Unmutsbekundungen von den Zuschauerrängen

Pfiffe gegen VfB-Spieler – Tim Walter hat eine Vermutung und appelliert an die Fans

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Beim VfB Stuttgart weiß man, wie wichtig die Unterstützung der Fans ist. Tim Walter hebt das noch einmal besonders hervor. 
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Der VfB Stuttgart musste sich zuletzt Pfiffe der eigenen Zuschauer anhören. Tim Walter hat eine klare Meinung dazu.

+++ Update 25. Oktober +++ VfB Stuttgart: Trainer Tim Walter versteht Pfiffe - und appelliert an die Fans

Pfiffe gegen die eigene Mannschaft sind nie angenehm. Diese Erfahrung mussten beim letzten Heimspiel gegen Holstein Kiel auch die Profis des VfB Stuttgart machen. Doch der Zeitpunkt verwunderte. Bereits in der ersten Halbzeit begann die Unmutsbekundung von den Rängen, gegen Ende der Partie wurden sie dann immer lauter. Trainer Tim Walter hat dazu eine klare Meinung: "Jeder hat das Recht zu pfeifen, sobald er Geld zahlt. Jeder der den VfB im Herzen trägt, kommt gerne ins Stadion und will Siege sehen. Das ist auch gut."

Duell mit dem HSV: Jetzt kann der VfB beweisen, ob er reif für den Wiederaufstieg ist

Aber der Coach weiß auch, wie er die Pfiffe beim letzten Heimspiel einschätzen muss: "Ich glaube, dass die Pfiffe kommen eher aus dem Zentrum, nicht aus der Cannstatter Kurve. Denn die unterstützen uns bis zum Ende und darüber hinaus." Hier sieht Walter übrigens auch einen Vorteil für den weiteren Saisonverlauf. Er weiß, wie wichtig es ist, dass für das große Ziel Wiederaufstieg alle zusammenhalten. Sein Appell: "Das ist das Entscheidende, dass da, wo unsere Fans sind, nur Zuspruch und Jubel kommt. Das ist extrem geil!"

+++ Update 22. Oktober +++ VfB Stuttgart: Walter mit deutlichen Worten an die eigenen Fans

Der Ärger und Frust über die 0:1-Niederlage des VfB Stuttgart gegen Holstein Kiel sitzt tief. Zum zweiten Mal in Folge ließen die Schwaben gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller Punkte liegen und verpassten so die Rückkehr an die Tabellenspitze. Besonders auffällig: wieder verballerte der VfB eine Vielzahl an guten Chancen vor dem gegnerischen Tor. Die Truppe von Trainer Tim Walter hat aktuell augenscheinlich ein kleines Sturmproblem.

Doch den Coach ärgerte noch etwas anderes: Pfiffe von der Tribüne. Diese begannen bereits nach einer halben Stunde und wurden zum Ende hin immer lauter, wie die Bild-Zeitung berichtet. Walter deutlich: "Grundsätzlich hat jeder Stadionbesucher das Recht seine Meinung kundzutun. Aber natürlich können die Pfiffe die Mannschaft verunsichern." 

Muschi-Skandal: Holger Badstuber droht längere Pause

Dies gelte vor allem für die jungen Spieler, von denen der VfB eine Vielzahl im Kader hat. Walter weiß, dass es der Anspruch in Stuttgart ist, ein Spiel wie gegen Kiel zu gewinnen: "Mit dem müssen wir leben." Eine Gruppe schließt der Coach in seiner Kritik zudem deutlich aus: "Die Fans in der Canstatter Kurve haben und immer angefeuert."

+++ Update 20. Oktober, 15.25 Uhr +++ Nächste Schlappe für schwachen VfB

Das war's der VfB muss sich gegen Kiel geschlagen geben. Es kam zu wenig von den Schwaben im eigenen Stadion. Vor allem in der ersten Hälfte war der Druck der Stuttgarter groß. Sie hatten viel Ballbesitz, kamen aber nur zu wenigen Chancen. Das rächte sich im zweiten Durchgang. Nach der gelb-roten Karten für Holger Badstuber, die aufgrund seines Ausrasters wohl noch ein Nachspiel haben könnte, traf Kiel zum 1:0 (55.), der VfB wurde in der Defensive fast vogelwild und kann letztendlich froh sein, dass es bei nur einem Gegentor blieb. Nach vorne lief nicht mehr viel zusammen und so ist die Niederlage durchaus verdient. Den ganzen Spielverlauf gibt es unten.

