Der VfB Stuttgart und Sven Mislintat wollen nur an die Top-Klubs in Europa verkaufen

VfB Stuttgart: „Das wäre der beste Weg!“ - Mislintat über Transfersommer!

Sven Mislintat, Sportdirektor VfB Stuttgart
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VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hat im Sommer alle Hände voll zu tun.
  • Tobias Becker
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  • Dominik Jahn
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VfB Stuttgart: Sportdirektor Sven Mislintat weiß, dass einige Spieler gehen werden, hat aber einen anderen Wunsch.

Update, 18. März: Abgänge sind beim VfB Stuttgart fast vorprogrammiert. Zu stark und konstant spielen die jungen Talente der Schwaben in der Bundesliga. Sie wurden von unbekannten No-Names zu begeisternden Rookies. Kein Wunder also, dass Sportdirektor Sven Mislintat damit rechnet, nicht alle Profis halten zu können. Vor allem an den Offensivleuten Silas Wamangituka (11 Tore), Nicolas Gonzalez (6 Tore) und Sasa Kalajdzic (13 Tore) gibt es bereits reges Interesse.

Nun offenbarte Mislintat in einem Interview bereits, dass er mit Abgängen rechnet. Verkaufen will er nur an die Top 16-Vereine aus Europa. „Es ist kein Wunsch-Szenario, dass wir sechs Spieler hätten, die zu Real Madrid wechseln“, ist der erfahrene Kaderplaner sicher. Doch er äußert laut Bild auch seine Wunschvorstellung: Keinen Spieler abgeben zu müssen, das „wäre der beste Weg“.

Steckbrief
NameSven Mislintat
Geburtsdatum05. November 1972
HerkunftDortmund, Deutschland
Position beim VfB StuttgartSportdirektor
Vertrag bis30. Juni 2023

Dass das klappt, scheint unwahrscheinlich. Dennoch wird der VfB Stuttgart aufgrund seiner aktuellen Arbeit sicher auch bei anderen, neuen Talenten interessant wirken. Um den Stellenwert weiter zu steigern, wäre es für den VfB Stuttgart auch wichtig, früher oder später wieder auf internationalen Bühne aufzutauchen.

Mislintats Talente-Transfer-Top-Klub-Rechnung für volle Kassen beim VfB!

Meldung 16. März: Es ist schön anzusehen, was der VfB Stuttgart aktuell sportlich auf den Rasen bringt. Erfolgreich, jung, ehrgeizig und wahnsinnig entwicklungsfähig präsentiert sich die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo. Doch wird diese Einheit nur für einen kleinen Teil ihres Fußballer-Daseins gemeinsam bestreiten.

VfB Stuttgart: Die Talente-Truppe steht im Fokus

Fußball ist auch ein Geschäft. Fußball bedeutet für die Vereine stetige Veränderung. Transferfenster öffnen sich, Spieler kommen und gehen. Und gerade erfolgreiche, junge, ehrgeizige und wahnsinnig entwicklungsfähige Spieler stehen hoch im Kurs. Die Talente-Truppe des VfB Stuttgart weckt Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen.

Mislintat und die Daimler-Millionen: Da kommt Freude auf beim VfB-Sportdirektor

Sportdirektor Sven Mislintat kennt die Anziehungskraft der VfB-Spieler. Silas Wamangituka (in Italien hoch im Kurs), Sasa Kalajdzic (Interesse aus England und Italien) und Nicolas Gonzalez stehen dabei ganz vorne im Schaufenster. Aber auch ein Mittelfeld-Arbeiter wie Orel Mangala dürfte für andere Vereine interessant geworden sein. Auf Dauer sind solche Spieler nur schwer zu halten für die Schwaben.

VfB-Sportdirektor Mislintat und seine Transfer-Rechnung

Unter anderem gegenüber der Stuttgarter Nachrichten sprach Sven Mislintat daher jetzt über notwendige Zahlenspiele. Der Kader-Machte eröffnete simple Rechnung, die dem VfB Stuttgart auf lange Sicht das Konto voller macht... und es erlaubt irgendwann die Top-Talente womöglich zu halten. Mislintat: „Sollten wir etwa zwei Spieler für rund 30 Millionen Euro verkaufen, dann muss ich in der Lage sein, umgehend zwei, drei starke Spieler für rund 15 Millionen Euro zum VfB zu holen.“
DIE Talente-Transfer-Top-Klub-Rechnung für volle Kassen.

Sven Mislintat hat eine simple Rechnung parat für die kommenden Jahre beim VfB Stuttgart.

Wichtig: Transfers kommen für den Sportdirektor des VfB Stuttgart, laut dem Bericht, damit eigentlich nur noch mit spitzen Klubs in Frage. Sven Mislintat: „Wenn wir unsere Spieler künftig nur an die ganz Großen wie Atlético Madrid, Barcelona, Juventus Turin oder die englischen Spitzenklubs verkaufen, dann haben wir einen guten Job gemacht.“

Spieler, die in ihrer Entwicklung bereit sind, müssen man gehen lassen - wenn der VfB ihnen nicht mehr das geben kann, was sie bräuchten. In diesem Fall „wäre es nicht in Ordnung, seine Entwicklung zu blockieren“. Bleibt abzuwarten, ob sich bereits in diesem Sommer die 16 bis 18 Top-Klubs aus Europa beim VfB Stuttgart und Sven Mislintat melden werden.

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