Nach dem tiefen Fall in die 2. Liga

VfB-Boss Dietrich sieht die Führungsebene gut aufgestellt!

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VfB Stuttgart: Präsident Wolfgang Dietrich sieht die Führungsebene gut aufgestellt!
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VfB Stuttgart: Präsident Wolfgang Dietrich lässt Kritik an seiner Person kalt

+++ Update 31. Mai 2019 +++ VfB-Boss Dietrich sieht die Führungsebene gut aufgestellt!

Nach dem 0:0 des VfB Stuttgart bei Union Berlin und dem bitteren Abstieg in die 2. Liga huschte VfB-Präsident Wolfgang Dietrich vorbei an den Medienvertretern - wortlos! Lediglich auf der Vereins Homepage konnte man ein Statement des umstrittenen Stuttgart-Boss lesen.

Am 29. Mai tagten dann die Mitglieder des Aufsichtsrats und Vorstands der VfB Stuttgart 1893 AG. Das Ergebnis: Wolfgang Dietrich BLEIBT Präsident. Auf der Homepage des VfB Stuttgart heißt es: Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben dem AR-Vorsitzenden Wolfgang Dietrich im Rahmen der Sitzung das Vertrauen ausgesprochen.

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JETZT äußerte sich VfB-Präsident Wolfgang Dietrich zur aktuellen Lage in Stuttgart. Und der 70-Jährige zeigte sich gegenüber der Deutschen Presseagentur durchaus positiv gestimmt nach der Horror-Saison. Dietrich sieht den Verein auf der Führungsebene gut aufgestellt: "Die meisten Konsequenzen haben wir schon gezogen."

Der VfB Stuttgart werde den Gang in die 2. Liga gut verkraften - Dietrich: "Mein Job ist jetzt zu schauen, dass wir die Weichen stellen, damit es in geordneten Bahnen weiter geht. Ich habe keine Zweifel, dass wir als VfB Stuttgart diesen Abstieg vernünftig überstehen."

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Die Kritik an seiner Person und die anhaltenden Rücktrittsforderungen lassen den VfB-Boss eher kalt: "Ich verstehe das. Diese Leute brauchen einen Prellbock und das war und ist in Stuttgart nun mal der Präsident." Für Wolfgang Dietrich ist die Vertrauen des Aufsichtsrates genau die richtige Entscheidung: "Genau jetzt braucht man doch Führung und Geschlossenheit. Und ich bin stolz darauf, dass wir das in allen Gremien haben."

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Der umstrittene Präsident Wolfgang Dietrich flüchtete in Begleitung von zwei Sicherheitsleuten als einer der Ersten, Interimstrainer Nico Willig hatte Tränen in den Augen. Unmittelbar nach dem Abpfiff herrschte beim VfB Stuttgart Fassungslosigkeit, auch am Tag nach dem erneuten Absturz in die Zweitklassigkeit steht der Traditionsclub unter Schock. 

Dietrich meldete sich erst später nach dem 0:0 im Relegations-Rückspiel beim 1. FC Union Berlin mit einem knappen Statement auf der Vereinshomepage zu Wort. In der abgelaufenen Saison sei "praktisch alles schiefgegangen", sagte der 70-Jährige - kündigte aber bereits den Wiederaufstieg an.

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"Die wirtschaftlichen sowie strukturellen Voraussetzungen dafür sind gegeben, die Aufarbeitung dieser Spielzeit läuft bereits und die sportlichen Weichen für die Zukunft werden ebenfalls schon gestellt. Der VfB steigt wieder auf!". Derart optimistisch hatte sich kurz nach dem Abpfiff in den Katakomben des Stadions An der Alten Försterei kein Profi oder Verantwortlicher der schwer kriselnden Schwaben geäußert. Noch spät in der Nacht kehrte die Mannschaft per Charterflieger nach Stuttgart zurück.

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Mit der Aufarbeitung wollten Sportvorstand Thomas Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat schon an diesem Dienstag beginnen. Der erste Spieltag in der 2. Liga steht schon am letzten Juli-Wochenende an. Klar ist, dass Tim Walter dann der neue Trainer sein wird. Der bisherige Coach von Zweitligist Holstein Kiel hatte vor kurzem einen Vertrag für beide Ligen unterschrieben. Das bestätigte der VfB am Dienstagmorgen. 

Unklar ist dagegen, wie es mit dem umstrittenen Dietrich weitergeht, der bis 2020 gewählt worden ist. Der frühere Unternehmer zieht schon länger den Unmut der Fans auf sich, das dürfte sich nach dem Absturz in die Zweitklassigkeit wohl noch verstärken.

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