Eure Meinung: Spielen die VfB-Gegner wirklich zu hart?

Rüpel-Gegner oder VfB-Memmen-Problem...die Umfrage ist deutlich!

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VfB Stuttgart: Rüpel-Gegnern oder Memmen-Problem. Die Umfrage ist deutlich!
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VfB Stuttgart: Trainer Tim Walter wünscht sich mehr Schiri-Schutz für seine Spieler.

+++ Update 9. Oktober +++ VfB: Rüpel-Gegnern oder Memmen-Problem. Die Umfrage ist deutlich!

Die Meinung ist ziemlich deutlich: Die Gegner des VfB Stuttgart spielen oft zu hart...und kommen zu oft damit durch. Zuletzt beim Kick gegen den SV Wehen Wiesbaden. Borna Sosa (Gehirnerschütterung) wurde von Paterson Chato einfach über den Haufen geRAMBOt. Der Check blieb nur für Chato ohne Folgen.

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Dafür gab's wenigstens korrekterweise für die Sense von Daniel-Kofi Kyereh gegen Pascal Stenzel die Rote Karte. Der SV-Kicker wurde jetzt vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele wegen rohem Spiel gesperrt. Der Ärger beim VfB Stuttgart ist durchaus verständlich. Bereits Gonzalo Castro, Orel Mangala, Silas Wamangituka, Mario Gomez, Nicólas González und Pascal Stenzel hatten nach entsprechenden Fouls mit Verletzungen zu kämpfen.

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In unserem echo24.de-Voting ist die Meinung zu "Rüpel-Gegner oder Memmen-Problem" auch sehr deutlich. 85-Prozent empfinden die Spielweise der VfB-Gegner als zu hart. (Stand 9. Oktober 12.20 Uhr) Nach der Härte-Test gegen Greuther Fürth erklärte VfB_Coach Tim Walter bereits bei bild.de: "Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir nicht viele Freunde im Fußball haben." Auf die Schutz-Unterstützung der Schiedsrichter für den VfB Stuttgart wird er dennoch hoffen.

Natürlich kann noch weiter abgestimmt werden

+++ Update 8. Oktober +++ VfB: Memmen-Problem oder tatsächlich Rüpel-Gegner? Wie seht IHR es?

Nach der Niederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden wird derzeit rund um den VfB Stuttgart über die Spielweise der Schwaben-Gegner diskutiert...wie schon nach dem Fürth-Spiel. Wir wollen EURE Meinung im Voting wissen.

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Bereits gegen die Franken beklagte VfB-Trainer Tim Walter zahlreiche "unfaire Aktionen" gegen seine Stuttgarter. Der 43-Jährige erklärte nach der Partie: "Ich habe ja nichts gegen Härte, da habe ich wirklich gar kein Problem. Aber wenn es unfair wird, dann habe ich ein Problem. Und da sollte man drüber nachdenken."

Der Sportdirektor des VfB Stuttgart Sven Mislintatsah es damals etwas entspannter: "Jede Mannschaft, die oben mitspielen möchte, die Ziele hat, wie bei uns der Aufstieg, muss damit leben. Jede Mannschaft. Das gehört zum Spiel dazu." Gegen den Liga-Letzten Wehen legte Tim Walter jetzt noch einen drauf, sagte es sei schließlich noch immer Sport und "kein Krieg".

Fakt ist, das Einsteigen von SV-Profi Daniel-Kofi Kyereh gegen Pascal Stenzel war deutlich zu viel und wurde mit Rot bestraft. Kyereh kam viel zu spät und senste Stenzel am Knöchel weg. Ein hartes Foul, aber eines, was NICHT nur gegen den VfB Stuttgart zu sehen ist. Beim Blick auf die Spieldaten halten sich die Fouls sogar ziemlich die Waage: Der VfB kommt auf 10 Fouls und der SV Wehen Wiesbaden auf 9.

VfB Stuttgart: Das Schwaben-Spiel hat eine große Schwachstelle

Der robuste Körpereinsatz von Paterson Chato gegen Borna Sosa hatte es allerdings in sich. Der Kroate wurde von der Attacke eher unvorbereitet getroffen, blieb liegen und war kurzzeitig bewusstlos. Unteranderem gegenüber kicker.de erklärte Walter: "Wenn man das im Fernsehen sieht, bin ich froh, dass er nur eine schwere Gehirnerschütterung hat und nichts anderes. Das hat mit Körpereinsatz nichts mehr zu tun."

