Zweiter Sieg der Saison

Wie der VfB das Rückrunden-Gefühl nach Nürnberg holte

Eine Stuttgarter Jubeltraube gab es nach einem Bundesliga-Spiel lange nicht mehr.
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Eine Stuttgarter Jubeltraube gab es nach einem Bundesliga-Spiel lange nicht mehr.
  • Nicolas Herold
    vonNicolas Herold
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Der VfB-Sieg in Nürnberg war ein absoluter Befreiungsschlag. Auch dank der Vorstellungs-Kraft vor der Partie.

Sie haben sehr, sehr lange darauf warten müssen. Nun ist er aber endlich eingetütet: der zweite Sieg in der neuen Bundesliga-Saison. Das 2:0 in Nürnberg bedeutete gleichzeitig auch den ersten Punktgewinn nach vier - teilweise heftigen - Pleiten in Serie und den ersten Sieg unter Neu-Coach Markus Weinzierl nach dessen Horror-Auftakt. Nur: Wie schaffte der VfB gerade beim FCN die (kleine) Kehrtwende? Indem er sich das Gefühl der furiosen Rückrunde der vergangenen Saison nach Nürnberg holte!

Christian Gentner: "Das war sehr gut!"

Gegen Nürnberg spielte der VfB auch endlich mal wieder zu null.

Der Trick dazu: einfache Vorstellungs-Kraft! Kapitän Christian Gentner verriet nach der Partie: "Es ging darum, sich ins Gedächtnis zu rufen, welche positive Stimmung und Energie sich nach so einem Sieg in der Kabine ausbreitet." Wie nach dem einzigen Erfolg in der Saison bislang gegen Bremen - oder eben mehrmals in der furiosen Rückrunde in der vergangenen Saison unter Ex-Coach Tayfun Korkut. Da erlebten die VfB-Profis dieses Gefühl in Hülle und Fülle. Gentner: "Wir sind sehr froh, dass wir das jetzt wieder in der Kabine erleben durften."

Besonders an den vergangenen vier Spieltagen war das nach Spielende komplett anders. Gentner ehrlich: "Wir haben in den letzten Wochen ziemlich auf die Fresse bekommen!" Nicht gegen Nürnberg. Weil der VfB fightete. Weil der VfB endlich mal nicht in Rückstand geriet. Weil der VfB den Sieg unbedingt wollte. Nochmal Gentner: "Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Das war heute sehr gut!" Dem Kapitän ist aber vor dem Start der Länderspielpause auch klar: "Wir müssen jetzt die Spannung hoch halten. Es wird darauf ankommen, den Abstand zu den anderen nicht zu groß werden zu lassen."

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