Abstand zu Bundesliga-Klubs könnte zu groß werden

VfB-Boss Hitzlsperger mit Klartext: "Machen uns beliebt, wenn wir den Aufstieg schaffen"

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VfB Stuttgart: Hitzlsperger mit Klartext zum Aufstiegs-Druck und dem Kader-Umbruch!
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VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger steht zu der Entscheidung den Kader zu verjüngen und warnt vor einem Nicht-Aufstieg.

○ Thomas Hitzlsperger sieht einen Nicht-Aufstieg als kritisch.
○ VfB Stuttgart könnte den Anschluss an Bundesliga-Vereine verlieren.
○ Thomas Hitzlsperger steht zum Umbruch des VfB-Kaders.

VfB Stuttgart: Hitzlsperger mit Klartext zum Aufstiegs-Druck und dem Kader-Umbruch!

Update vom 10. Februar: Ganz langsam findet der VfB Stuttgart in die Aufstiegs-Spur, in der der Verein gerne in Richtung Fußball-Bundesliga marschieren würde. Fünfter Heimsieg in Folge. Zwei Punkte hinter dem Zweitplatzierten Hamburger SV, drei Zähler hinter Spitzenreiter Bielefeld. 

VfB-Boss Thomas Hitzlsperger spürt den Aufstiegs-Druck. Und der Vorstandsvorsitzende macht in einem Interview mit sueddeutsche.de eindeutig klar: "Wir könnten ein weiteres Jahr in der zweiten Liga finanziell stemmen. Das ist zwar beruhigend, aber das wollen wir natürlich nicht."

Und Hitzlsperger warnt vor einem Aufstiegs-Versagen des VfB Stuttgart. Die Gefahr weiter an Boden zu verlieren zur Bundesliga ist groß: "Der Abstand zu den Klubs, mit denen wir uns messen sollten – Frankfurt, Hoffenheim, Wolfsburg – wird immer größer. Das wird immer schwieriger aufzuholen."

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Für den Weg zurück in die Fußball-Bundesliga hatte sich VfB-Boss Hitzlsperger zusammen mit Sportdirektor Sven Mislintat für eine Verjüngungskur des Kaders verständigt. Zahlreiche Routiniers mussten gehen. Für Thomas Hitzlsperger ein logischer Schritt...ohne Zweifel: "Wir handelten aus Überzeugung. " Man wollte das Team "auf einigen Positionen verjüngen". Aktuell zeigt sich Misintat besonders begeistert von der Jungspund-Truppe.

Ob Entscheidungen richtig oder falsch waren, dazu hat der Chef des VfB Stuttgart auch eine klare Meinung. Hitzlsperger: "Es geht darum möglichst wenig Fehler zu machen. Wenn wir aber Fehler machen, dann machen wir ehrliche Fehler." Man habe sich durch einige Entscheidungen "nicht sehr beliebt gemacht". ABER: "Wir machen uns sehr beliebt, wenn wir den Aufstieg schaffen."

VfB Stuttgart: Für Hitzlsperger Transfer nur in Notsituation...und Phillips fällt aus!

Update vom 30. Januar: Eigentlich zeigt sich der VfB Stuttgart sehr zufrieden mit seinem Kader. Trainer Pellegrino Matarazzo erklärte noch vor dem 3:0-Sieg gegen den FC Heidenheim, man würde nur auf dem Transfermarkt zuschlagen, sollte irgendetwas zu 100-Prozent passen.

Auch Sportdirektor Sven Mislintat, nach der Partie deutlich erleichtert, geht in die gleiche Richtung. Es müsse "auch immer passen", wenn man einen Spieler verpflichtet. Eventuell, so Mislintat, wenn es die Stärken der vorhanden Spieler "addiert". Und noch vor der Partie des VfB Stuttgart am Mittwoch, äußerte sich VfB-Boss Thomas Hitzlsperger bei Sky am Mikrofon dazu: "Es besteht keine Notsituation. Hoffen wir, dass heute keine entsteht."

VfB Stuttgart: Winter-Transfergerüchte und aktuelle News

Am Donnerstag ist jetzt klar - zumindest eine kurzfristige Notlage ist beim VfB Stuttgart eingetreten. Innenverteidiger Nathaniel Phillips (Oberschenkelprellung) ist schwer angeschlagen. Gegen St. Pauli droht ein Ausfall. Vielleicht schauen die VfB-Verantwortlichen jetzt doch nochmal genauer auf den Transfermarkt. Marko Mihojevicsoll ja bereits auf dem Wunschzettel der Schwaben stehen. Und Sven Mislintat brachte es nach der Partie auf den Punkt: "Der Fußball ist verrückt."

