VfB, Behörden und Polizei gehen auf Nummer sicher!

VfB gegen KSC: Polizei hat Strategie für Hitzig-Derby angepasst!

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VfB Stuttgart: Polizei-Strategie fürs Derby angepasst - weniger Beamte!
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VfB Stuttgart: Polizei sieht Trennung der Fan-Lager beim Derby nicht als oberstes Ziel.

Das Hitzig-Derby rückt immer näher. Nicht nur beim VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC wächst die Anspannung. Auch bei der Polizei und den Behörden laufen die Vorbereitungen auf den 24. November.

○ Neues Konzept sorgt für weniger Beamte beim Derby
○ Trennung der VfB-Fans und der KSC-Anhänger nicht Hauptziel
○ VfB Stuttgart gegen KSC wird zum Hochrisikospiel

VfB Stuttgart: Neues Konzept für weniger Polizeibeamte!

Aus der Vergangenheit lernen: Vor dem Hitzig-Derby zwischen dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC wurde das komplette Sicherheitskonzept überarbeitet. Die Folge: Waren beim letzten Aufeinandertreffen noch rund 1.000 Beamte im Einsatz, sind es am Sonntag (13.30 Uhr) nur noch etwa 500 bis 700 Polizisten.

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Gegenüber dem SWR erklärt Thomas Berger, Vizepräsident der Polizei Stuttgart und der Einsatzleiter beim Derby: "Wir haben ausreichend Einsatzkräfte vor Ort, um alle Maßnahmen zu treffen die notwendig sind."

ABER: Berger hat auch so seine Sorgen, wenn er auf das Hitzig-Derby blickt: "Wir haben gelernt, dass wir uns auf Teile der KSC-Fans nicht verlassen können, was das Thema 'Gewaltfreiheit' angeht - genau dies ist aber für uns in Stuttgart das zentrale Thema. Wir konzentrieren uns genau auf diese Teile."

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Und Berger betont beim SWR außerdem, die Trennung der Fans des VfB Stuttgart und des KSC sei nicht das berste Ziel der Einsatzkräfte: "Nein, das versuchen wir nicht. Was uns viel wichtiger war, ist nach Karlsruhe zu kommunizieren, was nicht geht."

VfB Stuttgart gegen KSC: Derby gegen KSC wird Hochrisikospiel! Polizei-Vorbereitungen laufen

Die letzte Begegnung zwischen dem VfB Stuttgart und dem KSC brachte einige unschöne Szene mit sich. Vor zwei Jahren eskalierten Teile der KSC-Anhänger. Pyrotechnik wurde aufs Feld und in andere Tribünen-Bereiche gefeuert.

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Wie jetzt bei stuttgarter-nachrichten.de berichtet wird, wird das Hitzig-Derby am 24. November zum Hochrisikospiel. Ein erarbeitetes Konzept der Vereine, Fanbeauftragten und Polizei soll für mehr Ruhe und Sicherheit sorgen. Der Stuttgarter Polizeivizepräsident Thomas Berger erklärt: "Es gibt eine klare rote Linie in Stuttgart. Die lautet: keine Gewalt, weder gegen Menschen noch gegen Sachen."

HEIßT: Es wird strenge Kontrollen an den Eingängen geben beim VfB Stuttgart. Dazu gehört auch ein absolutes Taschenverbot - KSC-Fans MÜSSEN Rucksäcke und Fahnen an einer Verwahrungsstelle abgeben. Berger: "Wer Gegenstände zur Vermummung oder Pyrotechnik bei sich hat, wird das Spiel nicht sehen." Auch Alkohol wird es an diesem Spieltag nicht geben im Stadion.

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Bereits zwei Stunden vor Anpfiff öffnet der VfB Stuttgart das Stadion. Laut Bericht von stuttgarter-nachrichten.de bringt die Polizei auch schwere Geschütze in Stellung. Den Einsatzkräften stehen zwei Wasserwerfer zur Verfügung. Allerdings gibt Thomas Berger auch zu Bedenken: "Derbys sind das Salz in der Suppe. Wir wollen dafür sorgen, dass das Spiel ein Fußballfest wird...UND...Wir dürfen nicht vergessen, dass das Gros der Besucher überhaupt kein Problem darstellt, sondern nur einige wenige."

VfB Stuttgart gegen KSC: Derby wirft Schatten voraus - weniger Fans dürfen rein!

