"Superauge" erteilte Absage

Schindelmeiser hatte Top-Sportdirektor im Visier

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Jan Schindelmeiser wurde durch Michael Reschke ersetzt.
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In der vergangenen Saison hatte der Ex-Sportvorstand des VfBs wohl einen Super-Coup geplant.

Er ist seit ein paar Tagen nicht mehr beim VfB Stuttgart im Amt, aber sein Name fällt täglich: Jan Schindelmeiser. Der ehemalige Sportvorstand hatte zu seiner Zeit wohl auch einen richtigen Kracher-Transfer angepeilt. Dabei ging es jedoch nicht um einen Spieler, sondern um einen Macher. Im Mittelpunkt steht Sven Mislintat, aktueller Leiter Profifußball bei Borussia Dortmund. Auch bekannt als das "Superauge", da er unter anderem entscheidenden Anteil an den BVB-Top-Transfers von Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembele hatte. 

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Nur: Was hatte Schindelmeiser mit Mislintat zu tun? Ganz einfach: Zuletzt gab Bayerns Uli Hoeneß zu, dass der FCB an Mislintat dran war, nachdem sie erfahren hätten, dass er sich bei dem Verein beworben hätte, bei dem Michael Reschke ist. Wie der "Kicker" nun schreibt, ist die Aussage an sich falsch, denn laut "Kicker"-Informationen ist Mislintat nicht an den VfB heran getreten, sondern andersrum. Heißt also: Schindelmeiser hatte vergangene Saison bei Mislintat angefragt, ob er nicht Sportdirektor in Stuttgart werden wolle. Die Antwort dürfte sich jeder denken können: Nein.

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