VfB Stuttgart: Die Bilder des Spiels gegen Kiel

Die Highlights: 

11. Minute:

Nach einem Freistoß kommt Philipp Förster zum Abschluss im Strafraum. Aber: Sein Schuss kann der Kieler Keeper zur Ecke abwehren.

24. Minute: Glück für den VfB! Serra leitet per Kopf einen Ball weiter, am zweiten Pfosten steht Dominik Schmidt, der den Ball um haaresbreite verpasst. 

36. Minute: Latte! Gonzalo Castro flankt von der rechten Seite in den Strafraum, der Ball rutscht flach zwischen allen Spielern durch. Am langen Pfosten steht Silas Wamangituka, zieht ab und... Latte! 

45. Minute: Der VfB hat endlich mal Platz gegen die tiefstehenden Kieler. Konter. Wamangituka legt quer auf Nicolas Gonzalez. Aner der scheitert im Eins-gegen-Eins an Kiels Keeper Iaonnis Gelios.

53. Minute: Geld-Rot für Holger Badstuber. Der zupft am Trikot seines Gegenspielers, hatte nach einem Foul in Halbzeit eins schon die gelbe Karte gesehen - und fliegt nun vom Platz.

55. Minute: Tor für Kiel! Aus dem Nichts kommt es noch Schlimmer für den VfB. Lee Jae-Sung setzt sich im Kopfballduell gegen Emiliano Insua durch und trifft zum 1:0 für Kiel.

79. Minute: Nächste Großchance für Kiel! David Atanga läuft alleine auf Gregor Kobel zu - und scheitert. Das hätte das 2:0 werden müssen.

90. Minute:

Kiel mit der nächsten Konterchance. Wieder kann Kobel im Eins-gegen-Eins bestehen.

+++ Update 14.45 Uhr +++ Badstuber fliegt, Kiel trifft

Der VfB nur noch zu Zehnt - und es kommt noch schlimmer! Denn: Holger Badstuber bekommt Gelb-Rot. Die erste gelbe Karte bekam der Stuttgarter Abwehrchef schon in Halbzeit eins, nachdem er den Ball zu weit vorgelegt hat, grätscht er einen Kieler um. Dann das Foul in der 53. Minute: Badstuber unterbindet wohl einen Konter. Die Karte zu zücken ist hart. 

VfB-Coach Tim Walter tobt an der Seitenlinie: "Das ist doch ein Witz!" Lachen konnte niemand, denn: Badstuber muss runter. Aber es kommt noch schlimmer! Nur zwei Minuten später plötzlich die Führung für Kiel. Bogenlampe in den Strafraum der Stuttgarter, Insua geht nicht richtig zum Kopfball hoch und Kiels Lee Jae-sung köpft zur Führung (55.).

+++ Update 14.20 Uhr +++ Keine Tore beim Kiel-Kick des VfB

Die erste Halbzeit ist rum. Der VfB ist klar spielbestimmend, Kiel setzt eher auf Konter - und hat Chancen. Einmal verpasst Dominik Schmidt den Ball völlig frei am zweiten Pfosten, dann pfeift das Schiedsrichtergespann einen Angriff der Kieler ab. Abseits, aber: Das war kein Abseits und Kiel wäre durch gewesen. Der VfB Stuttgart im Glück. Das hat dann aber auch Kiel. In der 36. Minute rumst es. 

Nach einer Castro-Flanke nagelt Silas Wamangituka den Ball an die Latte. Und nochmal: In der 45. Minute hat der VfB endlich mal Platz gegen die tiefstehenden Kieler. Konter. Wamangituka legt quer auf Nicolas Gonzalez. Aner der scheitert im Eins-gegen-Eins an Kiels Keeper Iaonnis Gelios. Immerhin nimmt das Spiel an Fahrt auf in der Schlussphase. Tore sind dennoch Fehlanzeige und so geht es mit 0:0 in die Pause.

+++ Update 13.50 Uhr +++ Glück für den VfB

Der VfB Stuttgart hat gegen Holstein Kiel schnell das Zepter übernommen. Vor allem in den ersten zehn Minuten kommt Kiel kaum aus der eigenen Hälfte raus, der VfB setzt schnell nach, kombiniert sicher. Aber: Gute Chancen? Nahezu Fehlanzeige. 