Vor der Pauli-Partie am Samstag (13 Uhr) muss sich der VfB auch um Daniel Didavi Sorgen machen. Der Mittelfeld-Mann hat Schmerzen in der Schulter.

VfB Stuttgart und die Walter-Entlassung: Für Hitzlsperger waren es "intensive" Tage!

Update vom 27. Januar: Der VfB Stuttgart hofft auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Thomas Hitzlsperger will als Vorstandsvorsitzender den Verein neu aufstellen und fit machen für eine erfolgreiche Zukunft. Zuletzt musste der 37-Jährige dafür eine schwere Entscheidung treffen.

VfB Stuttgart: Winter-Transfergerüchte und aktuelle News

Kurz vor Weihnachten trennte sich der VfB Stuttgart von Trainer Tim Walter...nach nur sechs Monaten! Gegenüber theathletic.com machte Hitzlsperger jetzt deutlich, wie schwer es für ihn war die Zusammenarbeit zu beenden: "Es war hart für Tim, und es war hart für mich, ihm zu sagen, dass wir zu einem Ergebnis gekommen sind. Er hat Familie, Kinder. Sie sehen ihn in der Öffentlichkeit und dann zu erkennen, dass es nicht weitergeht, ist extrem schwierig."

Die Feiertage brauchte der Vereins-Boss nicht nur, um einen Coach für den VfB Stuttgart zu finden, er musste den Abschied von Tim Walter auch in Ruhe verarbeiten: "Ich habe das neue Jahr nicht gefeiert, ich hatte ein paar Wochen, die intensiv und extrem schwierig waren." Und es wird wohl nicht ruhiger...erstmal. Bei theathletic.comerklärt er: "Wir sind nicht so weit vorangekommen, wie wir es erwartet haben."

VfB Stuttgart: Frage nach dem Stammkeeper ist nun geklärt

Aktuell hat Trainer Pellegrino Matarazzo das Ruder beim VfB in der Hand. Er soll die Mannschaft der Schwaben in die erste Liga führen. Ob die Verantwortlichen dafür auch auf dem Transfermarkt nochmals aktiv werden bleibt abzuwarten. Nach dem Ausfall von Holger Badstuber wäre eine Verpflichtung für die Innenverteidigung denkbar.  

VfB Stuttgart: Hitzlspergers Resümee nach 100 Tagen

Update vom 21. Januar, 20.15 Uhr: Viel Lob und Anerkennung bekam Hitzlsperger von Ehrenpräsident Staudt. Nun meldet er sich selbst zu Wort und zieht über seine 100 ersten Boss-Tage Bilanz. Gegenüber BILD.de äußert er sich zum Trainer-Aus von Walter kurz vor Weihnachten wie folgt: "Vielleicht war es nicht richtig, am Anfang so oft zu sagen, dass wir Kontinuität wollen. Das funktioniert im Profi-Fußball nur bei ganz wenigen Klubs." Das Ziel aufzusteigen sei größer als der Wunsch nach Kontinuität. Gelingt mit Neu-Coach Matarazzo die Trendwende?

VfB Stuttgart: Hitzlsperger wünscht sich verseinsinternen Nachwuchs

Nicht nur den Aufstieg hat Hitzlsperger auf dem Schirm. Ihn beschäftigt auch der Bau eines neuen Clubzentrums für den VfB Stuttgart. Zu BILD sagt er: "Es wäre schön, wenn alle in einem Gebäude arbeiten könnten. Aber dafür braucht man Geld und Platz. Wir müssen viel Energie reinstecken, um dieses Ziel zu erreichen." Auch richtet Hitzlsperger seinen Blick in Richtung der Nachwuchsspieler aus eigenen Reihen. "Wir wollen, dass mehr Nachwuchsspieler in der Profi-Mannschaft ankommen und wir künftig weniger 18-, 19-Jährige von außen dazuholen müssen." Dies lasse sich aber erst in ein paar Jahren umsetzen, so Hitzlsperger.

