Bald Klarheit?

VfB-Präsident Dietrich: Zweiter Investor bis Ende Juni sollte klappen

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VfB-Präsident Wolfgang Dietrich spricht von "aussichtsreichen Gesprächen".
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VfB-Präsident Wolfgang Dietrich spricht über drei mögliche neue Partner für den abstiegsgefährdeten Bundesligisten.

+++Update 24. April 2019+++ VfB-Präsident Dietrich hält an Zukunftsvision und ausgerufenem Preis fest

Der VfB Stuttgart möchte bis Ende Juni einen zweiten Geldgeber präsentieren. "Wir sind mit drei möglichen Investoren im Gespräch", berichtete Präsident Wolfgang Dietrich am Dienstag. "Ich bin guter Dinge, dass wir bis zum 30.Juni Klarheit haben", sagte der 70-Jährige, der in der Fußball-AG des Vereins auch Vorsitzender des Aufsichtsrates ist. 

Für 24,9 Prozent der Anteile will der VfB Stuttgart 100 Millionen Euro einnehmen. Ankerinvestor Daimler hat für 11,75 Prozent davon 41,5 Millionen Euro bezahlt. Die derzeit schlechte sportliche Situation des vom Abstieg bedrohten Clubs soll den Preis nicht drücken. "Unter Wert werden wir die Anteile nicht verkaufen", betonte Dietrich. 

An den grundsätzlichen Ambitionen des VfB habe sich nichts geändert. "Welches andere Langfrist-Ziel sollte der VfB haben, als das erste Drittel der Liga? Da gibt es auch keinen Grund, daran zu rütteln - auch wenn es aktuell natürlich nur darum geht, die Klasse zu halten."

+++Meldung 8. Februar 2019+++ "Aussichtsreiche Gespräche": Neuer VfB-Investor in Sicht? 

Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart darf im Sommer auf den Einstieg eines weiteren Investors hoffen. "Wir befinden uns mit zwei Partnern in aussichtsreichen Gesprächen, die bis 30. Juni positiv abgeschlossen sein sollten - auch bei einem Abstieg. Ein Partner, der so einen Fall nicht akzeptiert, wäre auch der falsche," sagte VfB-Präsident Wolfgang Dietrich der "Schwäbischen Zeitung". Bei dem Deal geht es um jede Menge Geld - Dietrich: "Wir hätten dann knapp 20 Prozent der AG-Anteile veräußert und zusätzlich 40 Millionen Euro zur Verfügung."

VfB Stuttgart will strategisch sinnvolle Partner

Im Gespräch war zuletzt die Vermarktungsfirma Lagardére. Dietrich wollte dies nicht kommentieren. Dass das französische Unternehmen kein regionaler Partner wäre, bedeute keine Abkehr vom ursprünglichen Plan, so der VfB-Boss. Dietrich: "Auch wenn es manche behaupten: Das haben wir nie versprochen. Ich sagte: Ein Investor aus der Region wäre wunderbar, Priorität aber hat, dass uns der Partner strategisch nach vorne bringt." Wenn der Verein einen Investor fände, "der auch Knowhow bringt in einem Bereich, in dem wir als Fußballverein Defizite haben, dann wäre das eine großartige Lösung." Und wenn es dann noch Liga eins ist, wäre es noch erfreulicher...

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