Simon Terrode stieg mit dem VfB auf

VfB-Rente für Terodde: Der große Wunsch des Ex-Stuttgart-Stürmers

Gegen Dynamo Dresden bewies der VfB Stuttgart Moral und kam nach einem 0:3-Rückstand zurück.
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Simon Terrode stürmt inzwischen für den Hambruger SV.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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VfB Stuttgart: Simon Terodde hat in seiner Karriere für viele Vereine gekickt. Bei den Schwaben wäre er gerne länger geblieben.

Simon Terodde zählt zu den besten Stürmern in der zweiten Fußball-Bundesliga. In der Saison 2016/17 schoss der 32-Jährige den VfB Stuttgart zur Meisterschaft im Unterhaus und wurde zusätzlich auch Torschützenkönig. Ein Kunststück, das Terodde später auch mit dem 1. FC Köln wiederholte.

Bislang krönte sich der 32-Jährige dreimal zum Torschützenkönig der zweiten Fußball-Bundesliga. Als erster Profi überhaupt könnte sich der ehemalige Stürmer des VfB Stuttgart den Titel zum vierten Mal sichern. Aktuell führt er die Torschützenliste mit acht Treffern an. „Ganz klar, das sind Erfolge, auf die man am Ende der Karriere schaut und die man gerne mitnehmen möchte“, erklärte Terodde im Sport1-Podcast „Lieber Fußball“.

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VfB Stuttgart: Terodde wollte länger bleiben

Trotz seiner starken Leistungen im Unterhaus konnte der 32-jährige Stürmer in der Bundesliga mit dem VfB Stuttgart nicht wirklich Fuß fassen. Stattdessen folgten mehrere Wechsel. „Wenn ich Thomas Müller bei den Bayern oder Marco Reus in Dortmund sehe, das sind Karrieren, die sich jeder wünscht“, so Terodde im Sport1-Podcast. „Ich hätte auch am liebsten zehn Jahre beim VfL Bochum gespielt oder zehn Jahre in Stuttgart, nur am Ende müssen das alle Seiten auch wollen.“

Die Entscheidung über einen Wechsel trifft Terodde jedoch nicht allein. Der Stürmer spricht zunächst immer mit seinem Vater, den er als seinen wichtigsten Berater sieht: „Wenn ich ihm erzähle, dass mir ein Angebot aus Stuttgart, Köln oder jetzt vom HSV vorliegt, dann sagt er sofort: ‚Geh da hin!‘ Wenn du bei so einem Traditionsverein die Nummer neun tragen kannst, dann gibt es für einen Vater, der in den 70er- und 80er-Jahren den Fußball verfolgt hat, nichts Schöneres.“

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