Social Media als A und O: Hitzlsperger setzt Maßstäbe

In sozialen Medien ist Hitzlsperger präsent wie kaum ein anderer. Auf diese Weise versucht er, die Kluft zwischen der Mannschaft und den Fans zu schließen. Die Anhänger wissen die Initiative zu schätzen. Und auch in der Geschäftsstelle scheint die Stimmung besser als in den letzten Monaten und Jahren zu sein. Weiter so, Thomas Hitzlsperger!

VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger bekommt viel Lob für die ersten 100-Boss-Tage!

Update vom 21. Januar: Beim VfB Stuttgart ist Thomas Hitzlsperger der große starke Mann am Ruder. Als Vorstandsvorsitzender will der 37-Jährige den Verein fit machen für die Zukunft. Am 23. Januar ist er 100 Tage im Amt.

VfB Stuttgart: Winter-Transfergerüchte und aktuelle News

Jetzt bekommt Hitzlsperger vom VfB-Ehrenpräsident Erwin Staudt ein Zeugnis für 100-Tage-VfB-Boss. Und der 71-Jährige ist zufrieden: "Ich habe schon den Eindruck, dass er sich mit der Rolle identifiziert hat und auch Direktiven vorgibt. Er führt."

Für Staudt ist Thomas Hitzlsperger in seiner Arbeit auch nicht an einen Aufstieg des VfB Stuttgart gebunden erklärt er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: "Ich sehe das nicht so eng. Was ich sehe, ist, dass die Kaderplanung System hat, dass man versucht durch personalpolitische Entscheidungen in die Spur zu kommen. Das finde ich alles zielführend."

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Und der Ehrenpräsident findet die Entscheidung für den neuen Trainer Pellegrino Matarazzo sehr positiv und sie zeige, dass Hitzlsperger "Mut hat und auch bereit ist, neue Wege zu gehen".

Hitzlsperger warnt: VfB-Aufstieg vor Entwicklung! Matarazzo bekommt Zielvorgaben

Es ist eine spannende Zeit beim VfB Stuttgart. Wieder hat der Verein den Trainer gewechselt. Wieder müssen die Schwaben um Glaubwürdigkeit kämpfen. Geduld und Konstanz wollte besonders Thomas Hitzlsperger - damals noch Sportvorstand - in den Verein bringen. Als Vorstandsvorsitzender war dann einen Tag vor Weihnachten kein Platz mehr dafür. Trainer Tim Walter musste gehen. Jetzt soll's Pellegrino Matarazzo richten.

VfB Stuttgart: Winter-Transfergerüchte und aktuelle News

Aber was soll er eigentlich richten? Im Rahmen der Trainer-Vorstellung beim VfB Stuttgart am Dienstag erklärte Thomas Hitzlsperger: "Wir haben uns für ihn entschieden, weil wir davon überzeugt sind, mit ihm sowohl unsere kurzfristigen Ziele - den Aufstieg - zu erreichen, aber auch mittel- bis langfristigen Ziele zu meistern. Wir wollen Spieler entwickeln. Dafür ist Rino der richtige Kandidat."

Und auch Sportdirektor Sven Mislintat sieht in der Entwicklung einen wesentlichen Faktor: "Wir haben fast ein Dutzend junge Spieler im Alter von Anfang 20 in unserem Kader. Insofern ist und bleibt Entwicklung ein ganz großes Thema für uns."

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Doch Hitzlsperger warnt: "Wir dürfen vor lauter Entwicklungsgedanken den Trainer nicht überfrachten. Die Profimannschaft hat Priorität aber wir wissen dass Rino eine Begeisterung für junge Spieler hat und die wird auch so schnell nicht verloren gehen."

VfB Stuttgart: Der Druck wächst! Hitzlsperger muss den richtigen Trainer finden

Update 28. Dezember: Beim VfB Stuttgart knistert es wieder. Gut, dass ist nichts Neues. Denn: Von der versprochenen Kontinuität ist nicht viel zu sehen - maximal, dass Tim Walter rausgeworfen wurde und somit wieder die Trainersuche läuft. Für den Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger bedeutet das aber auch, dass der Druck wächst. Der richtige Trainer muss nun her. Einer, der mit den gestandenen und zum Erfolg verdammten Profis klar kommt. Einer, der den VfB Stuttgart zu einem souveränen Wiederaufstieg führt. 

