Letzter Test vor dem Zweitliga-Start

VfB Stuttgart: So lief die Generalprobe gegen den SC Freiburg

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Der VfB Stuttgart ist dem erstklassigen SC Freiburg im Testspiel Großteils überlegen.
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Im Testspiel über vier mal 30 Minuten überzeugt der VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg.

Nächsten Freitag startet der VfB Stuttgart gegen Hannover 96 in die Zweitliga-Saison. Mit der Mission "Wiederaufstieg". Grund genug für die Schwaben, eine Woche zuvor den Ernstfall zu proben. Und das im österreichischen Schruns gegen einen Gegner mit Bundesliga-Format, den erstklassigen SC Freiburg. Dabei muss Trainer Tim Walter allerdings auf Emiliano Insua und Anastasios Donis verzichten, die von muskulären Problemen geplagt werden.

Das Kuriose an der Partie: Sie geht über vier mal 30 Minuten (!!!). Und nach der ersten halben Spielstunde geht der VfB Stuttgart mit einer 1:0-Führung in die Kabine. Dank Daniel Didavi. Der hat einen Querpass von Gonzalo Castro eiskalt über die Linie gedrückt (25.). Wermutstropfen: Ösi-Stürmer Sasa Kalajdzic muss verletzungsbedingt vom Platz. Für ihn kommt Mario Gomez (27.).

VfB Stuttgart: Gonzalo Castro und Mario Gomez mit überzeugenden Auftritten

Weiter geht's mit dem zweiten Viertel. Und gleich zu Beginn gute Chancen für den VfB Stuttgart durch Gomez, Santiago Ascacíbar und Castro. Doch es bleibt bei der 1:0-Führung. Bis Mario Gomez den Ball nach toller Vorarbeit von Philipp Klement in die Maschen zimmert (55.). Der Zweitligist führt 2:0 gegen den Klub aus dem Oberhaus. Und stellenweise sieht das richtig gut aus, was die Stuttgarter da machen. Zack - wie zur Bestätigung: Der Ex-Freiburger Pascal Stenzel zieht ab, Castro hält die Fußspitze hin - 3:0 (57.). Halbzeit.

Das dritte Viertel endet torlos. VfB-Trainer Tim Walter wechselt kräftig durch: Holger Badstuber, Orel Mangala, Maxime Awoudja, der wieder genesene Roberto Massimo, Mateo Klimowicz, Tanguy Coulibaly und Fabian Bredlow kommen. Es bleibt: Mario Gomez. Und der hat die beste Chance der dritten halben Stunde - doch sein Torschuss wird geblockt.

Endspurt! Und das erste Lebenszeichen in Form eines Tores für den SC Freiburg: Marco Terrazzino verkürzt auf 1:3 (101.). Doch Coulibaly dribbelt plötzlich in den Strafraum und stellt den alten Abstand wieder her: 4:1 (107.). Bis Wooyeong Jeong abzieht - und unhaltbar für Fabian Bredlow im VfB-Tor abzieht: 2:4 (117.). Dabei bleibt's in einem überlangen, aber unterhaltsamen Testspiel. 

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