Der Trainer des VfB Stuttgart wünscht sich deutlich mehr Schiri-Schutz für seine Spieler und fordert bei bild.de: "Wenn ich niemanden mehr beschütze und alles zulasse, dann ist es schon auch schwer für uns." Wie seht IHR es...hat der VfB nur ein Memmen-Problem oder müssen sie sich tatsächlich mit Rüpel-Gegnern rumschlagen."

+++ Update 7. Oktober +++ Walter beschwert sich über harte Spielweise des Gegners

Jetzt hat es also auch den VfB Stuttgart erstmals erwischt. Mit 1:2 mussten sich die Schwaben Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden geschlagen geben. Weiße Weste weg, Tabellenführung futsch. Trainer Tim Walter regt zudem noch etwas ganz anderes auf: die harte Gangart des Gegners: "Es ist anscheinend ein probates Mittel, auf fußballerische Klasse überhart zu reagieren. Es geht immer noch um einen Sport, es ist kein Krieg."

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Dabei denkt Walter vor allem an die Szene mit Borna Sosa, der nach einem harten Bodycheck bewusstlos liegen blieb. "Dieses Einsteigen hat mit Körpereinsatz nichts mehr zu tun", wird Walter in der Bild-Zeitung zitiert. Dazu das Foul an Pascal Stenzel in der 77. Spielminute, für das Wehens Daniel-Kofi Kyereh Rot sieht. Doch auch in Überzahl konnte der VfB die Niederlage nicht mehr abwenden – und das trotz klarer Vorteile: 29:6 Torschüsse und 84:16 Prozent Ballbesitz – da MUSS einfach mehr rausspringen.

VfB-Coach Walter nach erster Niederlage: "Einer dieser scheiß Tage..."

+++ Ursprungstext 5. Oktober +++ Nach Wehen-Spiel: DAS waren die Probleme des VfB Stuttgart!

Das war's! Der VfB Stuttgart ist nicht mehr ungeschlagen, aber: Wie geht es jetzt weiter? Lässt sich der VfB nun aus der Bahn werfen nach dem starken Saisonstart? Wenn es nach VfB-Trainer Tim Walter geht nicht: "Es wirft uns nicht um. Wir sind trotzdem auf einem guten Weg." Klar, der VfB steht immer noch auf dem zweiten Platz, da der HSV am Samstag gewann und nun die Tabellenführung übernommen hat. 

Kobel nennt VfB-Problem gegen Wiesbaden

Klar ist aber auch, dass die Stuttgarter einiges aufzuarbeiten haben. Torhüter Gregor Kobel: "Wir haben viele unnötige Fehlpässe gehabt." Unter anderem. Dazu kommt, dass vor allem in der ersten Hälfte die Einstellung wieder nicht gestimmt hat. Anders als die Woche zuvor gegen Bielefeld, trat der VfB eher "lasch" auf, um es mit dem Wort von Tim Walter zu beschreiben. 

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Sagenhafter Ballbesitz - aber kein Ertrag!

Und dann ist da ja noch das übliche Problem des VfB Stuttgart: Die Chancenverwertung. Kobel: "Die zweite Halbzeit hatte ich ja keinen Ball mehr in der Hand, da haben wir dominiert. Wir müssen die Chancen einfach besser ausspielen." Das Problem hatte der VfB zuletzt öfters, denn: Erneut hatte der VfB über 70 Prozent - dieses Spiel sogar sagenhafte 84 Prozent - Ballbesitz. Aber was kümmert der Ballbesitz, wenn keine Tore rausspringen. 

VfB Stuttgart muss Niederlage aufarbeiten in der Länderspielpause

Bei aller Dominanz und trotz nur 16 Prozent Ballbesitz, hat Wehen Wiesbaden nunmal mit 2:1 gewonnen. Und vielleicht hat Kobel doch recht, wenn er sagt: "Wir werden daran sicher die nächsten Tage zu knabbern haben." Gut, dass wieder eine Länderspielpause ansteht. So bleibt Zeit, um alles zu verarbeiten, bevor es für den VfB Stuttgart am 20. Oktober zu Hause gegen Holstein Kiel geht. 

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