In Stuttgart wird die Luft dünn im Absteigskampf

Hinten hui, vorne pfui: Der VfB und sein Offensiv-Dilemma

Hinten hui, vorne pfui! Beim VfB Stuttgart wird die Luft dünn im Abstiegskampf!
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Hinten hui, vorne pfui! Beim VfB Stuttgart wird die Luft dünn im Abstiegskampf!
  • Dominik Jahn
    vonDominik Jahn
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VfB Stuttgart: Die Defensive macht ihre Arbeit, die Offensive findet nicht statt.

Da war mal wieder nicht viel zu sehen von der Offensiv-Abteilung des VfB Stuttgart. Gegen Bayer 04 Leverkusen musste man schon immer wieder ganz genau hinschauen, ob Nicolas Gonzalez, Daniel Didavi, Steven Zuber, Alexander Esswein, Erik Thommy, Mario Gomez und Anastasios Donis überhaupt noch auf dem Platz standen.

VfB Stuttgart: Tote Hose in der Offensive

Zwar wies die Statistik zwölf Torschüsse auf, doch erinnern konnte man sich nach der Partie an keine richtige Chance des VfB Stuttgart. Didavi kam immerhin auf zwei Torschüsschen, Gonzalez, Donis, Esswein und Gomez brachten keinen Schuss zustande. Zuber kam auf fünf - aber ohne Gefahr fürs Bayer-Gehäuse.

VfB gegen Bayer 04 Leverkusen: So lief die Partie

Da verwundert es nicht, wenn dann irgendwann ein Fehler in der Defensive passiert und die gegnerischen Mannschaften mit einem Treffer davon profitiert. Über 90 Minuten bekommt die Abwehr einfach viel zu selten Entlastung. Der Gegner kann bequem den Druck erhöhen.

VfB: Wenig Hoffnung für den Liga-Endspurt

Trainer Markus Weinzierl spricht auch nach der Leverkusen-Pleite erneut das Offensiv-Dilemma des VfB an: "Wir haben es defensiv ganz gut gemacht - gerade in der ersten Hälfte. In der zweiten Halbzeit waren wir einen Tick tiefer und bekommen dann durch eine Unachtsamkeit den Elfer, den Leverkusen auch gebraucht hat. Wenn du das dann noch drehen willst, musst du deine Chancen besser verwerten, brauchst mehr Effektivität. Da müssen wir uns verbessern."

Aber wie? Wenn man in 29 Spielen nur magere 27 Treffer erzielt, dann erscheint es doch extrem unwahrscheinlich, dass da noch der Knoten platzt. Auch, wenn sich der Trainer immer wieder hinter seine Spieler stellt und ihnen Mut zu spricht. Zuletzt nahm er die Schuld von Mario Gomez und lobte Anastasios Donis für seine Leistung gegen Nürnberg. Hilft aber NIX! Bei noch fünf verbleibenden Spielen stirbt wohl die Hoffnung beim VfB Stuttgart zuletzt.

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