Beim VfB Stuttgart verzichten Spieler und Mitarbeiter auf Geld

Gehalts-Deal mit den Profis: Finanzielle Verluste zwingen den VfB zum Handeln

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Ein Überblick zur Führungskrise beim VfB: Machtkampf, Datenskandal - Chaos-Tage
  • Dominik Jahn
    vonDominik Jahn
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VfB Stuttgart: Gehaltsverzicht beim Aufsteiger! Profis UND Mitarbeiter ziehen an einem Strang.

Wie die gesamte Fußball-Branche, so ist auch der VfB Stuttgart weiter finanziell gebeutelt. Die Corona-Krise macht dem Aufsteiger zu schaffen. Die Folge: Gehaltsverzicht der Profis. Sportdirektor Sven Mislintat hat sich am Sonntag nach der Partie gegen den 1. FC Köln dazu geäußert.

Bereits Ende Dezember 2020 kam das Thema Gehaltsverzicht der Spieler erneut auf beim VfB Stuttgart. Im Frühjahr gab es in Abstimmung mit dem Verein die ersten finanziellen Einschnitte - zeitweise waren es 20 Prozent des Gehalts. Jetzt also wieder. Mislintat: „Der Gehaltsverzicht gilt rückwirkend ab Januar. Die Jungs helfen uns für volle sechs Monate.“

VfB-Sportdirektor Mislintat erklärt den Gehalts-Deal

Und der Kader-Macher der Schwaben verrät, es war gar kein Problem die Spieler zu überzeugen. Aber auch die Mitarbeiter des VfB Stuttgart ziehen am gleichen Strang. Sven Mislintat verrät, wie der Gehalts-Deal gelaufen ist: „Wir haben die Jungs gefragt sowie alle Mitarbeiter, weil wir nicht mehr mit kalkulierten Zuschauerzahlen rechnen können. Und alle Spieler haben geholfen - genauso wie alle Mitarbeiter.“

Sven Mislintat kann sich freuen: Beim VfB Stuttgart ziehen Profis und Mitarbeiter an einem Strang.

Spiele ohne Fans hinterlassen weiter mit das größte Loch in den Kassen der Vereine. Mislintat: „Für uns als Club sind die Zuschauereinnahmen eine wichtige Einnahmequelle, die uns wegbricht.“ Immerhin kann der VfB Stuttgart inzwischen auf einen KfW-Kredit zurückgreifen, um Teile der Verluste abzudecken. Von bis zu 25 Millionen Euro Unterstützung war die Rede.

Der KfW-Kredit des VfB Stuttgart hat eine Laufzeit von fünf Jahren - und einige harte Bedingungen

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