Der Trainer des VfB Stuttgart schmeißt seine Grundidee zur Halbzeit um

Dreier-Wechsel zur Pause: Matarazzo-Konsequenz für Schlaffi-Auftritt beim VfB

VfB Stuttgart
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Dreier-Wechsel zur Pause: Matarazzo-Konsequenz für Schlaffi-Leistung!
  • Dominik Jahn
    vonDominik Jahn
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VfB Stuttgart: Trainer Pellegrino Matarazzo erkennt die Schwachstelle und macht dann auch vor seiner Grundidee nicht halt. Konsequente Auswechslungen.

Nein, die erste Halbzeit des VfB Stuttgart gegen Union Berlin hat Pellegrino Matarazzo überhaupt nicht gefallen. Schon zur Halbzeitpause brachte der Trainer DREI (!!!) neue Spieler aufs Feld. Konsequenz-Entscheidung und Zeichen an die Profis - Schlaffi-Leistungen haben Folgen!

VfB Stuttgart sucht gegen Union sein „anderes Gesicht“: Die Stimmen zur Partie

Der VfB Stuttgart musste an der Alten Försterei auf fünf Stammkräfte verzichten. Der Einstieg in die Partie gestaltete sich nicht wie gewünscht. Nichts lief rund. Das Team fand kaum Mittel gegen gut verteidigende Berliner. Die Stuttgarter Offensive wirkte planlos, behäbig und langsam.

VfB Stuttgart: Müder Auftritt in der ersten Hälfte

Spielmacher Daniel Didavi konnte den müden Auftakt des VfB dann nach der Partie mit seinen Aussagen auch nur unterstreichen: „Es hat die Energie gefehlt. Wir haben nicht unsere Stärken auf den Platz bringen können.“ Und auch in der Abwehr präsentierte sich Stuttgart neben der Spur. Oft zu spät dran am Gegenspieler kam die Defensive in Schwierigkeiten.

Für Daniel Didavi lief‘s beim VfB Stuttgart gegen Union gar nicht gut.

In der 20. Minute verlor Erik Thommy ein Sprintduell gegen Unions Christopher Trimmel, Wataru Endo ließ Grischa Prömel ziehen – Zack, 1:0 für Union. In der 43. Minute war es wieder Thommy, der sich am eigenen Strafraum den Ball von Max Kruse klauen ließ. Wieder konnte Trimmel flanken, dieses Mal stand Petar Musa bereit und schob zum 2:0 ein.

VfB-Trainer Matarazzo bleibt konsequent in seinem Handeln

HEIßT: Der Matchplan von Pellegrino Matarazzo ging hüben wie drüben nicht auf. Die ausgewählten Profis haben ihren Trainingseindruck wohl eher nicht bestätigt. Die Folge: Der Dreier-Wechsel zur Pause. Knallhart-Durchgreifen als Stärke. Der Coach des VfB Stuttgart ist jederzeit bereit Konsequenzen zu ziehen. Kein krampfhaftes Festhalten an der geplanten Aufstellung. Fehler erkannt, Problem gebannt!

VfB gegen Union: Eine starke Hälfte reicht nicht! Live-Ticker zum Nachlesen

Mit Erfolg! Stenzel, Coulibaly. Didavi - RAUS. Die Einwechslungen von Philipp Förster, Roberto Massimo und Mateo Klimowicz zeigten direkt Wirkung. Nur vier Minuten dauerte es, bis Förster völlig frei im Berliner Strafraum auftauchte und den 2:1 Anschlusstreffer erzielen konnte. Es war bereits das 13. Jokertor des VfB in dieser Saison. Bundesliga-Topwert! Zu mehr hat‘s am Ende dann aber in dieser Partie nicht mehr gereicht.

Von Dennis Bayer

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