Philipp Förster, der den verletzten Daniel Didavi ersetzt, hat die bislang einzige Chance im Spiel. In der 11. Minute kommt Förster nach einem Freistoß an den Ball und zieht aus knapp zwölf Metern ab. Kiels Keeper Ioannis Gelios kann den Ball jedoch zur Ecke abwehren. Viel Ballbesitz, viele Pässe, wenig Chancen - aber: Der VfB Stuttgart wird dem Tor nach und nach näher kommen. Das zeichnet sich ab. Dann die Chance aus dem Nichts für die Gäste. Kiel mit einer Ecke, Serra steigt am ersten Pfosten hoch und leitet die Kugel weiter. Am zweiten Pfosten weit und breit kein Stuttgarter zu sehen, dafür aber Dominik Schmidt! Glück für den VfB, dass er den Ball nicht erreicht.

+++ Update 13.20 Uhr +++ Hitzlsperger: "Es muss kein Volley sein"

Vor dem Spiel spricht Thomas Hitzlsperger mit "Sky" über seinen Aufstieg zum Vorstandsvorsitzenden, den VfB Stuttgart und das Spiel gegen Kiel. Im Interview bekommt er auch ein Tor zu sehen, bei dem er aus 20 Metern den Ball per Volley versenkt. Hitzlsperger humorvoll: "Ich weiß gar nicht, wer von den Jungs das heute machen soll." Aber Spaß beiseite, denn: Es muss heute kein Volley sein! Hitzlsperger: "Ein eingeschobener Ball aus fünf Metern reicht auch."

+++ Update 12.45 Uhr +++ Die Aufstellungen sind da!

Die Suche nach der Zehn ist beim VfB erstmal beendet. Stuttgarts Trainer Tim Walter hat sich für Philipp Förster als Ersatz für den verletzten Daniel Didavi entschieden. 

Im Sturm beginnen Silas Wamangituka und Nicolas Gonzalez beim VfB Stuttgart gegen Kiel.

Aufstellung VfB Stuttgart

Kobel - Stenzel, Kempf, Badstuber, Insua - Massimo, Ascacibar, Castro, Förster - Wamangituka, Gonazlez

Reservebank: Bredlow (Tor), Awoudja, Karazor, Klement, Klimowicz, Mangala, Al Ghaddioui, Coulibaly, Gomez

Aufstellung Holstein Kiel

Gelios - Neumann, Schmidt, Wahl, van der Bergh - Öszcan, Meffert, Mühling - Lee, Serra, Baku

Reservebank: Reimann (Tor), Seo, Thesker, Todorovic, Atanga, Eberwein, Khelifi, Porath, Lauberbach

+++ Update 20. Oktober, 12.30 Uhr +++ Walter vor Kiel: "Wir werden gewinnen."

Der Kiel-Kick steht vor der Tür. Um 13.30 Uhr empfängt der VfB Stuttgart den Ex-Verein von Trainer Tim Walter. Aber: Was kommt dann? Kiel ist der vermeintlich einfache Gegner, denn: Es folgen zwei Spiele gegen den HSV! In der Liga und im Pokal muss der VfB in den Norden - vielleicht mit einem Sieg gegen Kiel im Gepäck? Walter: "Kiel ist das wichtigste Spiel, denn das nächste Spiel ist immer das wichtigste!" Klar, dass der Fokus erstmal auf Kiel liegt beim VfB. Ein Sieg bringt das nötige Selbstvertrauen sicher und würde die anstehenden HSV-Spiele einfacher gestalten, zumal der HSV am Montagabend auch erstmal gegen Bielefeld spielen muss. Also: Volle Konzentration auf Kiel. Walter: "Wir wollen dieses Spiel gewinnen und wir werden dieses Spiel gewinnen." 

+++ Update 18. Oktober, 21 Uhr +++

Tim Walter hat Kiel zweitligatauglich gemacht und mit seinem Spielsystem auch die großen Teams ins Schwitzen gebracht. Er hat dadurch auch auf sich aufmerksam gemacht und die Verantwortlichen beim VfB Stuttgart überzeugt. Nun trifft er als VfB-Coach auf seinen Ex-Verein. Neue Spieler, ähnliches System, aber wesentlich kürzere Eingewöhnungszeit. Dazu kommt: Spielmacher Daniel Didavi fehlt

VfB-Coach Walter: "Ganz normal, dass du Fehler machst."

Aber: Im Mittelfeld hat Walter genügend Alternativen, auch qualitativ - Walter: " Ich bin allgemein mit meiner Mannschaft zufrieden." Kritik gab es selten in dieser Saison. Wenn, dann hing das oft mit der mangelnden Chancenverwertung und den ab und an leichten Gegentreffern nach eigenen Fehlern zusammen. "Wenn wir so viele Bälle haben und so viel Ballbesitz spielen, dann ist es ganz normal, dass du Fehler machst", erklärt Walter auf der Spieltags-Pressekonferenz. Und weiter: "Entscheidend ist, dass wir eine Passquote von 92 Prozent haben und die Fehler nicht ausschlaggebend sind für unser Spiel." 

Generell zeigt sich Walter vor dem Spiel gegen seinen Ex-Klub zufrieden mit dem VfB Stuttgart und der Umsetzung seines Systems: "Die Jungs machen es alle schon richtig gut. Wenn du viel machst, dann machst du auch Fehler." Den Spielern hilft dabei sicher Walters Einstellung. Walter: "Nichts machen, ist nicht erlaubt. Fehler machen schon. Fehler machen dich auch besser." Ob der VfB auch nach der Niederlage gegen Wehen wieder ein bisschen besser geworden ist? 

+++ Update 18. Oktober, 13.50 Uhr +++

So ganz alltäglich wird's am Sonntag in der Tat nicht für VfB-Trainer Walter. Auf der Pressekonferenz am Freitag machte der 43-Jährige jetzt deutlich: "Der VfB ist jetzt meine Heimat. Ich bin froh hier zu sein. Aber natürlich ist Kiel der Verein, der mir meine ersten Schritte im Profifußball ermöglicht hat."

VfB Stuttgart: Wer ersetzt Daniel Didavi gegen Kiel?

Für die 90 Minuten ist dann bei Tim Walter allerdings kein Platz für Sentimentalitäten. Da zählt nur der Sieg für den VfB Stuttgart: "Da gibt es keine Freunde. Erst nach dem Spiel freue ich mich darauf alte Bekannte zu treffen...und mit drei Punkten."

Angst davor, dass Holstein Kiel die Walter-Spielidee noch gut kennt, hat der Coach des VfB Stuttgart nicht. Es sei inzwischen nicht mehr vergleichbar: "Sie hatten mittlerweile andere Trainer, und die haben wieder eine eigene Philosophie. Es gibt zwar noch einige Spieler drin, die meine Idee im Kopf haben." ABER: "Wenn der Trainer was anderes will, dann machst du auch was anderes."

Die Personalfrage beim VfB Stuttgart:

Borna Sosa wird viel Geduld brauchen. Der Kroate wird mit der Gehirnerschütterung auf unbestimmte Zeit ausfallen.

○ Bei Daniel Didavi (Muskelbündelriss) hat Trainer Tim Walter immerhin eine wage zeitliche Vorstellung: "Er ist auf dem Weg der Besserung. Wir hoffen das er nach der Länderspielpause wieder fit ist."

Und natürlich die üblichen Langzeitverletzten

+++ Update 18. Oktober +++ VfB Stuttgart gegen Holstein Kiel im Faktencheck

○ Im DFB-Pokal 2015/2016 gab's die bisher letzte Begegnung zwischen dem VfB und Holstein Kiel. Die Schwaben setzten sich damals durch die Treffer von Daniel Didavi und Daniel Ginczek mit 2:1 durch.

○ Es könnte am Sonntag einen richtigen Kracher-Kick geben in Stuttgart. Beide Mannschaften haben eine enge Verbindung zu Latte und Pfosten. Der VfB Stuttgart scheiterten in dieser Saison bereits sechsmal am Aluminium, fünf Mal davon am letzten Spieltag gegen Wehen Wiesbaden. Holstein Kiel setzt sogar noch einen oben drauf - ACHTMAL knallten sie die Kugel ans Gehäuse.

Vor dem Duell mit dem VfB: Kiel-Trainer schwärmt von Ex-Coach Walter

○ Einen guten Lauf hat beim VfB Stuttgart derzeit Stürmer Hamadi Al Ghaddioui. In den vergangenen drei Partien konnte der 29-Jährige jeweils ein Tor erzielen - schaffte Al Ghaddioui bisher noch NIE in seiner Karriere.

