VfB-Präsident kennt die Anspannung in Stuttgart 

VfB im Aufstiegs-Stolpern: So ist die Gemütslage bei Präsident Vogt! 

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VfB Stuttgart: Präsident Claus Vogt spricht über die aktuelle Lage im Kampf um den Aufstieg!

  • Präsident des VfB Stuttgart kennt die Anspannung. 
  • Vogt geht optimistisch in den Liga-Endspurt
  • Claus Vogt gewinnt die Wahl mit  64,83 Prozent.

VfB Stuttgart im Aufstiegs-Stolpern: Präsident Vogt erklärt seine Gemütslage!

Update 9. Juni: Es ist ein einziges Aufstiegs-Stolpern für den VfB Stuttgart. Zwei Pleiten zum Re-Start gegen Wehen Wiesbaden und Holstein Kiel, danach die Siege gegen den Hamburger SV und Dynamo Dresden - jetzt das 0:0 gegen den VfL Osnabrück! Beim VfB-Präsident Claus Vogt herrscht Gefühlschaos!

Verständlich! Trainer Pellegrino Matarazzo grätscht seine Profis verbal ab und macht seiner Enttäuschung Luft. Die Mannschaft gibt sich selbstkritisch, Pascal Stenzel gibt eine Vollgas-Forderung ab und Sportdirektor Sven Mislintat macht beim VfB Stuttgart vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Karlsruher SC eine Derby-Ansage - es ist viel los bei den Schwaben! 

Gegenüber bild.de sprach Präsident Vogt über die aktuelle Gefühlslage: "Eine gewisse Grundanspannung ist da, die braucht es und wird es immer geben, besonders jetzt am Ende der Saison." Und der Liga-Endspurt der Top 4 der Tabelle hat es durchaus in sich. Und mit Blick auf die vergangenen Partien wird's es wohl nicht entspannter für alle Beteiligten beim VfB Stuttgart.

Aber Claus Vogt blickt optimistisch auf das Restprogramm. Auch, wenn die Gegner wohl wieder alle auf die ungeliebte Mauer-Taktik setzen werden: "Davon müssen wir ausgehen, ja. Aber ich bin guter Hoffnung, dass die Mannschaft die richtigen Schlüsse zieht und die entsprechenden Mittel findet, um erfolgreich zu sein."

VfB Stuttgart: Keine Trainer-Diskussion - VfB-Präsident Claus Vogt nennt Grund 

Update 25. Mai: Die Corona-Zwangspause für die Bundesliga ist vorbei, doch für den VfB Stuttgart ging es von der Corona-Krise direkt in eine sportliche Krise. Sowohl beim Abstiegskandidaten  Wehen Wiesbaden, als auch in Kiel am Sonntag setzte es für die Schwaben bittere Niederlagen.

Statt auf Platz zwei findet sich der VfB Stuttgart nun nur noch auf dem Relegationsplatz wieder, der Vorsprung auf den FC Heidenheim beträgt nur noch einen Punkt. Eine Trainer-Diskussion will man bei den Schwaben jedoch nicht führen.

Nach "Skandal"-Elfmeter: Claus Vogt äußert sich zum VfB-Einspruch

Nach Thomas Hitzlsperger hat sich auch VfB-Präsident Claus Vogt hinter den Trainer des VfB Stuttgart gestellt. "Wir wollen jetzt mal auf Ruhe und Kontinuität setzen", erklärt der 50-Jährige in der SWR-Sendung "Sport im Dritten". Direkt nach dem Spiel hat sich Vogt zudem mit aufmunternden Worten an Matarazzo gewandt."Es ist noch nichts verloren, wir sind noch in Schlagweite zum HSV. Nicht verrückt machen lassen, Ruhe bewahren, vielleicht haben wir dann wieder ein Spiel, in dem wir das notwendige Glück haben und in Führung gehen!" 

VfB Stuttgart: Nach 100 Tagen im Amt - VfB-Präsident Claus Vogt zieht Fazit

Update 30. März: Seit Mitte Dezember ist Claus Vogt der Nachfolger des im Sommer als VfB-Präsident zurückgetretenen Wolfgang Dietrich. Nach 100 Tagen im Amt hat der 50-Jährige ein erstes Fazit seiner Amtszeit als Präsident des VfB Stuttgart gezogen. Seit seinem Amtsantritt ist viel passiert. Der Trainer heißt statt Tim Walter nun Pellegrino Matarazzo und das Coronavirus hat den Fußball zum Stillstand gebracht.

