2:3-Niederlage

VfB Stuttgart nach Freiburg-Derby: Castro kritisiert, Matarazzo zufrieden!

  • Simon Mones
    vonSimon Mones
    schließen
  • Tobias Becker
    Tobias Becker
    schließen

Der VfB Stuttgart empfängt zum Start der neuen Bundesliga-Saison den SC Freiburg. Alle Infos rund um das Spiel gibt es im Spieltagstext von echo24.de!

  • Der VfB Stuttgart geht als Aufsteiger und Außenseiter in die Saison.
  • Am ersten Spieltag trifft der VfB im eigenen Stadion auf den SC Freiburg - Schwaben-Baden-Derby!
  • Die letzten Jahre sprechen für den SC Freiburg, aber die Statistik für den VfB Stuttgart!

VfB Stuttgart nach Freiburg-Derby: Castro kritisiert Abwehrverhalten, Matarazzo zufrieden mit Angriff!

Update, 20. September: Am Ende wurde es doch noch richtig spannend in der Mercedes-Benz Arena. Bis zur letzten Minute war ein Punkt für den VfB Stuttgart noch möglich – und das obwohl die Mannschaft zwischenzeitlich mit 0:3 gegen den SC Freiburg zurück lag. Unter dem Strich reichte es trotz der guten Schlussphase nur zu einem 2:3 aus Sicht des VfB.

Vor allem in der ersten Halbzeit musste die junge VfB-Mannschaft erfahren, was es bedeutet, in der Bundesliga zu spielen. Der große Unterschied zur zweiten Liga war die gnadenlose Effektivität, mit der Fehler bestraft wurden. Als Marcin Kaminski bei einer Flanke falsch stand, als nach einem Freistoß alle zu langsam reagierten, als die Zuordnung im Strafraum nicht stimmte – plötzlich stand es 0:3.

VfB-Kapitän Castro kritisiert Abwehrverhalten: „Tore hergeschenkt!“

Dabei hatte der VfB Stuttgart noch Glück, das zwei weitere Freiburger Tore wegen Abseits zurückgepfiffen wurden. „Die Tore haben wir zu einfach hergeschenkt“, fasste Kapitän Gonzalo Castro die Defensivarbeit seiner Mannschaft zusammen. „Wir haben Lehrgeld bezahlt und standen generell nicht gut. Dann geht es in der ersten Liga ganz schnell, dass du 0:3 zurück liegst.“

Gonzalo Castro ist vor wenigen Wochen zum Kapitän des VfB Stuttgart.

Wenn dazu noch auf der anderen Seite beste Chancen ausgelassen werden, wird es schwierig ein Bundesligaspiel zu gewinnen. Mit einer besseren Chancenverwertung wären für den VfB durchaus Punkte drin gewesen. Vor allem Silas Wamangituka und Orel Mangala hatten gute Möglichkeiten auf dem Fuß.

Nach Niederlage gegen Freiburg: Viel Arbeit für Matarazzo!

Die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor war auch für Trainer Pellegrino Matarazzo ein entscheidender Faktor im Spiel: „Ein Stückweit schon. Die Spiele werden gewonnen im Sechzehner. Freiburg war effektiver mit den Torchancen.“ Ganz unzufrieden war der Trainer des VfB Stuttgart mit den Angriffsbemühungen seiner Mannschaft trotzdem nicht. „Es stimmt mich positiv dass wir uns viele Chancen erarbeiten konnten“, sagte Pellegrino Matarazzo nach dem Abpfiff.

Aber der Coach weiß auch, dass in den nächsten Wochen noch viel Arbeit auf ihn und seine Mannschaft zukommt: „Wir haben zu lange gebraucht um einen Pass zu spielen und hatten oft zu wenig Spieler in Ballnähe, auch die Unsicherheit im Aufbau - Das sind Themen die wir auf jeden Fall klar angehen werden.“ Jetzt geht es für den VfB Stuttgart darum, diese Probleme möglichst schnell zu lösen, um nach den nächsten Bundesligaspielen nicht wieder mit leeren Händen dastehen zu müssen.

VfB Stuttgart gegen Freiburg: Fans im Stadion mit lauten Pfiffen!

Update, 20. September: Was war das denn? Zum ersten Mal seit dem Spiel gegen Bielefeld vor sechseinhalb Monaten durften VfB-Fans wieder ein Spiel live in der Mercedes-Benz Arena sehen. Knapp 8.000 Fans konnten sich Tickets für das Spiel des VfB Stuttgart gegen den SC-Freiburg sichern. Doch die Freude darüber schien sich bei einigen schnell wieder gelegt zu haben.