○ Auf Seiten von Holstein Kiel zeight sich aktuell der U21-Nationalspieler Makana Baku treffsicher. Er erzielte in neun Zweitliga-Spielen vier Tore. In seinen 38 Drittliga-Partien in der Vorsaison waren es genauso viele. Damit ist Baku der Top-Torschütze der Norddeutschen.

○ Besonders spannend könnte es im "Luftkampf" im Strafraum werden. Der VfB Stuttgart und Kiel schlagen bisher die meisten Flanken in der Saison - 131. Von den Hereingaben kommen beim VfB 27-Prozent an den Mann. Das ist der drittbeste Wert der Liga. UND: Vier Tore machten die Schwaben nach einer Ecke.

Kampf ums VfB-Präsidenten-Amt: Buchwald bekommt prominente Unterstützung

○ Und es könnte eine sehr laufintensive Partie werden zwischen dem VfB und Kiel. Die Norddeutschen legten bisher 1.057 Kilometer in der aktuellen Saison zurück. Top-Wert- Platz 2! Erster ist hier der VfL Bochum (1.060). Der VfB Stuttgart ist den Kielern aber dicht auf den Fersen (1.056 Kilometer).

VfB Stuttgart: Treffen mit dem Ex-Klub

Neben VfB-Trainer Tim Walter trifft auch Mittelfeld-Mann Atakan Karazor gegen Kiel auf seinen ehemaligen Verein: "Ich hatte zwei gute Jahre in Kiel, habe viele, gute Freunde gefunden. Es ist schön, die Jungs wiederzusehen. Ich freue mich sehr auf das Spiel."

Dem 23-Jährigen fehlt es aktuell noch an Konstanz beim VfB Stuttgart. Der Mittelfeld-Man bekommt aber aktuell Zuspruch von Sportdirektor Sven Mislintat.  Für die Partie am Sonntag sieht er einen "gewissen Druck" und Karazor findet, Kiel sei "eine richtig gute Mannschaft". 

VfB-Keeper Gregor Kobel fordert Wiedergutmachung

VfB-Keeper Gregor Kobel erhofft sich gegen Kiel die nötige Reaktion nach der Wehen-Pleite. Im Gespräch mit VfBTV erklärt er: "Dass wir nach dem letzten Spiel etwas gutzumachen haben, darüber müssen wir nicht reden. Jeder will das Spiel gewinnen, das ist klar, gerade nach dem letzten Spiel."

Chance für den VfB: Deshalb wird Kiel zum Sechs-Punkte-Spiel

Die Mannschaft habe zusammen mit Trainer Tim Walter "mehr als nur einmal drangesessen" und sich alles "genau angeschaut." Allerdings heißt der Gegner jetzt eben Holstein Kiel: "Es wird sicher ein ganz anderes Spiel am Sonntag, in das wir reingehen wie in jedes andere auch und natürlich gewinnen wollen."

Die Norddeutschen sollte man aufgrund der Tabellensituation NICHT unterschätzen. Spiele gegen den VfB Stuttgart seien zudem für jedes Team "ein Highlight": "Daher gilt es für uns, jetzt unter der Woche schon Vollgas zu geben, hart und voll fokussiert zu arbeiten."

VfB-Gegner Kiel ist sich sicher: "Kennen die System-Schwachstellen"

Bei Holstein Kiel läuft es in dieser Saison noch nicht so richtig rund. Platz 16 in der Tabelle und inzwischen hat das Team den zweiten Trainer. Als Interimstrainer ist derzeit Ole Werner aktiv. Der  U23-Coach folgte auf  André Schubert. Dabei ging's 2017 gut los in der zweiten Liga mit Platz drei. Im letzten Jahr unter Tim Walter landete der VfB-Gegner auf einem guten sechsten Platz.  

Große VfB-Überraschung: Führt an Förster kein Weg vorbei?

Aber VORSICHT! Die Norddeutschen rechnen sich durchaus gute Chancen aus. Wie kn-online.de berichtet, kennen große Teile der Mannschaft das Walter-System auswendig. Kiel-Kapitän Hauke Wahl ist sich daher sicher, sie kennen AUCH die Schwachstellen!

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