Bekommt der VfB Stuttgart einen Investor mit schwäbischen Wurzeln

Firma beendet Investor-Spekulationen! Ein Angebot an VfB-Fans gibt‘s trotzdem

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Firma beendet Investor-Spekulationen! Ein Angebot an VfB-Fans gibt‘s trotzdem.
  • Dominik Jahn
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VfB Stuttgart: Wer könnte der zweite Investor sein? Ein Unternehmen erteilt jetzt offen eine Absage - macht aber den Fans ein Angebot!

Update, 10.Mai: Meldungen über die Investoren-Suche des VfB Stuttgart gab es in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder. Zuletzt war zu hören, dass die Schwaben kurz davor sind einen neuen Millionen-Deal an Land zu ziehen. Verschiedenen Firmen-Namen tauchten dabei auf. Von einem Unternehmen gab‘s jetzt aber eine Absage.

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Die Firmengruppe Liebherr plant laut eigener Aussage keinen Einstieg als Investor oder Sponsor beim VfB Stuttgart. Zuletzt hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet, dass das Unternehmen schon in der Vergangenheit „immer wieder im Gespräch war“. In einer Mitteilung der Firmengruppe an echo24.de heißt es dazu: „Diesbezügliche Spekulationen sind gegenstandlos. Verhandlungen über eine Partnerschaft hat es nicht gegeben.“

Liebherr verweist dabei auch auf das umfangreiche Engagement seit Jahrzehnten im nationalen und internationalen Tischtennis-Sport (echo24.de berichtete). Daher erklärt das Unternehmen, seien „weitere Partnerschaften im Bereich Sportsponsoring sind nicht geplant“. Und trotzdem gibt‘s ein eiskaltes Angebot an alle Fans des VfB Stuttgart. Die Anhänger des Bundesligisten könnten doch, so schreibt das Unternehmen, „einen MyStyle Kühlschrank im Design ihres Vereins direkt im Liebherr-Online Shop bestellen“.

VfB Stuttgart: Bringt ein Investor mit schwäbischen Wurzeln die neuen Millionen?

Update, 6. Mai: Dieser Millionen-Deal wäre ein echter Glücksfall für den VfB Stuttgart. Der Aufsteiger soll an einem zweiten Investor dran sein. Laut unterschiedlicher Medienberichte stehen 60 Millionen Euro als zusätzliches Kapitäl im Raum. Doch wo könnte die Kohle herkommen?

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Aus Bayern soll das mögliche Investor-Unternehmen angeblich kommen. Aber wer bringt die notwendige Größe mit? Wie die Bild-Zeitung schreibt, könnte auch ein „alter Bekannter“ wieder im Rennen sein. Die Firma Liebherr - könnte demnach beim VfB Stuttgart ein Kandidat sein. Bereits 2019 wurde der Hersteller von Baumaschinen- und Kühlgeräten - mit Hauptsitz in der Schweiz - mit einer Kooperation in Verbindung gebracht.

INTERESSANT: Mit Liebherr käme durchaus ein Stück schwäbische Heimat zum VfB Stuttgart dazu kommen. Das Unternehmen wurde 1949 von Hans Liebherr in Kirchdorf an der Iller in Baden-Württemberg gegründet. Finanzstark ist die Firma zudem auch. Für 2019 stehen rund 11,8 Milliarden Euro Umsatz zu Buche.

Liebherr ist Sponsor der deutsche Nationalmannschaft und auch Partner des Tischtennisweltverbandes ITTF.

Im Sportsponsoring ist das Unternehmen zudem kein Unbekannter und würde mit dem VfB Stuttgart einen zweiten Anlauf im Fußball nehmen - aktuell Hauptsponsor der Tischtennisfreunde Ochsenhausen. Seit 2005 sponsert Liebherr zudem die deutsche Nationalmannschaft und ist auch Partner des Tischtennisweltverbandes ITTF. Über Ex-Spieler und Trainer Klaus Augenthaler war die Firma auch bis 2007  Namens-, Haupt- und Trikotsponsor beim Grazer AK.

Jetzt könnte der VfB einen Millionen-Deal an Land ziehen! Investor legt Angebot vor

Perfekter Zeitpunkt! Pünktlich vor dem anstehenden Transfersommer und mitten in der finanziell angespannten Corona-Zeit könnte sich der VfB Stuttgart jetzt über einen neuen Geldsegen freuen.

VfB Stuttgart: Zweiter Investor legt Millionen-Angebot vor

Noch vor wenigen Tagen erklärte der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart gegenüber dem Kicker, wie schwer sich die Suche nach einem starken Investor gestaltet: „So ein Engagement wie das von Daimler kriegen wir nicht noch mal.“ Auch über die Etat-Kürzungen sprach er zuletzt ganz offen. JETZT könnte ein neuer Geldgeber an die Tür geklopft haben.

Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, kann sich über ein Millionen-Angebot eines Investors freuen.

Laut dem SenderSky soll ein Unternehmen aus Bayern großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem VfB Stuttgart haben. Es geht laut dem Bericht wohl um „ einen hohen Millionen Euro Betrag“. Ein Angebot soll dem Verein bereits vorliegen. Die Beteiligung läge damit dann bei etwa 15 Prozent.

Mehr Kader-Kohle für Sven Mislintat und den VfB?

Damit hätte der VfB den zweiten großen starken Partner neben dem Anker-Investor und Automobilhersteller Daimler. Eine Entscheidung soll möglichst schnell folgen. VORTEIL: Sportdirektor Sven Mislintat hätte damit deutlich mehr Kader-Kohle in der Kasse. Die aktuelle Mannschaft könnte damit weitestgehend zusammengehalten werden. Zwangsabgänge wären noch unnötiger.

Und auch Tobias Keller könnte etwas tiefer Durchatmen. Der Interims-Finanzvorstand des VfB Stuttgart sprach zuletzt über die Folgen weiterer Geisterspiele für den Aufsteiger.

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