Update vom 3. November: Das Derby des VfB Stuttgart gegen den Karlsruher SC wirft weiter seine Schatten voraus. Am 24. November gibt's dieses Kracher-Spiel. Allerdings werden einige Fans in die Röhre schauen - für sie wird kein Platz im Stadion sein.

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Wie der Verein mitteilte wird das Gästekontingent reduziert. Unter anderem bei Stuttgarter-Nachrichten war zu lesen, dass nach Absprachen mit Behörden und Polizei diese Maßnahme vorgenommen wird. Außerdem wird ein "Pufferbereich" um den Auswärtsblock eingerichtet - in diesem Bereich wurden vom VfB Stuttgart keine Tickets angeboten.

In der schriftlichen Stellungnahme von VfB-Pressesprecher Tobias Herwerth heißt es: "Diese Maßnahmen reduzieren das Fassungsvermögen des Gästesektors, aber auch der Gegengerade sowie der Untertürkheimer Kurve."

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Wie der KSC vermeldet, gab es nur für Dauerkartenbesitzer eine Chance auf eine Karte für das Derby gegen den VfB Stuttgart. Genau Angaben, um wie viele Plätze es sich handeln wird, gab es bislang noch nicht.

Auch im DFB-Pokal könnte es das brisante Derby zwischen dem VfB und dem KSC geben. Bei unserem Voting haben wir EUCH vier Teams auf die Wunschliste fürs Achtelfinale gesetzt - 50-Prozent wollen bislang den KSC als Gegner!

Hintergrund: Das Hitzig-Derby zwischen den Schwaben und den Badenern drohte der Schiedsrichter vor zwei Jahren abzubrechen. Im Gäste-Block wurden Bengalos abgefackelt und Leuchtraketen aufs Feld gefeuert.

 VfB Stuttgart gegen KSC: Ein Derby steckt im Schwarzmarkt-Sumpf!

Erstmeldung vom 11. Oktober: Seit Mittwoch sind die Tickets für das Derby zwischen dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC ausverkauft. 60.000 Fans werden es sein in der Mercedes-Benz-Arena. Das Spiel findet am 24. November statt. Es ist DAS Spiel der Hinrunde für beide Fan-Lager!

VfB Stuttgart: Schwarzmarkt-Preise explodieren

Eigentlich alles ganz toll! Doch der Ticket-Ausverkauf beim VfB-Stuttgart bringt auch Probleme mit sich. Wie immer beginnt dann das große Geschäft der Schwarzmarkthändler. Wie stuttgarter-zeitung.de jetzt in einem Bericht unter die Lupe genommen hat, sind die Preise für die begehrten Tickets bereits um das Zehnfache angewachsen.

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Im Internet sind demnach die Plattformen Ebay und Viagogo Hauptumschlagsplatz. Zwischen 85 und 400 Euro müssen Fans inzwischen hinblättern...eine Steigerung ist noch möglich. Regulär kostet die teuerste Karte für die Heimspiele des VfB Stuttgart 45,50 Euro.

Auf der Plattform Viagogo steigen die Preise fürs Derby VfB Stuttgart gegen KSC weiter.

VfB Stuttgart: Verein kooperiert mit Anwaltskanzlei

Beim VfB Stuttgart ist das Problem durchaus bekannt. Wie alle Vereine verfolgen die Verantwortlichen die Entwicklungen mit großer Sorge. In dem Bericht heißt es, es sei ein "fortlaufender wachsender Ticketschwarzmarkt".

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Gegenüber stuttgarter-zeitung.de erklärt Jens Bräunig vom VfB Stuttgart, zuständig für den Ticketverkauf: "Es ist generell schwierig an solche Personen ranzukommen." Dennoch versucht der Verein in Zusammenarbeit mit einer Anwaltskanzlei strafrechtlich gegen den Weiterverkauf auf nicht autorisierten Plattformen vorzugehen. Mehr als 15-Prozent Preis-Aufschlag sind nicht zulässig.

Vereine gehen von sechsstelligen Schwarzmarkt-Umsatz aus

Die Vereine der Fußball-Bundesliga gehen von einem sechsstelligen Betrag aus, der auf dem Ticket-Schwarzmarkt pro Saison umgesetzt wird.

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Dem Vorwurf der Schwarzmarkt-Plattform entgegnet Viagogo laut dem Bericht in der Stuttgarter Zeitung: "In der Regel würden dort keine Händler agieren, sondern verhinderte Stadion- oder Konzertbesucher, die das Geld für ihre Karten mangels Rückgaberecht zurück bekommen wollen. Und: Der tatsächliche Kaufpreis ist Sache zwischen Käufer und Verkäufer.

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