Nach dem 0:3 durch Vincenzo Grifo hagelte es die ersten Pfiffe. Pfiffe, die Innenverteidiger Marc Oliver Kempf nicht verstehen konnte: „Es war unser erstes Spiel. Es ist natürlich schade, dass man da Pfiffe kassiert. Das ist für uns auch nicht immer einfach zu verarbeiten, gerade bei einer so jungen Mannschaft.“

Nach Pfiffen im Stadion: VfB-Fans können auch anders!

Dass sie auch anders können, zeigten die VfB-Fans dann in der letzten halben Stunde der Partie. Als der VfB Stuttgart zur Aufholjagd ansetzte, konnte man kurz vergessen, dass nur ein Bruchteil des Stadions gefüllt war. Die lautstarke Unterstützung kam auch bei der Mannschaft und bei Trainer Pellegrino Materazzo an.

„Es hat mich gefreut, dass die Fans am Ende geklatscht haben und unseren Versuch das 0:3 wieder gut zu machen belohnt haben“, so der Trainer nach dem Spiel. Egal ob Pfiffe oder Anfeuerungen, dieses Spiel hat vor allem eines mal wieder gezeigt: Fußball mit Fans macht einfach mehr Spaß.

Den Liveticker zur Partie bei echo24.de - hier klicken.

VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg: Rückkehrer und Flügelflitzer - die Matarazzo Optionen

Update, 18. September, 20:37 Uhr: Die Verletztenliste des VfB Stuttgart in der Vorbereitung war lang. Zwar haben sich in der Woche vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den SC Freiburg einige Profis wieder zurückgemeldet, doch Ausfälle wie der von Nicolás Gonzalez wiegen schwer.

Über einen Mangel an Optionen kann sich VfB-Coach Pellegrino Matarazzo jedoch nicht beschweren. Im Offensivbereich denkt der 42-Jährige gleich über zwei Spieler nach. So könnte Silas Wamangituka im Sturmzentrum statt wie gewohnt auf der Außenbahn zum Einsatz kommen. Zudem beschäftigt sich Matarazzo auch mit Borna Sosa der „eine Option für die linke Seite“ ist. Gut möglich, dass der Coach des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg noch die ein oder andere Überraschung aus dem Hut zaubert.

VfB-Vorstandsboss Hitzlsperger vor Freiburg-Spiel: „Eine gewisse Leichtigkeit ist verloren gegangen.“

Update, 18. September: Ein bisschen grummelt es schon im Bauch von VfB-Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger. Nicht unbedingt nur wegen der Vorfreude auf das Derby und die damit verbundene Bundesliga-Rückkehr gegen den SC Freiburg. Klar, die ist riesig, aber es schwingt eben auch Unsicherheit mit beim VfB Stuttgart.

8.000 Fans sollen die Unterränge in der Arena füllen. Es gibt ein Hygienekonzept, es gibt Empfehlung für die Anfahrt, es gibt den Appell von Hitzlsperger an die Vernunft der Menschen. Aber reicht das? Hitzlsperger: „Eine gewisse Leichtigkeit ist verloren gegangen, sich auf ein Spiel zu freuen, reinzugehen und es zu genießen.“ Von diesem Schwaben-Baden-Derby kann viel abhängen.

VfB-Vorstandsboss Hitzlsperger zu Derby mit Zuschauern: „Die Fans freuen sich darauf.“

Klappt alles und bleiben die Coronazahlen stabil, könnten im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (03. Oktober) sogar 12.000 Menschen in die Mercedes-Benz Arena. Halten sich die Menschen nicht an die Vorgaben, dann wissen der VfB Stuttgart und Thomas Hitzlsperger, dass „es diese Bilder sind, die die Politik dazu motivieren, Entscheidungen zu treffen.“

VfB Stuttgart: Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger zwischen Freude und Unsicherheit.

Panikmache gibt es jedoch nicht bei den Schwaben. Hitzlsperger: „Ich möchte es nicht zu weit ausbreiten. Wir haben eine Mannschaft, die sich auf die Bundesliga freut. Wir spielen eine Derby gegen einen guten Gegner und die Fans freuen sich darauf.“ Heißt: Die, die da sind, sollen sich auf das Spiel freuen können.

Aber es gibt nunmal einige Menschen, die im Hintergrund viel Arbeit haben, damit alles funktioniert. Die Zuschauer vor Ort können es diesen Menschen beim VfB Stuttgart erleichtern, indem sie sich an Regeln halten und es keine Bilder wie aus Rostock gibt.

aber einige leute müssen einfach arbeiten, damit es funktioniert.

VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg: 8.000 Zuschauer dabei - Matarazzo freut's!

Update, 17. September: Seit heute ist klar: Der VfB Stuttgart spielt gegen den SC Freiburg vor 8.000 Zuschauern! Der Fan-Hammer in der Bundesliga bahnte sich schon die ganze Woche an, nun stimmten auch die Behörden vor Ort zu. Dabei hätten es sogar 12.000 sein können, aber der VfB will den Zwischenschritt gehen. Vernünftig!

Für das Team des Aufsteigers ist das eine wichtige Unterstützung, denn: Der VfB geht als Außenseiter ins Schwaben-Baden-Derby. Eine Siegpflicht gibt es nicht. Die Freiburger kratzten an den Europa League-Plätzen, der VfB musste um den Aufstieg lange zittern. Alle Infos rund um die Fan-Rückkehr beim VfB Stuttgart, gibt es auf echo24.de.

Die Fans im Stadion sind wichtig - sieht auch VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo so: „Ich freue mich auf jeden Zuschauer im Stadion. Diese Emotion, diese Rückendeckung, die man hat, ist extrem positiv.“ Positiv sind sicher auch die Meldungen, dass Borna Sosa und auch Mateo Klimowicz wieder fit sind für den Bundesliga-Start. Bei Neuzugang Konstantinos Mavropanos wird es hingegen noch eine Weile dauern.

VfB Stuttgart vor Freiburg-Spiel: Keine Siegpflicht im Schwaben-Baden-Derby!

Update, 17. September: Der VfB Stuttgart kehrt zurück in die Fußball-Bundesliga. Am Samstag startet mit einem Heimspiel gegen den SC Freiburg in die neue Saison - MIT 8.000 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena. Aber: Das Schwaben-Baden-Derby ist nicht nur deshalb ein besonders Spiel.

Ein Sieg zum Auftakt wäre ein wichtiges Zeichen für den VfB Stuttgart. Trainer Pellegrino Matarazzo: „Der Start ist immer wichtig. Wir tun alles dafür, die drei Punkte im eigenen Stadion vor unseren Fans zu holen.“ Dabei ist Freiburg zwar ein dankbarer Gegner als Bayern oder Dortmund, aber dennoch Favorit.

Für den VfB Stuttgart kein Problem, denn Matarazzo weiß: „Wir müssen nicht gewinnen. Den Druck haben wir nicht.“ Der VfB geht die Saison locker an und kennt die eigenen Stärken. „Man merkt auf und neben dem Platz den Teamgeist“, so Matarazzo. Dennoch wäre es gut, wenn der VfB nach dem Sieg im Pokal gegen Hansa Rostock nun auch in der Liga gewinnt.

VfB Stuttgart vor Bundesliga-Start: Matarazzo über Freiburger Stärken!

Update 17. September: Am Samstag ist es so weit! Dann steht für den VfB Stuttgart um 15:30 Uhr der Auftakt in die neue Bundesliga-Saison gegen den SC Freiburg an. Als Aufsteiger sind die Schwaben - trotz der Fan-Rückkehr - der Außenseiter in der Partie, zumal die Breisgauer in der letzten Saison zu überzeugen wussten.

Das ist auch Pellegrino Matarazzo nicht verborgen geblieben. Der VfB-Coach findet lobende Worte für die Mannschaft von Christian Streich. Insbesondere die mannschaftliche Geschlossenheit der Freiburger beeindruckt Matarazzo. Die Stärken des Gegners sieht der 42-Jährige in der kompakten Verteidigung und dem guten Pressing. Zudem ist Freiburg dem Coach des VfB Stuttgart zufolge im Angriff über Flanken oder Pässe in die Mitte sehr variabel.

In der VfB-Abwehr wird dann aber der Neuzugang Konstantinos Mavropanos fehlen. Für den Griechen kommt das Spiel nach der Rückkehr ins Training noch zu früh. Dafür sind Mateo Klimowicz, Borna Sosa und auch Roberto Massimo bei den Schwaben wieder mit von der Partie.

VfB Stuttgart gegen SC Freiburg: Mislintat nimmt Gegner als Vorbild!

Erstmeldung, 16. September: Der Ball rollt am Wochenende wieder im Oberhaus - und mittendrin: Der VfB Stuttgart! Nach einem Jahr der Abstinenz sind die Schwaben wieder dabei, wenn es gegen Bayern, den BVB und Leipzig geht, statt gegen Aue, Sandhausen und Osnabrück. Aber: Bis es zu den großen Krachern kommt, dauert es noch eine Weile. Erstmal steht das Schwaben-Baden-Derby gegen den SC Freiburg an. Am Samstag, den 19. September, ist um 15.30 Uhr Anstoß in der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart. Alle Infos zum Bundesliga-Auftakt des VfB Stuttgart gibt es hier im Spieltags-Text.