Das hat auch die Arbeit von Claus Vogt als Präsident des VfB Stuttgart beeinflusst, wie er der Bild verraten hat: "Effektive Arbeitszeit waren es durch die Weihnachtspause am Anfang oder das Coronavirus, das jetzt einige Prozesse verlangsamt hat, wohl nur um die 50 Tage. Aber die haben sich angefühlt wie drei Jahre." Zudem muss Vogt in seiner Firma ähnliche Probleme wie beim VfB Stuttgart lösen, daher ist er in Gedanken auch immer bei den Schwaben.

Medientyp: Multimedia FC PlayFair!: VfB-Präsident Vogt ist nicht mehr Vorsitzender

Update 18. Dezember:  Nach seiner Wahl zum Präsidenten des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart ist Claus Vogt als Vorsitzender des
FC PlayFair! zurückgetreten. "Leider sind die beiden Ämter nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich unvereinbar", sagte Vogt laut einer Mitteilung des kommerzkritischen Vereins vom Dienstag. "Der FC PlayFair! arbeitet streng übervereinlich und als VfB-Präsident ist es meine oberste Pflicht, dem Verein VfB Stuttgart und seinen Mitgliedern zu dienen.

Der Unternehmer Vogt war am Sonntag bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfB zum Nachfolger des zurückgetretenen Wolfgang Dietrich gewählt worden. Den FC PlayFair! hatte er selbst im Januar 2017 gegründet.

VfB Stuttgart: Präsident Claus Vogt punktet mit klarer Linie und Leidenschaft

Update 16. Dezember: Der VfB Stuttgart geht die angepeilte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga mit Claus Vogt als neuem Präsidenten an. Auch dank der diesmal funktionierenden Technik setzte sich der 50 Jahre alte Unternehmer auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag gegen seinen Konkurrenten Christian Riethmüller durch. 64,83 Prozent an Ja-Stimmen entfielen bei der Wahl auf Vogt, Riethmüller erhielt 52,69 Prozent Zustimmung. 

Die Mitglieder konnten jeweils für beide Kandidaten mit ja oder nein stimmen - oder sich enthalten. "Ich glaube, dass ich mir selbst noch gar nicht bewusst bin, was das heißt", sagte Familienvater Vogt nach der Versammlung. "Fragen Sie mich morgen noch mal oder vielleicht in einem halben Jahr." Er wisse auch noch nicht, ob er zum Auswärtsspiel am Montagabend (20.30 Uhr/Sky) beim SV Darmstadt 98 reisen wird. 

Neuer VfB-Boss Vogt: Arbeit im Ehrenamt - aber mit 100 Prozent Engagement und zunächst in Vollzeit

Sicher ist dagegen, dass der Chef eines Böblinger Unternehmens seine neue Aufgabe zunächst zwar ehrenamtlich, aber zumindest am Anfang auch in Vollzeit ausüben wird. Seine Amtszeit läuft jedoch erst mal nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Herbst 2020. Eine Neuwahl war nötig geworden, da der frühere Präsident Wolfgang Dietrich im vergangenen Sommer nach der wegen einer WLAN-Panne abgebrochenen Mitgliederversammlung zurückgetreten war. 

Im Vergleich zur damals chaotischen Veranstaltung gelang es dem VfB diesmal, seine Mitgliederversammlung ohne jegliche Komplikationen und überraschend geräuschlos zu beenden. Gleich zu Beginn hatte sich der Zweitligist am Sonntag gegen einen möglichen erneuten technischen Ausfall gewappnet. 94,28 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten für eine entsprechende Satzungsänderung, wonach VfB-Mitgliederversammlungen nun auch dann beschlussfähig sind, wenn das elektronische Abstimmungssystem ausfällt. Es kann damit also auch wieder per Handzeichen abgestimmt werden.

