Spätes Tor auch gegen Bremen

Rasselbande des VfB wird reifer: Gerade hier ist Stuttgart erwachsener geworden

Der VfB Stuttgart jubelt.
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Der Sieg des VfB Stuttgart war kein Leckerbissen, aber ein Zeichen der Entwicklung.

VfB Stuttgart: Das Spiel gegen Werder Bremen war wirklich kein Leckerbissen, aber eine Entwicklung ist sichtbar. Die Rasselbande ist reifer geworden.

Es hat definitiv schon aufregendere Fußballspiele gegeben als den 1:0-Sieg des VfB Stuttgart gegen Werder Bremen. 82 Minuten lang mühten sich beide Mannschaften ab, ohne viel Torgefahr erzeugen zu können. Am Ende entschied ein Eigentor von Bremens Ludwig Augustinsson die Partie.

Trotzdem konnte der VfB Stuttgart eine wichtige Erkenntnis aus diesem Spiel mitnehmen: Die Mannschaft ist reifer geworden! Auch in der zweiten Liga gab es viele Spiele, in denen bis zum Schluss wenig nach vorne ging. In solchen Situationen wurden die Spieler schnell hektisch und gaben Punkte aus der Hand. Das hat sich geändert!

VfB Stuttgart
Tabellenplatz nach 27 Spieltagen8.
Punkte39
Torverhältnis48:41
Tore in der Schlussphase15
Siege10

„Wenn bei solchen Spielen auf Augenhöhe am Ende die Null steht und man gewinnt, ist das ein Zeichen der Reife“, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo nach dem Schlusspfiff. „Man spürt, dass die Mannschaft bis zum Schluss an sich glaubt. Das ist eine positive Entwicklung.“

Entwicklung sichtbar - der VfB Stuttgart trifft in der Schlussphase!

Der späte Siegtreffer gegen Bremen war auch kein Einzelfall. Insgesamt war es schon das 15. Saisontor des VfB Stuttgart in der Schlussphase. Pellegrino Matarazzo freut sich über diese Entwicklung: „Es spricht für unsere Moral und unseren Kampfgeist, dass wir dranbleiben bis zum Schluss.“

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo freut sich über die Entwicklung seiner Mannschaft.

Auch wenn das Spiel kein Leckerbissen war: Der VfB ist auf dem richtigen Weg und für Sportdirektor Sven Mislintat fühlt sich der aktuelle Stand der Dinge „gut an“. Nur das Wort „Europa“ will man beim VfB Stuttgart noch nicht in den Mund nehmen.
von Dennis Bayer

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