demnach gilt Jonas Boldt aus Leverkusen als sicher. Dieser will aber lieber in der zweiten Reihe als Sportdirektor arbeiten.

Den Platz als Sportvorstand könnte Reschke einnehmen. Er und Boldt kennen sich aus gemeinsamen Leverkusener Tagen, als Reschke dann zu Bayern München ging, wurde der 37-Jährige sein Nachfolger.

+++ Ursprungsmeldung 12. Februar 2019 +++ VfB Stuttgart trennt sich von Sportvorstand Michael Reschke

Der Aufsichtsrat des VfB Stuttgart hat mit sofortiger Wirkung Michael Reschke als Sportvorstand abgesetzt. Das teilte der Verein mit. Demnach übernimmt Thomas Hitzlsperger ab sofort seine Aufgaben.

Damit ziehen die Schwaben nun doch eine personelle Konsequenz aus der sportlichen Krise in der Bundesliga. Am Montag war nach der Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf über eine mögliche Entlassung von Trainer Markus Weinzierl spekuliert worden.

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Reschke selbst hatte dessen Position - zumindest für eine weitere Partie - aber beim Training in Stuttgart bestätigt und stattdessen die Mannschaft in die Pflicht genommen. "Aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung in den letzten Monaten habe ich Verständnis für die Entscheidung des Aufsichtsrates, auch wenn ich sehr gerne für den VfB Stuttgart weitergearbeitet hätte", erklärte Reschke. Und musste sich eingestehen: "Die Summe meiner Entscheidungen hat aktuell nicht zum gewünschten und erwarteten Ergebnis geführt."

VfB Stuttgart: Reschke gibt Fehler zu

Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, der bislang das Nachwuchsleistungszentrum der Stuttgarter geleitet hat, hat damit nun eine denkbar schwere Aufgabe vor sich: "In meiner neuen Funktion werde ich alles daransetzen, beim VfB die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln."

Reschke hatte seit längerem vor allem bei Fans des VfB in der Kritik gestanden, die stattdessen eine andere Personalie forderten. Zumindest ein Teil davon scheint nun auch bis ganz oben durchgedrungen zu sein.

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