Der 71-Jährige fordert eine genaue Analyse

Klinsmann spricht über mögliches VfB-Engagement – und fordert Konstanz

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Jürgen Klinsmann spielte von 1984 bis 1989 für den VfB Stuttgart.
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VfB Stuttgart: Jürgen Klinsmann legt den Finger in die Wunde und spricht ein großes Problem der Schwaben an. 

+++ Update 15. August +++ Weiteres Klinsmann-Gespräch in den kommenden Wochen

Er ist und bleibt der Wunschkandidat vieler Anhänger des VfB Stuttgart: Jürgen Klinsmann. Der Wahl-Kalifornier soll bei den Schwaben eine Position übernehmen und die Zukunft mitgestalten. Wie diese aussehen könnte, deutete der Ex-Nationaltrainer nun im Kicker an. 

"Was am meisten benötigt wird, ist Konstanz. In der Personalzusammensetzung, im Kaderbereich. Es muss im gesamten Klub - also weit über den sportlichen Bereich hinaus - eine klare und nachvollziehbare Linie her, die in den vergangenen Jahren nicht mehr zu erkennen war", erklärt Klinsmann. Aus seiner Sicht wurde in den vergangenen Jahren "viel aus der Hüfte geschossen". 

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Der Abstieg in diesem Sommer "war natürlich ein riesiger Rückschritt - vor allem gemessen an den Möglichkeiten, die es in und um Stuttgart gibt."

Auch zu seinem möglichen Engagement äußerte sich Klinsmann nochmals und betonte, dass es bislang nur ei informatives Treffen gab. "Das ist ein Thema, zu dem ich noch viel, viel mehr Informationen brauche", meint Klinsmann. Zugleich macht er aber auch Hoffnung: "Wir werden in den nächsten Wochen wieder zusammenkommen." Die Fans müssen also weiter geduldig sein.

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+++ Update 8. August+++ Klinsmann kein VfB-Guru! Ex-Präsident Erwin Staudt warnt vor Schnellschuss!

Für einige ist Jürgen Klinsmann so etwas wie der Heilsbringer für den VfB Stuttgart. Eine schwäbische Kicker-Ikone! Doch Ex-VfB-Präsident Erwin Staudt warnt vor einem Schnellschuss.

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Im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten äußert er sich kritisch über eine mögliche Verpflichtung von Jürgen Klinsmann als Vorstandsvorsitzender des VfB. "Man sollte Klinsmann jetzt nicht über alles stülpen. Sozusagen wie einen Guru."

Erwin Staudt fordert vielmehr beim VfB Stuttgart eine genaue Analyse der Personalie: "Ich würde mir wünschen, dass man vorher mal glasklar analysiert, was ein Vorstandsvorsitzender beim VfB eigentlich zu tun hat. Es sind ja alle Aufgaben bereits in guten Händen."

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Staudt bezeichnet Jürgen Klinsmann in dem Interview in den Stuttgarter Nachrichten als einen "sympathischen Burschen, der ja wohl nicht den anderen ins Handwerk pfuschen oder nur dasitzen und Däumchen drehen möchte".  Der 71-Jährige war von 2003 bis 2011 Präsident des VfB Stuttgart.

+++ Update 31. Juli +++ Weitere Gespräche zwischen Klinsmann und dem VfB angedacht

Jürgen Klinsmann als starker Boss beim VfB Stuttgart und auf dem Stuhl des Vorstandsvorsitzenden – das lässt viele Fans frohlocken. Doch trotz erster Gespräche, das Engagement ist alles andere als sicher. DENN: Klinsmann ist nur einer von mehreren Kandidaten. Auch der ehemalige Düsseldorfer Robert Schäfer soll laut Bild-Zeitung weiter im Rennen sein.

Dazu kommt: Der mächtige Aufsichtsrat Wilfried Porth ist eigentlich gegen Ex-Fußballer im Management-Bereich. Ob ihn Klinsmann beim Gipfeltreffen umstimmen konnte? Oder muss er dies noch tun? Es sollen weitere Treffen – mit allen Kandidaten – folgen. Eine Entscheidung lässt also auf sich warten.

