Das 1:0 entscheidet

Der VfB hat auch unter Weinzierl ein großes Problem

Der VfB befindet sich weiter im Tabellenkeller der Liga.
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Der VfB befindet sich weiter im Tabellenkeller der Liga.
  • Nicolas Herold
    vonNicolas Herold
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Kassiert der VfB unter Markus Weinzierl das erste Tor, verlieren die Schwaben am Ende auch. Das wird auch in Gladbach deutlich.

Die Serie hat Bestand. Auch nach der Gladbach-Partie. Seit Neu-Coach Markus Weinzierl beim VfB Stuttgart an der Seitenlinie steht, kann man die Bundesliga-Spiele der Schwaben eigentlich nach dem ersten Treffer abpfeifen. Denn: Trifft der VfB zuerst – wie gegen Nürnberg oder Augsburg – siegen die Stuttgarter. Trifft der Gegner zuerst – wie gegen Gladbach, Leverkusen, Frankfurt, Hoffenheim und Dortmund – gibt es keine Punkte für die Weinzierl-Truppe. Der VfB hat ein 0:1-Problem!

Raffael trifft für Gladbach gegen VfB Stuttgart zur Führung

In dieser Saison nichts Neues. Auch unter Ex-Coach Tayfun Korkut war es ähnlich. Nur beim 3:3-Remis in Freiburg drehten die Schwaben einen Rückstand in eine Führung, holten am Ende einen Punkt. In allen anderen Partien setzte es auch unter Korkut nach dem 0:1 am Ende eine Pleite. Nun erneut wieder in Gladbach. Nach dem 0:1 durch Raffael (69. Minute) konnten die Schwaben nicht mehr wirklich dagegen halten, fingen sich zudem noch das 0:2 durch Florian Neuhaus (77.) und das 0:3 durch ein Eigentor von Benjamin Pavard (84.).

Schafft der VfB am Ende der Saison den Klassenerhalt?

Torwart Ron-Robert Zieler ehrlich nach der Partie: "Das erste Gegentor war der Knackpunkt. Danach haben wir es nicht geschafft, zurück zu kommen." Die Partie in Leverkusen vor zwei Wochen lief ähnlich. Auch dort hielt der VfB lange die Null, kassierte erst spät die Gegentreffer. Nach dem 0:1 war aber auch dort das Spiel gelaufen. Dabei hatten die Schwaben am Sonntagabend in Gladbach selbst DIE Riesen-Chance zum 1:0 durch Mario Gomez. Der VfB-Angreifer scheiterte jedoch freistehend an Yann Sommer (35.).

Eine Führung kann der VfB Stuttgart verteidigen

Innenverteidiger Timo Baumgartl nach dem Spiel: "Wenn man hier bestehen will, muss man ein Tor machen und in Führung gehen." Trainer Markus Weinzierl fand ähnliche Worte: "Es hätte uns natürlich gut getan, hier in Führung zu gehen." Besonders mit dem Wissen aus den Spielen gegen Augsburg und Nürnberg. Eine Führung verteidigen kann die Weinzierl-Elf! Nochmal Keeper Zieler: "Wir haben gezeigt, dass wir, wenn wir in Führung sind, dreckig und unangenehm sein können." Wenn das aber nicht passiert, verliert der VfB – wie in Gladbach.

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