Ex-Kongo-Trainer spricht über Silas-Chance

So sieht‘s der Ex-Kongo-Trainer: Die Zukunft von VfB-Profi Silas Katompa Mvumpa

Silas Wamangituka im Sprint
+
VfB Stuttgart: Nach Identitäts-Ausfklärung von Silas - ist der Weg für die Nationalmannschaft frei?
  • Tobias Becker
    vonTobias Becker
    schließen

VfB Stuttgart: Die Nachricht der falschen Identität von Silas Wamangituka zieht weite Kreise. Nun meldet sich Ex-Kongo-Trainer Christian N‘Sengi Biembe zu Wort.

Es war ein Schock beim VfB Stuttgart: Silas Wamangituka ist nicht Silas Wamangituka! Der Stürmer und Rookie der Saison 2020/21 heißt eigentlich Silas Katompa Mvumpa, spielte bislang unter falscher Identität, weil er wohl von seinem Ex-Berater dazu gedrängt wurde. Abhängigkeit, Erpressung, Menschenhandel - das Geständnis sorgt für Aufsehen.

Wichtige Fakten zum Fall „Silas“: Spieler des VfB Stuttgart mit falscher Identität unterwegs!

Silas Katompa Mvumba spielte bislang als Silas Wamangituka für den VfB Stuttgart.

Nun meldete sich der Ex-Nationaltrainer des Kongos zum Spieler des VfB Stuttgart zu Wort. „Wir haben ihn früher nicht nominiert – quasi als Vorsichtsmaßnahme – weil dieser Punkt etwas nebulös wirkte“, erklärt Christian N‘Sengi Biembe gegenüber Bild. In Silas Heimatland gab es wohl schon länger Zweifel an der Identität des Stürmers.

Silas gesteht falsche Identität: So reagieren die Fans auf Twitter!

N‘Sengi Biembe: „Wir mussten damals einfach abwarten. Heute ist alles eindeutig.“ Heißt: Jetzt ist der Weg frei für Silas Katompa Mvumba! „Es ist eine exzellente Neuigkeit für den Kongo, dass man jetzt auf die Dienste von Silas zählen kann“, sagt der Ex-Coach, der den Kongo von August 2019 bis Mai 2021 trainierte.

Er hat eine großartige Zukunft vor sich, wenn er gut beraten wird.

Christian N‘Sengi Biembe, Ex-Nationaltrainer des Kongo, zu Silas Katompa Mvumba

Sofort wird es aber sicher keine Berufung des VfB-Spielers geben, denn der laboriert gerade an einem Kreuzbandriss. N‘Sengi Biembe macht Silas dennoch Mut: „Er hat eine großartige Zukunft vor sich, wenn er gut beraten wird.“ Bleibt abzuwarten, wie es weitergeht und auch, wie der DFB entscheidet.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema