Der VfB Stuttgart hatte für Markus Weinzierl zu viele „Nebengeräusche“

Ex-Coach Weinzierl stichelt gegen den VfB: Die Frage nach dem Misserfolg!

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Ex-Coach Weinzierl stichelt gegen den VfB: Die Frage nach dem Misserfolg!
  • Dominik Jahn
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VfB Stuttgart: Ex-Trainer Markus Weinzierl blickt auf die VFB-Zeit zurück. Auch die Pleiten-Schuldfrage kommt dabei zur Sprache.

Für den VfB Stuttgart geht‘s am kommenden Freitag, 7. Mai, in der Bundesliga weiter gegen den FC Augsburg. Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo will nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg einfahren. Gegen den FCA ist‘s durchaus machbar. Aber Vorsicht: Augsburg steckt im Abstiegskampf - und da sind alle Mittel recht. So hat jetzt der Neu-Coach des FC und Ex-Trainer des VfB gegen die Schwaben gestichelt.

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Für Markus Weinzierl ist es eine Rückkehr zu einem Verein, mit dem er eine echte Horror-Bilanz hingelegt hat in der Saison 2018/2019. Bis zu seiner Entlassung kam er beim VfB Stuttgart auf 15 Pleiten in 23 Partien. Doch diese Statistik des Grauens will der 46-Jährige dann nicht ganz auf sich sitzen lassen.

Weinzierl und die „schwierigen“ großen Vereine VfB Stuttgart und Schalke

Bereits zwischen 2012 und 2016 war Weinzierl beim FC Augsburg tätig. Danach ging es zum FC Schalke und eben auch zum VfB Stuttgart. Jetzt hat sich Weinzierl über seine Stationen geäußert und findet dabei auch Gründe fürs Scheitern bei den Vereinen: „Schalke und Stuttgart sind zwei große Vereine mit vielen Nebengeräuschen und schwierigen Bedingungen.“ Wohl zu viel für ihn.

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Und gerade seine Zeit beim VfB Stuttgart hakt er im Nachgang als Lerneffekt ab: „Stuttgart, war schwierig - aber da lernt man auch daraus. Ich habe meine Art reflektiert und auch die Spiele und habe meine Schlussfolgerungen gezogen.“ Auch einen Seitenhieb auf die Zusammenarbeit mit den VfB-Verantwortlichen und den Schalke-Bossen könnte man gut verpackt raushören: „Druck ist immer da. Das ist manchmal leichter, manchmal schwieriger, es zu schaffen. Bei den großen Vereinen, gerade bei denen, wo ich jetzt war, war es schwieriger als in Augsburg. Da war es einfacher, weil auch ein enges Verhältnis zu Stefan Reuter (FCA-Manager) da war, da lässt es sich gut arbeiten.“

VfB Stuttgart: Weinzierl blickt auf die 0:6-Pleite zurück in Augsburg

Interessant: Die letzte Pleite mit dem VfB Stuttgart kassierte Weinzierl beim FC Augsburg (0:6). Und auch dazu konnte sich der neue FCA-Coach eine kleine Stichelei in Richtung der Schwaben nicht verkneifen. Es sei ein „bitterer Nachmittag“ gewesen. ABER: Weinzierl: „Die FCA-Fans haben, soweit ich weiß, ab der 60. Minute, also 27.000, ‚Oh wie ist das schön‘ gesungen. Wenigstens habe ich denen eine Freude bereitet. Und jetzt stehe ich auf der richtigen Seite.“

Für den VfB Stuttgart liefert die Verpflichtung von Markus Weinzierl beim FC Augsburg für das Spiel am Freitag erstmal fast schon eine Sieg-Garantie. DENN: Eine spezielle Debüt-Statistik des Trainers spricht eigentlich für sich!

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