+++ Update 29. Juli +++ Klinsmann zum VfB? Die Vereins-Ikone meldet sich zu Wort!

Wie heiß ist der Flirt zwischen dem VfB Stuttgart und Jürgen Klinsmann? Kommt die Vereins-Ikone zurück? Erste Gespräche wurden bestätigt. Doch was steckt dahinter?

Wie die dpa jetzt berichtet hat sich Jürgen Klinsmann zu Wort gemeldet. Und er hält sich bedeckt. Von Verhandlungen mit dem VfB Stuttgart mochte Klinsmann bei dem ersten persönlichen Austausch mit dem Aufsichtsrat nicht sprechen: "Es war ein Informations-Austausch. Es war sehr angenehm."

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Derzeit weilt Jürgen Klinsmann mit seiner Familie in den Ferien und  tourt durch Europa. Der Wahl-Amerikaner steht meist für rigorose Veränderungen. Klinsmann: "Du kriegst nur neue Energien, wenn du ständig an Veränderungen bastelst."

Wer ihn holt, der bekommt vollen Einsatz. ABER: Klinsmann kommt nur, wenn alles passt! Und mit Bedenken kann der 55-Jährige dabei eher weniger etwas anfangen - so wie bei Karlheinz Förster. Der sieht die Personalie Jürgen Klinsmann beim VfB Stuttgart eher kritisch. Es bleibt abzuwarten was aus den ersten zaghaften Annäherungen noch werden kann.

+++ Update 29. Juli +++ Klinsmann mit VfB im Gespräch

Es gibt Gespräche zwischen Jürgen Klinsmann und dem VfB Stuttgart! Dabei geht es um ein mögliches Engagement von Klinsmann beim VfB. Der kommissarische Clubchef Bernd Gaiser gab zu: "Wir führen viele Gespräche. Das ist ein laufender Prozess. Wir tauschen uns auch mit Jürgen Klinsmann aus."

Die "Stuttgarter Zeitung" berichtete zuvor, dass Klinsmann sich vorstellen kann, das neu geschaffene Amt des Vorstandsvorsitzenden der VfB Stuttgart AG zu übernehmen. Klinsmann: "Der Informationsaustausch verlief sehr positiv."

+++ Update 24. Juli +++ Jürgen Klinsmann mit konkreten Ansichten über mögliche VfB-Rückkehr

Jürgen Klinsmann bleibt weiter ein heißes Thema beim VfB Stuttgart. Eine Rückkehr scheint denkbar – wenn der 54-Jährige die entsprechende Macht bekommt. Das betonte er noch einmal gegenüber der Sport-Bild: „Berater eines Verbands oder Klubs zu sein und etwas bewegen zu wollen bringt aus meiner Sicht gar nichts, wenn du nicht mit allen Kompetenzen ausgestattet bist.“

Potenzial sehe Klinsmann demnach beim VfB einiges, sogar als dauerhaften Europacup-Teilnehmer. Das große Stichwort hierbei: Kontinuität. Genau daran arbeitet der VfB aktuell, Klinsmann würde gut in die Führungsriege passen.

+++ Update 18. Juli +++ Jürgen Klinsmann könnte sich Rückkehr vorstellen

Nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich steht beim VfB Stuttgart die gewichtige Frage im Raum: Wer wird sein Nachfolger? Ein Name, der dabei in den letzten Tagen immer wieder fällt: Jürgen Klinsmann, Ex-Stürmerstar der Schwaben. Für viele die perfekte Wahl (wir berichteten am 16. Juli). Doch sieht das Klinsmann selbst auch so?

Die Antwort auf diese Frage wäre zurzeit wohl eher ein "Jein", wie kicker.de berichtet. Denn: Er habe kein Interesse am Präsidentenposten! Der simple Grund: Klinsmann ist ein Macher - und kein Repräsentant. Für ihn käme also nur ein Amt beim VfB infrage: das des Vorstandsvorsitzenden der AG.

Rückkehr zum VfB Stuttgart: Jürgen Klinsmann hat Vorstandsvorsitz im Auge

Das habe der 54-Jährige nach kicker.de-Informationen sogar schon mehrmals intern erklärt - und auch in Gesprächen mit Wolfgang Dietrich. Bisher jedoch ohne Ergebnis. Klar ist auch: Eine Rückkehr zu den Schwaben wäre für Klinsmann unter Umständen nicht so einfach.

