Gegen Bielefeld und den HSV

VfB Stuttgart: Zuschauer-Flaute abgewendet, Ticket-Run auf Topspiele - HSV ausverkauft!

VfB Stuttgart: Zuschauer-Flaute abgewendet, Ticket-Run auf Topspiele - HSV ausverkauft!
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Die Mercedes-Benz Aren des VfB Stuttgart soll bei den Topspielen gegen Bielefeld und den HSV möglichst voll sein.
  • Tobias Becker
    vonTobias Becker
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Die zwei kommenden Heimspiele des VfB Stuttgart sind absolute Top-Spiele. Es kommen Tabellenführer Bielefeld und der HSV nach Stuttgart, aber: Wie sieht es mit Karten für das Spiel aus? 

• Die nächsten beiden VfB-Heimspiele sind gegen Bielefeld und den HSV.
• Beide Topspiele finden Montagabend statt.
• VfB Stuttgart hat den höchsten Zuschauerschnitt der Liga.

VfB Stuttgart: Zuschauer-Flaute abgewendet, Ticket-Run auf Topspiele - HSV ausverkauft!

Update, 28. Februar: Noch vor zwei Tagen sah alles nach einer Zuschauer-Unlust bei den Topspielen des VfB Stuttgart aus. Drohten da etwa leere Ränge gegen Tabellenführer Arminia Bielefeld und den HSV? Als mögliche Gründe standen die Montagsansetzungen im Raum. Ein Unding für viele Fans, aber in der zweiten Liga seit Jahren üblich. Der VfB Stuttgart versuchte mit Ticket-Aktionen gegenzusteuern und zugegeben: Das HSV-Spiel wurde auch erst kurz vorher freigegeben. 

Aber: Alles halb so wild! Die VfB-Fans lassen ihre Mannschaft nicht im Stich nur wegen der Montagsspiele. Bei der Pressekonferenz vor dem Fürth-Spiel am Freitag gab der VfB Stuttgart bekannt, dass es für das Spiel gegen Biefefeld nur noch wenige Restkarten gibt. Und: Das Spiel gegen den HSV ist ausverkauft! Gut so, denn gerade gegen den Ex-Bundesliga-Dino hat der VfB nach der 2:6-Klatsche in der Hinrunde einiges wiedergutzumachen. Da dürfen die Fans nicht fehlen. Die Konzentration gilt jetzt aber erstmal dem Spiel gegen Greuther Fürth. Übrigens: Auch das ist das VfB-Kontingent ausgeschöpft - 2.400 Fans fahren mit. 

Stadion leer? VfB Stuttgart bekommt in den Topspielen das Stadion nicht voll!  

Ursprungstext 26. Februar: Stellen Sie sich vor, es ist Spitzenspiel und keiner geht hin... Ganz so schlimm ist es auch wieder nicht und zugegeben: Dem VfB Stuttgart stehen keine Spiele gegen Borussia Dortmund oder Bayern München bevor. Logischerweise auch nicht gegen Liverpool oder Barcelona, aber: Es kommen eben doch der Tabellenführer der zweiten Liga, Arminia Bielefeld, und Ex-Dino HSV in die Mercedes-Benz Arena. 

Die nächsten zwei Heimspiele des VfB Stuttgart haben es in sich! Es sind Topspiele, die für den VfB sehr wichtig sind, um dem Aufstieg ein Stückchen näher zu kommen. Aber: Wie die "Bild" schreibt sind für das Bielefeld-Spiel "erst" 45.000 Karten verkauft. Das HSV-Spiel ist ebenfalls noch nicht ausverkauft, jedoch läuft der Verkauf dafür auch noch nicht so lange. 

VfB Stuttgart: Auch Ex-Spieler kritisiert Zuschauer-Problem!

Stellt sich nun also die Frage: Hat Ex-Kapitän Christian Gentner etwa recht? Gentner teilte die Stadionbesucher in zwei Lager und bemängelte unter anderem die hohe Erwartungshaltung einer Zuschauer. Ist ein Topspiel der zweiten Liga und die Unterstützung des VfB beim Wiederaufstieg kein volles Stadion wert? Hat der VfB Stuttgart neben einem baldigen Abwehrproblem nun tatsächlich auch ein Zuschauer-Problem? Dabei läuft es beim VfB gerade gut. Trainer Pellegrino Matarazzo hat dem VfB das Siegen wieder beigebracht - auch ohne den verletzten Kapitän Marc-Oliver Kempf. Die aufstrebenden Talente begeistern die Fans und Spielmacher Daniel Didavi läuft zur Höchstform auf.

Laut "Fupa.net" hat der VfB Stuttgart den höchsten Zuschauerschnitt der zweiten Liga. Mit 51.437 verkauften Karten pro Spiel liegen die Stuttgarter rund 4.000 Karten vor dem HSV und weit über dem Liga-Durchschnitt (20.339). Dazu kommt: Beide Topspiele wurden auf Montagabend gelegt. Was in der ersten Liga von Zuschauern zum Unding gemacht wurde, ist in der zweiten Liga schon seit Jahren üblich - wenn auch nicht gerne gesehen. 

Die Montagsspiele sind vor allem für Auswärtsfans schwieriger zu organisieren. Und: Bis zum Spiel ist noch etwas Zeit. In den kommenden Tagen kann sich doch noch etwas tun und der Wunsch von Sportdirektor Sven Mislintat wahr werden: "Hoffentlich spielen wir dann mal vor 60 000 Zuschauern. Das wäre cool." Mit Sonderaktionen versucht der VfB Stuttgart das Ziel zu erreichen. 

Indes hat Trainer Matarazzo ein ganz anderes Problem. Ein Luxusproblem: Die Verteidigung ist zu gut aufgestellt. Der Coach hat die Qual der Wahl. 

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