Coulibaly, Gonzalez und Co. in den Transfergerüchten!

VfB Stuttgart: Zu- und Abgänge im Winter? Alles kann, nichts muss bei diesen Spielern!

Daniel Didavi und der VfB Stuttgart
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Alles kann, nichts muss beim VfB! Wechsel-Wahrscheinlichkeiten im Winter.
  • Tobias Becker
    vonTobias Becker
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Der VfB Stuttgart begeistert durch attraktiven Fußball mit seinen jungen Spielern. Das weckt Begehrlichkeiten, aber: Wie wahrscheinlich sind Wechsel beim VfB Stuttgart?

Während es in Baden-Württemberg endlich schneit und winterlich wird, gibt es beim VfB Stuttgart warme Wonnegefühle beim Gedanken an die aktuell Transferperiode. Der Bundesligist MUSS nicht aktiv werden, KÖNNTE aber. Das ist wichtig, denn es bringt die Schwaben in eine komfortable Situation. Kaderplaner Sven Mislintat kann sich gemütlich vor den Kamin setzen und das winterlichen Transfer-Treiben beobachten.

VfB Stuttgart
SaisonzielKlassenerhalt
Kadergröße33
Durchschnittsalter24,1 Jahre
Marktwert103,45 Millionen Euro

„Wir sind mit unserem aktuellen Kader zufrieden“, hat Mislintat vor einer Woche im damals sonnigen Stuttgart verlauten lassen. Nun wird der Sportdirektor des VfB eisiger, wie die Straßen - zumindest gegenüber der Konkurrenz, die sich Hoffnung auf ein Schnäppchen aus dem Kreise der „jungen Wilden 2.0“ macht. Mislintat hat alles vorbereitet, um mit möglichen Angeboten - speziell aus der finanziell gut betuchten Premier League - Schlitten zu fahren. „Fast alle dieser Jungs haben sehr langfristige Verträge“, so Mislintat.

Das zu beachtende Wort ist „sehr“, denn sehr lange Verträge bedeuten auch eine sehr gute Verhandlungsposition des VfB Stuttgart und somit einen sehr tiefen Griff in die Corona-gebeutelte Tasche der Interessenten. Die erhofften Schnäppchen werden wohl ausbleiben. Das hindert die Gerüchteküche jedoch nicht daran, zu brodeln und ihr eigenes Süppchen in der Winter-Transferperiode zu kochen.

Wechsel möglich? Diese VfB-Spieler sind heiß begehrt!

So ist Nicolas Gonzalez wohl bei mehreren Top-Klubs auf dem Wunschzettel, den der Weihnachtsmann vergessen hatte. Auch Orel Mangala beeindruckt durch konstant gute Leistungen und soll in der Bundesliga Interesse geweckt haben. Und dann ist da der junge Tanguy Coulibaly. 19 Jahre alt, Franzose, pfeilschnell, verspielt - und hat die Abwehr von Vizemeister Borussia Dortmund ausgetanzt wie eine Reihe Schneemänner. Eben das soll den Offensivmann des VfB Stuttgart auch als möglichen Nachfolger von Jadon Sancho auf den Plan gerufen haben.

Nicolas Gonzalez vom VfB Stuttgart ist seit geraumer Zeit beliebt bei den Transfergerüchten.

Hinzu kommen Philipp Klement, an dem wohl Hannover 96 interessiert sein soll und ein Angebot prüfen will. Auch Hamadi Al Ghaddioui, der lange verletzt ist, aber auch zuvor schon eine spielerische Eiszeit im Sommer erlebte: Wettbewerbsübergreifend hatte er vier Einsätze beim VfB Stuttgart und kommt auf 34 Minuten. Der Stürmer steht bei der aktuell vorhanden Leistung im Kader auch nach seinem Comeback wohl im (Schnee-)Regen.

Neuzugänge für den VfB Stuttgart in Sicht? Und was ist eigentlich mit Sasa Kalajdzic?

Der Duft der Neuzugänge zieht nur langsam aus der Gerüchteküche raus in die verschneiten Straßen Schwabens. Folarin Balogun ist einer der Namen, der in der Suppe schwimmt. Ein aufstrebendes Talent, im Sommer kostenlos zu haben, Stürmer - all das macht ihn schmackhaft für den VfB Stuttgart. Die passende Würze verleihen Berichte von Sky und anderen Medien, die regelmäßig über die Chancen des VfB sprechen.

Nur: Was ist eigentlich dran an all den Transfergerüchten um den VfB Stuttgart? Gibt es ein Haar in der Suppe? Oder gibt es weitere Namen, die in den Topf der Gerüchteküche geworfen werden? Letzteres kann man ziemlich sicher mit „Ja“ beantworten. Es WIRD noch weitere Namen geben, denn was ist mit Sasa Kalajdzic. Österreicher, so groß, dass er einer der ersten Spieler ist, die den Schnee abkriegen (zwei Meter), technisch stark und schon fünf Tore und drei Vorlagen in 14 Spielen.

Sasa Kalajdzic ist einer der Spieler des VfB Stuttgart, die starke Leistungen lieferten..

Auch Kalajdzic wird den ein oder anderen Verein beeindruckt haben, auch wenn noch nichts durch das Schneegestöber gedrungen ist. Klar ist auch, dass der VfB Stuttgart tatsächlich einen guten, ausgeglichenen Kader hat. Einen, mit dem - anders als 2019 - im Winter schon vom Sommer geträumt werden darf. Dann, wenn das Ziel (Klassenerhalt) aller Voraussicht nach erreicht wird. Der VfB Stuttgart ist nicht gezwungen, zu handeln. Man könnte sagen: Er ist winterfest!

Wintertransfers: Auf dieser Position kann der VfB Stuttgart handeln!

Falls sich jedoch etwas ergibt, dann wird Mislintat das ganz genau prüfen. Er wird eiskalt zuschnappen und wie ein Schneesturm durch die Geldbeutel der finanzkräftigen Klubs wüten. Erst dann braucht er auch über die Notwendigkeit von Zugängen, oder vielmehr über Ersatz, nachdenken. Geht ein Gonzalez, könnte ein Balogun die passende und gewinnbringende Alternative sein, so wie der VfB Stuttgart es vor hatte: Billig holen, teuer verkaufen.

Sportdirektor Sven Mislintat hat beim VfB Stuttgart eine angenehme Ausgangssituation in diesem Winter.

Gedanken kann man sich maximal noch um die Stelle im offensiven Mittelfeld machen. Philipp Förster zeigt noch keine Bundesliga-Leistung. Mateo Klimowicz braucht noch Zeit. Dasselbe gilt für Lilian Egloff, der zudem lange verletzt war. Daniel Didavi ist öfters angeschlagen. Ein Kreativkopf, ein Mittelding zwischen zu alt und VfB-jung - das wäre vielleicht der Eisheilige, den der VfB Stuttgart noch braucht.

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