Denn über den Vorstandsvorsitzenden entscheidet der Aufsichtsrat. Und dort sitzt Wilfried Porth, Personalvorstand der Daimler AG, mit dem der Ex-Stürmerstar kein gutes Verhältnis pflegt.

+++ Update vom 17. Juli +++ Darum warnt Hansi Müller vor Jürgen Klinsmann

Ex-Nationalspieler Hansi Müller findet eine Rückkehr von Jürgen Klinsmann zum VfB Stuttgart gut. Aber er warnt davor auch, weil er komplizierte Verhandlungen auf den VfB zukommen sieht. Gegenüber dem TV-Sender Sky Sport sagte Müller: "„Jürgen kann sehr unbequem sein. Er ist ein Typ mit Ecken und Kanten. Sollte eine Funktion beim VfB zum Thema werden, wird er sicher klare Forderungen haben und Bedingungen stellen.“

Derzeit sucht der VfB Stuttgart nicht nur einen neuen Präsidenten, sondern auch einen Vorstandsvorsitzenden für die ausgegliederte Fußball-AG. Letzterer Job dürfte Klinsmann auf jeden Fall wesentlich mehr zusagen als der des Präsidenten.

+++ Ursprungsartikel vom 16. Juli +++

Die Initiative würde er zwar nicht ergreifen, aber Jürgen Klinsmann bekommt durchaus mit, was beim VfB Stuttgart derzeit los ist. Abstieg, Peinlich-Panne bei der Mitgliederversammlung... 

Freude kann ihm das nicht machen, was der gebürtige Schwabe in den letzten Wochen und Monaten bei seinem ehemaligen Verein beobachten muss. Muss er selbst ran, um dem VfB aus der Krise zu helfen?

VfB Stuttgart: Kommt Klinsmann zurück zu den Schwaben?

"Wenn jemand vom VfB Stuttgart anruft - egal aus welchem Grund - wird er immer ans Telefon gehen. So war das auch in der Vergangenheit immer", sagt sein Medienberater Roland Eitel der dpa. Kurz darauf legte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach. "Ich fände, das wäre einfach eine super Lösung", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Er ist selbst bekennender VfB-Fan. Ihn veranlasse aber nichts zu dem Glauben, dass Klinsmann dem Vorschlag folgen könnte. Er habe nur einen Wunsch geäußert.

Eins ist klar: Beim VfB müssen Führungspositionen besetzt werden. Zum einen soll auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Dezember ein neuer Präsident gewählt werden. Zum anderen sucht der VfB einen Vorstandsvorsitzenden für seine schon länger ausgegliederte Fußball AG. Für diesen Posten galt zuletzt der ehemalige Vorstandschef von Fortuna Düsseldorf, Robert Schäfer, als aussichtsreicher Kandidat.

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Klinsmann wieder für den VfB Stuttgart im Gespräch

Dem gestaltungs- und innovationsfreudigen Ex-Profi dürfte der Job als mächtiger Vorstandschef sicher eher zusagen als das Amt des Präsidenten. Gemeinsam mit Sportvorstand Thomas Hitzlsperger, den Klinsmann bei der Heim-WM 2006 noch trainiert hatte, könnte er die Strukturen für die vom Club sehnlichst gewünschte einheitliche Spielphilosophie schaffen. Aber könnte sich ein Macher wie Jürgen Klinsmann überhaupt die Arbeit bei einem Zweitligisten vorstellen?

Sein Herz schlägt weiter für den VfB, wie sein Berater sagt. Zudem ist er familiär nicht mehr so stark an die USA gebunden. Für den ehrgeizigen Klinsmann dürfte die sportliche Misere seines Ex-Clubs sogar eher Herausforderung als Unterforderung darstellen. Dafür müssten die Schwaben ihrem Ex-Profi (1984 bis 1989) aber auch den entsprechenden Gestaltungsspielraum einräumen. Und sie müssten ihn kontaktieren. Denn dass er bei einem Anruf aus der VfB-Zentrale rangehen würde, wissen sie ja nun.

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