Präsident Claus Vogt will VfB Stuttgart zurück in die Bundesliga führen

Geht es nach Vogt, sollen die Schwaben künftig auch nicht mehr mit peinlichen Pannen, sondern mit der Rückkehr in die Bundesliga auf sich aufmerksam machen. Dafür braucht der VfB aus Sicht seines neuen Präsidenten allerdingsnicht zwingend einen zweiten Investor. "Wenn wir keine Geldprobleme haben, dann brauchen wir vielleicht zum jetzigen Zeitpunkt keinen zweiten Investor", sagte Vogt etwas überraschend. Die Stuttgarter suchen seit langem einen zweiten Geldgeber neben der Daimler AG, waren bei ihrer mehrfach verlängerten Suche bisher jedoch erfolglos. 

Trotzdem kündigte Vorstandschef Thomas Hitzlsperger an, dass er unabhängig davon demnächst ein neues Clubzentrum bauen lassen will. "Mittelfristig brauchen wir ein Clubzentrum, das den Ansprüchen des heutigen Profifußballs Rechnung trägt", sagte der 37-Jährige. Unser Clubzentrum ist fast 40 Jahre alt, und man merkt es ihm an." Das dürfte auch im Sinne von Vogt sein, der am Montag sein neues Büro dort beziehen wird - und der auch über die nächste Mitgliederversammlung im Herbst hinaus Präsident seines Vereins bleiben möchte. Zumindest bis dahin arbeitet er im Präsidium mit Bernd Gaiser und Rainer Mutschler, der als zweiter Vize ins Gremium gewählt wurde.

VfB Stuttgart: Claus Vogt wird zum neuen Präsidenten gewählt

Update vom 15. Dezember: Fünf Monate nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich ist der fünf Wochen dauernden Wahlkampf von Christian Riethmüller und Claus Vogt Geschichte. Denn: Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart in der Stuttgarter Schleyer-Halle wurde ein neuer Präsident gewählt.

Claus Vogt wird nach der Wahl der stimmberechtigten Mitglieder neuer Präsident des VfB Stuttgart. Er gewinnt die Wahl mit  64,83 Prozent - Gegenkandidat Christian Riethmüller erhält 52,69 Prozent. Zunächst bleibt Vogt jedoch "nur" bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung im kommenden Jahr Präsident. 

Wahl zum VfB-Präsidenten: Hitzlsperger mischt sich nicht ein

Update vom 11. Dezember: Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung ließ sich Hitzlsperger in punkto neuer Präsident in die Karten schauen. "Es ist so, dass ich mich gar nicht eingemischt habe in den Wahlkampf", sagt er. Das wäre falsch, so Hitzlsperger. Dennoch sagt er: "Ich wünsche mir einen Partner an der Seite, der den Verein auch knallhart analysiert. Der die richtigen Schlüsse zieht und zusammen mit mir diese Veränderungen herbeiführt, die notwendig sind." 

VfB Stuttgart Präsidentenwahl: neues Dreamteam gesucht

Außerdem solle der neue Präsident Ruhe in den Verein bringen. Hitzlsperger wünsche sich einen, mit dem er zusammenarbeiten könne. Denn schließlich sei dies eine wichtige Grundvoraussetzung. Nur so gelinge eine gute Zusammenarbeit. "Und darauf freue ich mich - auf jemanden, der auch so motiviert ist, wie ich das bin und im Team alles hinbekommt", resümiert Hitzlsperger.

VfB Stuttgart: Wahlkampf ums Amt des Präsidenten: Mit allen Mitteln...nicht mit dem Vereinsbeirat!

Update vom 9. Dezember: So NICHT! In den vergangenen Tagen hatte es den Anschein, als könnte es jetzt richtig schmutzig werden im Kampf um das Amt des VfB-Präsidenten. Kandidat Christian Riethmüller ist in den Medien durch einen Facebook-Post in den Fokus gerückt. Der Inhalt wenig schmeichelhaft (Update 6. Dezember). Die Emotionen in den sozialen Medien gerieten in Wallung.

Jetzt meldet sich der Vereinsbeirat mit einer Mitteilung zu Wort, wie stuttgarter-nachrichten.de berichtet. Darin schreibt der Vorsitzende Wolf-Dietrich Erhard: "Es ist für uns inakzeptabel, dass Kampagnen gegen Kandidaten lanciert werden. Wer auch immer die Motivation verspürt, einem der beiden Kandidaten zu schaden, um eventuell den eigenen Favoriten zu unterstützen, sollte sich auch überlegen, welchen Schaden er dabei dem VfB Stuttgart zufügt."

Auch Riethmüller kommt in dieser Erklärung zu Wort und nimmt seinen Konkurrenten um das Amt der Präsidenten des VfB Stuttgart, Claus Vogt, in Schutz. So schließe er aus, dass Vogt für diese schmutzige Kampagne verantwortlich ist. Und Vogt erklärt darin: "Ich distanziere mich von allem, was dem VfB schaden könnte. Ich habe bisher einen sauberen Wahlkampf geführt und werde dies auch weiterhin tun."

VfB Stuttgart gegen Nürnberg: So gibt's die Partie live im TV und Stream

Für die Profis des VfB Stuttgart wird all das keine Rolle spielen. Die Mannschaft steht heute beim Druck-Kick gegen den 1. FC Nürnberg in der Sieg-Pflicht. Verlieren verboten!

VfB-Präsidentschaftswahl: Geht der Wahlkampf nicht mit fairen Mitteln zu? 

Update 06. Dezember: Der VfB Stuttgart hat in wenigen Tagen Mitgliederversammlung, aber: Es kocht hinter den Kulissen. Am 15. Dezember sollen die Mitglieder des VfB einen neuen Präsidenten wählen. Entweder Christian Riethmüller oder Claus Vogt, aber: Kurz vor der Wahl muss sich Riethmüller gegen Diskriminierungsvorwürfe wehren. Riethmüller glaubt indes an eine Kampagne gegen seine Person. Er habe sich vor Monaten in der Hoffnung beim VfB beworben, "in einem fairen Wahlkampf bestehen zu können", sagte der 45-Jährige der "Bild".

VfB Stuttgart: Wird Riethmüller gezielt im Wahlkampf angegriffen?

Und er geht weiter - Riethmüller: "Je näher ich diesem Ziel allerdings komme, umso stärker wird über die Presse und soziale Netzwerke versucht mir zu schaden." Das wäre kein fairer Wahlkampf. Riethmüller schilderte auch, wie im geschadet wird: "Durch Gerüchte, durch die falsche Wiedergabe von Dingen, die ich gesagt haben soll, durch Fehler, die ich gemacht habe, oder durch Aussagen, die ich in der Vergangenheit getätigt habe."

Die Zeitung stellte zu ihrem Artikel den Screenshot eines mutmaßlichen Facebook-Posts von Riethmüller, in welchem dieser vor Monaten den argentinischen Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar scharf kritisiert haben soll. Riethmüller: "Offenbar will man verhindern, dass ich Präsident des VfB Stuttgart werde." Ob er Präsident wird entscheidet sich am 15. Dezember. 

VfB Stuttgart: Diskriminierung-Vorwürfe gegen Riethmüller

Update vom 29. November: Allzu lange ist es nicht mehr, bis die VfB-Mitglieder einen neuen Präsidenten wählen. In der vergangenen Woche haben sich die beiden Kandidaten Christian Riethmüller und Claus Vogt dem Mitglieder-Ausschuss vorgestellt. Laut Sport-1 hat Riethmüller dabei mit einem Satz für Unmut gesorgt. Der Präsidentschaftskandidat soll dabei türkische oder türkisch-stämmige Bürger diskriminiert haben. 

VfB Stuttgart: Riethmüller weist Vorwurf zurück 

Gegenüber den Kollegen von Sport-1 äußerte sich der 44-Jährige nun zu den Vorwürfen. "Ich habe nie gesagt, dass bei Aldi immer nur Türken eingekauft hätten", erklärte Riethmüller. "Ich habe von einem Image gesprochen, das damals viele mit Aldi verbunden hatten. Das ist ein riesiger Unterschied, wenn ich wertfrei von einem Image spreche." 

Woher der Vorwurf der Diskriminierung oder Rassismus kommt, weiß der VfB-Präsidentschaftskandidat jedoch nicht. Das Gegenteil sei der Fall: "Ich habe mich in meinem Leben immer gegen Diskriminierung und Rassismus eingesetzt und möchte dies auch beim VfB Stuttgart tun." Wer die Nachfolge des zurückgetretenen Wolfgang Dietrich antritt, entscheidet sich auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Dezember.

VfB Stuttgart braucht mehr Transparenz: Für Christian Riethmüller entscheidend!

Am 15. Dezember hat der VfB Stuttgart einen neuen Präsidenten. Bis zu diesem Tag läuft der Wahlkampf zwischen Christian Riethmüller und Claus Vogt auf Hochtouren. Riethmüller machte jetzt klar, mit ihm soll der Verein moderner werden.

VfB Stuttgart: Claus Vogt richtet sich an die Fans

In einem Interview mit zvw.de erklärte der 44-Jährige jetzt einige seiner Visionen für den VfB Stuttgart: "Wir wollen ein moderner Verein sein. Wenn wir die Marke VfB wieder glaubwürdiger und authentischer machen wollen, dann müssen wir auch Frauen und jungen Menschen die Möglichkeit geben, diesen Weg mitzugestalten. Zumal gerade junge Menschen die Werte vertreten, die für unseren Verein in der Zukunft so wichtig sein werden."

Und wichtig sei für Riethmüller "Glaubwürdigkeit, Transparenz und soziale Verantwortung". Als entscheidend sieht er dabei die Transparenz. Riethmüller: "Aus Transparenz folgt Glaubwürdigkeit, auf Glaubwürdigkeit folgt Vertrauen und daraus folgt Ruhe."

Hitzlsperger: So geht's mit der U21 des VfB Stuttgart weiter 

Heißt: Ganz so schnell wird es für ihn nichts werden mit der erhofften Ruhe beim VfB Stuttgart. Im Gespräch macht er klar: "Denn ohne Vertrauen geht das nicht. Ruhe heißt für mich, dass wir Diskussionen aus der Öffentlichkeit raushalten. Aber wenn man diesen Verein neu aufstellen will, dann wird es zunächst mal intern eine gewisse Unruhe geben."

Ein weiteres Thema, wie Verknüpft dürfen Verein und Politik sein. Auch da hat Christian Riethmüller klare Vorstellungen: "Ein Präsident darf aus meiner Sicht als Privatperson parteipolitisch sein, der Verein sollte es nicht sein. Aber der VfB Stuttgart muss gesellschaftspolitisch sagen: Wir sind zum Beispiel gegen Rassismus, gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung."

Außerdem äußert sich Christian Riethmüller als Präsidentschaftskandidat beim VfB Stuttgart im ausführlichen zvw.de-Interview noch über Klima- und Umweltschutz beim VfB, über Mitgliederzahlen und Investoren.

VfB Stuttgart: Riethmüller würde als Präsident Ruhe reinbringen wollen

Von WahlKAMPF will Christian Riethmüller offenbar nicht viel wissen. Überhaupt scheint der zweite Kandidat auf das Präsidentschaftsamt des VfB Stuttgart neben Claus Vogt ein Typ für Harmonie zu sein. Ganz nach dem Motto von Disneys Bär Balu aus dem Dschungelbuch: "Mit Ruhe und Gemütlichkeit jagst du den Alltag und die Sorgen weg."

Denn dass Riethmüller den VfB Stuttgart zuallererst in ruhiges Fahrwasser bewegen möchte, machte er in einem ausführlichen Interview mit der Bild-Zeitung immer wieder deutlich: "Ich würde mir wünschen, dass während meiner Präsidentschaft deutlich weniger Unruhe herrscht als zuletzt." Er werde alles dafür tun, Erfolg und Begeisterung zurückzuholen. 

Beides scheint für den 44-Jährigen, ganz ähnlich wie auch für Thomas Hitzlsperger oder den bekennenden VfB-Fan Cem Özdemir, eng miteinander verknüpft. Und zwar auf allen Ebenen. Das dürfte für viele Mitglieder Musik in den Ohren sein. So wolle er personell Ruhe reinbringen und den Bruch zwischen Guido Buchwald und dem VfB Stuttgart kitten, sollte er tatsächlich bei der Mitgliederversammlung am 15. Dezember zum Präsidenten gewählt werden. 

VfB Stuttgart: Riethmüller wünscht sich Konstanz auch über das Sportliche hinaus

Auch seinen Konkurrenten bei der Wahl um das Amt, Claus Vogt, wollte er gegenüber der Bild lieber als "zweiten Kandidaten", denn als "Nebenbuhler" verstehen.

Sportliche Ruhe bedeutet für Riethmüller aber offenbar mindestens genauso viel. Für den VfB Stuttgart wünscht er sich Konstanz in Sachen Ligazugehörigkeit, kontinuierlichen Aufbau - und wagt bei der Bild deshalb auch keinen Gedanken an die Champions League. Und falls doch - dann nur mit viel Ruhe für die Zukunft.


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