Elfmeter verschossen

VfB vergeigt Pokal-Achtelfinale in Mainz

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Der Ex-VfBler Alexandru Maxim sorgte mit seinen Standards immer wieder für Furore.
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Die altbekannte Schwäche zeigte der VfB Stuttgart auch beim DFB-Pokal-Achtelfinale in Mainz. Trotzdem geht der VfB in Führung, aber dann nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Das Team von Hannes Wolf veränderte sich auf drei Positionen im Vergleich zum Bayern-Spiel: Emiliano Insua und Marcin Kaminski standen für Benjamin Pavard und Simon Terodde in der Mannschaft. Auch die Verletztenmisere ging vor dem Pokalspiel in Mainz weiter: Kurz vor Anpfiff fiel Holger Badstuber wegen muskulärer Probleme aus. Josip Brekalo rückte in die Startelf. 

Mainz startete besser, obwohl komplett neu formiert. Mit dabei: Ein altbekanntes Gesicht namens Alexandru Maxim. Der Rumäne forderte auch gleich VfB-Keeper Ron-Robert Zieler, wenn auch noch ziemlich ungenau, aus 18 Metern. Stuttgart wird erst in der 28. Minute gefährlich: Chadrac Akolo legt bei einem Konter auf Berkay Özcan, der völlig frei vor Mainz-Keeper Robin Zentner steht und diesen anschießt. Die Offensiv-Schwäche lässt grüßen! Im Gegenzug wieder Maxim, der es dieses Mal an Zieler vorbei schafft, jedoch auch am knapp am Torpfosten. 

Bilder vom Pokal-Spiel des VfB in Mainz

Nur zwei Minuten später verstolpert Kaminski den Ball bei einem Rückpass, der 05er Robin Quaison schaltet blitzschnell und Kaminski macht seinen Fehler wieder gut, indem er auf der Linie für den geschlagenen Zieler klärt. Chancen gab es im Minutentakt! 37. Minute: Akolo schließt aus 10 Metern im Strafraum ab, schießt aber genau auf Zentner. Kurz vor der Pause dann doch die Führung: Christian Gentner und Akolo legen die Mainzer Abwehr mit einem sehenswerten Doppelpass lahm, anschließend schiebt Maskenmann Gentner den Ball ins Tor (41.).

Nachdem Halbzeit eins mit wahnsinnig hohem Tempo von rechts nach links und zurück verlief, durften die Fans gespannt auf den zweiten Durchgang sein. Die Antwort: Das heiße Pokalspiel ging weiter! Und der VfB hatte die große Möglichkeit das Ding einzutüten. Timo Baumgartl zieht im Mainzer Strafraum ab, Quaison ist mit der Hand am Ball - Elfmeter! Aber: Dennis Aogo schiebt das Leder schwach auf’s Tor und Zentner kann locker parieren (53.). Chance vertan! Es kam noch schlimmer. Nach einer Ecke nickt Emil Berggreen in Richtung langer Pfosten, Yoshinori Muto wurstelt vor dem VfB-Tor rum, kommt aber nicht an den Ball - macht nix, denn der rollt ins Tor zum Ausgleich (62.)! 

Das Spiel bleibt offen, schnell, spannend - und kurios: In der 70. kommt Brekalo frei am zweiten Pfosten zum Abschluss nach einem VfB-Eckball. Der Ball fliegt auf das Mainzer Tor, scheint hineinzugehen, nur Akolo muss noch aus dem Weg, schafft es aber nicht und klärt widerwillig die Situation. Doppelt kurios, denn wieder hatte der VfB die Riesenchance und wieder traf Mainz in der Folge - und um das noch draufzusetzen: Wieder ein Standard. Maxim schlägt einen Freistoß vor das VfB-Tor, wo Abdou Diallo einnetzt (71.). Bitter für den VfB, der in der Schlussphase den Kopf nicht in den Sand steckte, aber auch nicht mehr aus der Schlinge zog. Am Ende erhöhte der Mainzer Suat Serdar noch auf 3:1 (90.+3), was am Ausscheiden des VfB nichts änderte. 

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