Probleme in der Zentrale

Das VfB-Spiel hat eine große Schwachstelle - und Tim Walter dafür noch keine Lösung

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Atakan Karazor konnte beim VfB Stuttgart bislang noch nicht vollständig überzeugen.
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VfB Stuttgart: Die Schwaben haben eine Problem-Position im Mittelfeld.

Länderspielpausen bedeuten für die Klubs auch immer Zeit, um an kleineren Problemen zu arbeiten. Das gilt auch für den VfB Stuttgart. Denn eine große Baustelle gibt es im Kader der Schwaben noch: das defensive Mittelfeld. Hier hat das Team von Tim Walter noch nicht die nötige Stabilität gefunden. Weder Atakan Karazor noch Orel Mangala überzeugten bislang restlos.

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Das sieht auch Walter. "Auf dieser Position ist eine optimale Lösung noch nicht ersichtlich", erklärte er gegenüber der Bild-Zeitung. Walter hat eine klare Vorstellung, wie ein Sechser agieren muss: "Es geht darum, dass meine Mittelfeldspieler nicht nur in der Position stehen, sondern auch in die Tiefe laufen. Es geht darum, Prinzipien zu verinnerlichen. Und die müssen mit dem ersten Kontakt besser werden."

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Gesucht wird also mehr ein Stratege im Aufbauspiel mit Abräumer-Qualitäten. Aus diesem Grund ist Santiago Ascacibar hier eher keine Lösung. Gonzalo Castro dagegen denkt zu offensiv für Walters Geschmack. Der Trainer sucht also weiter nach der Optimal-Lösung. Bestenfalls hat er sie am kommenden Spieltag: Am 20. Oktober geht es gegen Ex-Klub Holstein Kiel.

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