Passend dazu beginnt knapp eine Stunde vor Spielbeginn den Live-Ticker bei echo24.de, wo dann auch die Frage nach der Aufstellung geklärt wird. Gibt es Änderungen gegenüber dem Pokal-Sieg in Rostock? Immerhin steht jetzt schon fest, dass sich das Lazarett etwas lichtet beim VfB Stuttgart. Mit Kroaten-Kicker Borna Sosa, Neuzugang Konstantinos Mavropanos und Argentinien-Juwel Mateo Klimowicz sind bereits drei angeschlagene Spieler wieder ins Training zurückgekehrt.

VfB Stuttgart und Freiburg im Vergleich: Streich kam, sah und blieb - und Matarazzo? Mislintat überrascht!

Aber auch die Freiburger haben Verletzte: So fehlen wohl unter anderem der neue Stammkeeper Mark Flekken, Leihspieler Guus Til und Jannik Haberer zum Saisonstart. Unabhängig davon, wer noch zurückkehrt oder nicht, liegt der Fokus beim VfB Stuttgart auf dem SC Freiburg und Kult-Trainer Christian Streich. Kult-Trainer, weil er zum einen in überragenden und einzigartigen Interviews nicht nur Humor zeigt, sondern auch kein Blatt vor den Mund nimmt.

Christian Streich ist emotional, einzigartig und echt. Freiburgs Trainer hat Kultstatus in der Bundesliga.

Zum anderen weil Streich seit 2011 im Amt ist, egal in welcher Situation, der Verein steht zu ihm. Zum Vergleich: Der VfB Stuttgart hat seit 2011 ganze 17 (!) Trainer kommen und gehen sehen, wobei Huub Stevens zweimal darunter war und Neu-Bundesliga-Coach Pellegrino Matarazzo bislang nur kam - was laut Sven Mislintat auch so bleiben soll. „Ich habe ganz bewusst gesagt: ‚Wir werden mit Rino durch die Saison gehen‘ und nicht: ‚Wir wollen mit ihm durch die Saison gehen‘“, so Mislintat gegenüber „Bild“.

Vor Bundesliga-Auftakt: VfB Stuttgart wurde vom SC Freiburg überholt!

Der Auftaktgegner Freiburg darf da gerne als Beispiel dienen - und in einigen anderen Punkten auch noch, denn: Der SC Freiburg hat den VfB Stuttgart inzwischen in mehrerlei Hinsicht überholt. Bestes Beispiel: Die Ablöse-Einnahmen! Der SC kassierte rund 37,8 Millionen Euro, der VfB bislang nur 7,5 Millionen Euro weniger. Aber es ist ja noch ein bisschen Zeit.

Das ist der Gegner des VfB Stuttgart
NameSC Freiburg
Mitglieder24.500
gegründet1904
Platzierung letztes Jahr8. Platz in der Bundesliga
beste Platzierung3. Platz (Saison 94/95)

Auch stieg der VfB in den letzten 10 Jahren zwei Mal ab, der SC Freiburg nur einmal, kickte aber zweimal international. Im vorherigen Jahrzehnt fand man den VfB Stuttgart fast ausnahmslos auf einem einstelligen Tabellenplatz, Freiburg sogar fünf Jahre in Liga zwei. Da hat sich einiges gewandelt, zu Gunsten der Breisgauer.

Der direkte Vergleich: Diese Statistik macht dem VfB Stuttgart Mut!

Bei einem Blick auf den direkten Vergleich zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg sieht es wieder ganz anders aus. In 36 Bundesliga-Spielen gab es fünf Remis, zehn Siege für Freiburg und 21 für die Schwaben. Nimmt man die DFB-Pokal-Spiele mit kommen drei Siege für den VfB und einer für Freiburg hinzu. Klare Sache, also?

Das wird sich am Sonntag zeigen. Fakt ist aber auch, dass es die letzten Freiburger Siege 2103 im DFB-Pokal und 2012 in der Liga gab. In Stuttgart gewann Freiburg 2011 zum letzten Mal, mit Christian Streich als Trainer noch nie. Dennoch wird der VfB Stuttgart als Aufsteiger auch als Außenseiter in die Partie, die es auch im TV zu sehen gibt, gehen. Das ist vielleicht gar nicht mal so schlecht...

Rubriklistenbild: © dpa/Tom Weller

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema