Beim VfB Stuttgart kann‘s mit Claus Vogt und Thomas Hitzlsperger weitergehen

Neuer Vertrag für Hitzlsperger beim VfB? Vogt sieht noch ein kleines Problem

thomas hitzlsperger und claus vogt
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Neuer Vertrag für Hitzlsperger beim VfB? Vogt sieht noch ein kleines Problem.
  • Tobias Becker
    vonTobias Becker
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  • Dominik Jahn
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Eigentlich hatte Claus Vogt sich bereits zum Vertrag von Thomas Hitzlsperger geäußert. Nun wird deutlich und bekräftigt seine Aussage.

Update, 4. Mai: Neuer Vertrag oder Abgang? Für Thomas Hitzlsperger endet im Sommer 2022 die Zusammenarbeit mit dem VfB Stuttgart laut Arbeitspapier. In den vergangenen Monaten wurde immer wieder über eine mögliche Verlängerung diskutiert. Jetzt hat sich der amtierende Präsident Claus Vogt erneut zu dem Thema geäußert.

VfB Stuttgart: Vogt wird deutlich und nennt ein Problem

In einem Interview bei Spox und Goal macht Claus Vogt dabei seine Einstellung zu dieser Entscheidung ganz deutlich: „ Wir wollen, dass Thomas langfristig beim VfB bleibt. Wir sprechen mit niemand anderem.“ Nach den Querelen rund um den Datenskandal und den Machtkampf sicher keine ganz zu erwartende Einstellung.

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ABER: Vogt und Hitzlsperger haben eben ein Ziel, wie der 51-Jährige betont: „Es ist mehr als ein „es funktioniert“. Es funktioniert hochprofessionell. Wir haben beide das gleiche Interesse: Im Sinne des VfB bestmöglich unsere Arbeit zu machen.“

Es funktioniert hochprofessionell.

Claus Vogt, Präsident des VfB Stuttgart

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Doch ein Vertragsproblem gibt‘s noch! Und an diesem Hindernis kann auch Präsident Vogt beim VfB Stuttgart nicht einfach vorbei marschieren: „Das Problem ist, dass wir in einer AG erst ein Jahr vor Ende des laufenden Vertrags verlängern können. Das ist im Herbst. Vorher können wir es nicht schriftlich fixieren.“ Doch es ist klar, betont Vogt, sobald es möglich ist, „wollen wir das auch tun“.

Hitzlsperger-Zukunft beim VfB Stuttgart offen? Vogt wird sehr deutlich!

Update, 15. April: Es war DAS Thema beim VfB Stuttgart zum Jahreswechsel und in den ersten Wochen: Der Machtkampf zwischen Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger und Präsident Claus Vogt. Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz im März endete der Streit offiziell. Dennoch bleibt die Frage offen, wie es mit Hitzlsperger weiter geht. Dessen Vertrag läuft nur noch bis 2022.

SteckbriefeThomas HitzlspergerClaus Vogt
PositionVorstandsvorsitzender der AGPräsident und Aufsichtsrat
Geburtsdatum5. April 198212. August 1969
HerkunftMünchen, DeutschlandNürtingen, Deutschland
(vorheriger) BerufFußballprofiUnternehmer

Schon in der Pressekonferenz vor einigen Wochen sagte Vogt, dass er sich freue, dass Hitzlsperger da ist und: „Ich freue mich, dass Thomas da ist. Wenn es nach mir geht, dann arbeiten wir auch weiterhin für den VfB zusammen, wenn ich im Juli wiedergewählt werde.“ Doch wie ernst waren diese Worte gemeint? War es nur Schönrederei, um die Wogen beim VfB Stuttgart zu glätten?

Die Bild fragt nun in einem Interview beim VfB-Präsidenten nach, ob diese Aussage nur solange gelte, bis der Vertrag des Vorstandsbosses endet. Vogt wird daraufhin deutlich: „Also, das ist bis heute von niemandem missverstanden worden. Aber okay: Ganz klar: Ja. Ich möchte gerne lange mit ihm weiter zusammenarbeiten.“ Heißt: Ja, der Präsident will.

Thomas Hitzlsperger und Claus Vogt beendeten den Machtkampf mit einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Im Sinne des Vereins sicher eine gute Entscheidung, aber auch für Vogt? Nach den Aussagen Hitzlspergers im offenen Brief, könnten schließlich noch Steine im Weg liegen. Vogt auf Bild-Nachfrage: „Für einen Präsidenten wäre es nicht gut, wenn er es nicht schafft, über gewissen Dinge zu stehen. Ich selbst habe im Leben Fehler gemacht und auch mir wurde verziehen.“ Ende gut, alles gut beim VfB Stuttgart? Möglich...

Vertrag von VfB-Boss endet 2022: So sieht Hitzlsperger seine Zukunft! Das sagt Vogt

Gemeinsam für den VfB Stuttgart - der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger und Präsident Claus Vogt präsentierten bei der Pressekonferenz zum Datenskandal am Montagnachmittag Einigkeit... in der Sache! Auch kleine Schritte einer Art Versöhnung waren durchaus auszumachen. Aber wie lange noch? Für den Vorstands-Boss endet der Vertrag beim VfB im Jahr 2022.

Kommentar: Der Gewinner im VfB-Machtkampf ist... !

Hinter Thomas Hitzlsperger liegen aufreibende Wochen. Doch der 38-Jährige hat noch Energie für mehr. Eine Vertragsverlängerung ist für ihn absolut denkbar: „Ich möchte hier bleiben, ganz einfach, und zwar lange. Wir haben viel vor uns. Wir haben einen Weg eingeschlagen vor einiger Zeit.“

Ich möchte hier bleiben, ganz einfach, und zwar lange.

Thomas Hitzlsperger

Kann das gut gehen? Das Machtkampf-Duo Hitzlsperger und Vogt weiter am Ruder? Für den amtierenden Präsidenten vorstellbar. Claus Vogt: „Wir haben im Aufsichtsrat schon über seine Vertragssituation gesprochen. Ich freue mich, dass Thomas da ist. Wenn es nach mir geht, dann arbeiten wir auch weiterhin für den VfB zusammen, wenn ich im Juli wiedergewählt werde.“

Thomas Hitzlsperger und Claus Vogt fühlen sich in der Sache vereint. Sie wollen beim VfB Stuttgart weiter zusammenarbeiten.

Und auch Thomas Hitzlsperger gibt sich entspannter: „Es passt. Die Dinge funktionieren. Wir haben gesprochen. Wir wissen, was die Aufgaben sind - es funktioniert.“ Die Arbeit für den VfB Stuttgart kann auch geleistete werden, „wenn sich zwei Leute nicht grün sind“, erklärte er. Auch Vogt sprach noch von „Missverständnissen“, betonte aber: „Menschlich gab es kein Problem.“

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