Aufstieg der jungen Wilden 2.0

VfB Stuttgart: Rückblick – ein Jahr wie ein Hollywood-Film!

VfB Stuttgart jubelt über die Führung gegen den SC Freiburg im Pokal
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Der VfB Stuttgart durfte in den letzten Monaten viel jubeln.
  • Tobias Becker
    VonTobias Becker
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Das Fußballjahr 2020 ist für den VfB Stuttgart beendet. Und die Geschichte dieser Saison klingt ein wenig wie in einem kitschigen Hollywood-Film.

Der VfB Stuttgart ist in die Bundesliga aufgestiegen und spielt jetzt wieder im Konzert der Großen mit. Die Mannschaft besteht vor allem aus jungen Spielern - talentiert, aber noch nicht geschliffen – und wenigen Erfahrenen, die von manchen Experten schon als zu alt angesehen wurden. Im ersten Spiel der Saison muss die junge VfB-Truppe gegen die bundesligaerfahrenen Freiburger antreten. Das Team spielt mit viel Herz und Willen, es ist ein enges Spiel. Am Ende siegt aber die Cleverness und Abgezocktheit der Freiburger. Ist die Mannschaft doch noch nicht so weit?

Die Wochen danach laufen gut für den VfB Stuttgart. Vor allem der Offensivdrang der jungen Kicker gefällt den Fans. In den nächsten sieben Spielen muss der VfB keine Niederlage hinnehmen und wächst immer mehr zu einer Einheit zusammen. „Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg. Mit jedem Erfolg und Rückschlag wachsen und lernen wir“, sagt Trainer Pellegrino Matarazzo später. Am Ende steht die Mannschaft auf Platz sieben in der Tabelle. Mit etwas Glück wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Happy End - aber der Weg des VfB Stuttgart ist noch nicht vorbei!

Aber ein Spiel ist da noch. Im letzten Showdown des Jahres muss der VfB Stuttgart erneut gegen den SC Freiburg antreten. Im DFB-Pokal geht es um alles oder nichts. Wieder ist es ein enges Spiel, dieses Mal aber mit einem anderen Ausgang: Der VfB hat die Freiburger über weite Strecken im Griff und kann sich auch gegen das Aufbäumen der Gäste wehren. Am Ende gewinnt der VfB Stuttgart mit 1:0. Man merkt: Die Mannschaft ist gewachsen. Sie ist reifer geworden.

Pellegrino Matarazzo überraschte die Bundesliga mit dem VfB Stuttgart.

Anders als in einem Film ist die Geschichte des VfB Stuttgart hier aber noch nicht zu Ende. Das große Ziel „Klassenerhalt“ ist noch nicht erreicht. Angst muss man, anders als in den letzten Jahren, aber wohl keine haben. Auch Trainer Pellegrino Matarazzo klingt, als ob er mit dieser Mannschaft noch einiges vor hat: „Ich freue mich auf mehr.“
Von Dennis Bayer

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