Der Arbeitsvertrag mit dem VfB Stuttgart schützt Silas nicht vollständig

VfB-Profi mit falscher Identität: Silas Katompa Mvumpa - droht die Abschiebung?

Silas wamangituka
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Falsche Identität: So reagieren die VfB-Fans auf den Silas-Schock!
  • Dominik Jahn
    vonDominik Jahn
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VfB Stuttgart: Es könnte noch richtig eng werden für Silas Katompa Mvumpa. Auch sein Aufenthaltsrecht muss intensiv geprüft werden!

Der Dienstag, 8. Juni, hatte beim VfB Stuttgart einiges zu bieten. Die Meldung von der falschen Identität von Silas Wamangituka schlug hohe Wellen. Silas Katompa Mvumpa heißt er und ist 22 Jahre alt - nicht 21 Jahre. Einige Fragen konnten bereits geklärt werden, einige sind noch offen. So könnte dem Jung-Profi auch noch die Abschiebung aus Deutschland drohen.

VfB Stuttgart: Auch das Aufenthaltsrecht wird geprüft

Wie in einem Pressegespräch mit VfB-Boss Thomas Hitzslperger und Sportdirektor Sven Mislintat bereits am Dienstag geklärt wurde, besitzt Silas Katompa Mvumpa beim VfB Stuttgart weiter einen Vertrag. Hitzlsperger erklärte dazu: „Er hat weiter einen gültigen Arbeitsvertrag mit dem VfB Stuttgart.“ Bis 2024!

ABER: Wie die Bild-Zeitung im Gespräch mit einem Experten für Ausländerrecht erfahren hat, der „Arbeitsvertrag spielt zwar eine Rolle, schützt aber in letzter Konsequenz nicht vor einer Ausweisung“. Droht die ABSCHIEBUNG? Der Fachmann erklärt dazu: „Auch ausländerrechtlich kann dies jetzt unangenehme Folgen haben. Es droht die Rücknahme des Aufenthaltstitels, im schlimmsten Fall sogar eine Ausweisung aufgrund der langjährigen Identitätstäuschung.“

VfB Stuttgart muss keine Strafe befürchten

Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart gaben an, sich nach Kenntnis über die Situation bei Silas, sofort mit den entsprechenden Behörden in Kontakt begeben zu haben. Gegenüber bild.de gab‘s von der Ausländerbehörde Stuttgart die Bestätigung. Man werde den „Sachverhalt prüfen“.

Geprüft hat den Fall in Teilen bereits auch der DFB und die DFL. Offen hier ist hier „ein mögliches sportstrafrechtliches Fehlverhalten“. Eine Strafe gegen den VfB Stuttgart wird‘s aber nicht geben.

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