Aktuell steht der VfB auf Platz drei und müsste demnach in die Relegation. Ein Punkt Vorsprung auf Heidenheim und zwei auf Erzgebirge Aue, die nun wahrlich nicht zu den Top-Aufstiegskandidaten zählen, sind ebenfalls zu wenig für die Ansprüche des VfB Stuttgart. Das Projekt "Wiederaufstieg" ist in Gefahr - und im Falle eines Scheiterns auch Hitzlsperger?

VfB Stuttgart: Welcher Trainer soll welche Spieler zum Aufstieg führen?

Möglich, denn all die Maßnahmen, die der ehemalige VfB-Profi gemeinsam mit Sportdirektor Sven Mislintat bislang unternommen haben, werden nichtig, wenn der VfB Stuttgart ein weiteres Jahr im Unterhaus kicken müsste. Die Trainersuche ist also immens wichtig. Eine Fehlentscheidung im Winter birgt große Gefahren. Zumal da ja noch die möglichen Abgänge in der Luft schweben: Santiago Ascacibar soll wohl in der Bundesliga Interesse geweckt haben, Nicolas Gonzalez ist ebenfalls nicht unbeliebt

Aber: Wer darf denn mit dem VfB-Kader nach der Winterpause starten? Aktuell gibt es zwar einige Namen, die umher geistern, aber noch nichts konkretes. Zsolt Löw hat wohl noch keine Anfrage bekommen, Roger Schmidt ist raus, wie der "SWR" berichtet. Zumindest diese Frage wird demnächst wohl geklärt sein - und hoffentlich findet Thomas Hitzlsperger die richtige Antwort.

VfB Stuttgart will neues Clubzentrum bauen

Update 16. Dezember:  Was für - im wahrsten Sinne - große Neuigkeiten beim VfB Stuttgart! Vorstandschef Thomas Hitzlsperger hat den Bau eines neuen Clubzentrums für den VfB Stuttgart angekündigt. "Mittelfristig brauchen wir ein Clubzentrum, das den Ansprüchen des heutigen Profifußballs Rechnung trägt", sagte der 37-Jährige auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Zweitligisten am Sonntag. 

"Unser Clubzentrum ist fast 40 Jahre alt, und man merkt es ihm an." Der VfB benötige dafür die Unterstützung der Stadt Stuttgart, mit der man sich bereits in Gesprächen befinde. Der Club solle in Zukunft für die "klügsten Köpfe in der Region" ein attraktiver Arbeitgeber werden, ergänzte der Ex-Nationalspieler.

Thomas Hitzlsperger sieht Veränderung im Umgang mit Homosexualität im Profifußball

Update 06. Dezember: Fast sechs Jahre nach seinem Coming-out hält der Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger den Umgang mit Homosexualität im Profifußball mittlerweile für besser. "Homosexualität ist zwar immer noch nicht enttabuisiert, aber dennoch stelle ich Verbesserungen fest", sagte der Vorstandschef des Zweitligisten VfB Stuttgart im Interview des Magazins der Deutschen Fußball Liga. 

Hitzlsperger hatte sich 2014 geoutet. Nachdem er beim VfB Stuttgart zuletzt Sportvorstand war, wurde er in dieser Saison zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Hitzlsperger: "Es war und ist möglich, im Profifußball einen Platz zu haben, auch wenn man nicht zum Mainstream zählt. Das hat mir auch auf meinem weiteren Berufsweg Selbstvertrauen gegeben."

VfB Stuttgart will zweite Mannschaft stärker als Talentschmiede nutzen

Update 27. November: So schnell ändern sich die Zeiten: Unter Michael Reschke, Ex-Sportvorstand des VfB Stuttgart, hat es vor zwei Jahren noch die Überlegung gegeben, die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart vom Spielbetrieb abzumelden. Doch nun ist klar: Das U21-Team in der Oberliga bleibt bestehen. Thomas Hitzlsperger, aktueller Sportvorstand des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart, betont heute klar: "Über die U21 wird nicht diskutiert." Das berichtet die Stuttgarter Zeitung.

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Die Gründe dafür liegen auf der Hand: In der Oberliga sammeln junge Talente wichtige Erfahrung. Und die kann sie für das Profi-Team des VfB Stuttgart fit machen - und damit langfristig Früchte tragen. Und auch junge Spieler aus dem Profi-Kader, wie Roberto Massimo, sammeln im Oberliga-Team des VfB Stuttgart Spielpraxis. Auf Dauer hat der VfB Stuttgart zudem das Ziel, mehr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den Profikader zu holen.

VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger besorgt über Pleiten-Problem und hofft auf Ruhe

Update vom 12. November: Es sind 13 Spieltage gespielt in der 2. Liga, der VfB Stuttgart steht aktuell auf dem dritten Platz. Es fehlen fünf Punkte auf Tabellenführer Arminia Bielefeld. Die Schwaben müssen in der Länderspielpause eine derbe Pleite gegen den VfL Osnabrück verdauen - die vierte Niederlage in fünf Partien. Steckt der VfB in einer ersten echten Krise?

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Die Verantwortlichen sind sichtlich darum bemüht für Ruhe zu sorgen. Der VfB-Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger sucht bei "Wontorra on Tour" auf Sky die passenden Worte: "Wir haben ein Drittel der Saison gespielt und noch viel vor uns. Wir haben Möglichkeiten, besser und erfolgreicher zu spielen. Und daran glauben wir."

Die aufkommende Fan-Wut nach der Osnabrück-Pleiteund die kippende Stimmung im Umfeld des VfB Stuttgart ist aber auch Hitzlsperger nicht entgangen: "Ich merke die Nervosität um den Klub und da hoffe ich, dass wir die Ruhe behalten." Die ausgewachsene Liga-Kellerkind-Phobie ist dabei  durchaus ein Problem für den 37-Jährigen: "Deswegen sind wir unzufrieden, das ist klar."

Weg vom Liga-Frust: VfB-Profis gehen auf Länderspielreise

Anders als Sportdirektor Sven Mislintat kann Thomas Hitzlsperger bei Sky den Unmut der Fans durchaus verstehen. Es sind immer wieder die gleichen Unzulänglichkeiten, mit denen der VfB Stuttgart in seinen Spielen zu kämpfen hat - Chancenverwertung. Hitzlsperger: "Es ist immer die gleiche Geschichte. Aber es ist so, dass die Qualität der Chancen gestiegen ist und die Spieler den Ball am Ende auch mal reinmachen müssen."

Auch in anderen Bereichen könne sich der VfB laut Hitzlsperger durchaus weiter verbessern. Die Defensiv-Arbeit steht dabei für den Vorstandsvorsitzenden des VfB Stuttgartbesonders im Blickpunkt. Zu häufig sei man in der Abwehr in Unterzahlsituationen...Gegentore sind so vorprogrammiert.

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Eine Niederlage im Hitzig-Derby gegen den Karlsruher SC wäre zum aktuellen Zeitpunkt eine Katastrophe. Für den VfB Stuttgart gilt für dieses Spiel mehr denn je: VERLIEREN VERBOTEN!

VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger will Erwartungshaltung beim VfB reduzieren!

Update vom 24. Oktober: Ist die Erwartungshaltung im Umfeld des VfB Stuttgart zu hoch? Wenn es nach dem neuen Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger geht ja. "Die Menschen sehen das Stadion, dass es voll ist, sehen die Region, die gespickt ist mit erfolgreichen Unternehmen und sagen, das muss doch zusammenpassen, da muss doch Erfolg her. Aber die Realität sieht anders aus. Es gibt inzwischen viele Clubs, die mehr Geld zur Verfügung haben und mehr Geld ausgeben können für ihre Kader", sagte Hitzlsperger vor dem Zweitliga-Kracher beim HSV am Samstag. Hitzlsperger: "Diese Fakten müssen wir vielleicht noch stärker transportieren: Was für uns wirklich realistisch ist in den nächsten Jahren."

Hitzlsperger zufrieden mit VfB-Ausbeute 

Klar ist, dass im Umfeld oft noch Ansprüche aus vergangenen, erfolgreichen Zeiten bestehen, aber auch da sieht die Realität anders aus. Statt Bayern und Dortmund, spielt der VfB nun gegen Aue und Sandhausen. Aber: Mit der Ausbeute des VfB Stuttgart ist Hitzlsperger trotz der Niederlagen gegen Wehen Wiesbaden und Holstein Kiel zufrieden.

Hitzlsperger: "Wir machen uns nichts vor, dass wir immer noch Spielraum haben besser zu werden. Ich habe die Stimmung auch mitgekriegt. Aber wir werden jetzt nicht alles in Zweifel ziehen, weil wir zwei Spiele verloren haben gegen Gegner, gegen die wir uns mehr ausgerechnet haben." Wichtig ist das Gesamtbild - und da steht der VfB bekanntlich im Soll! 

VfB Stuttgart: Hitzlsperger gleich als Krisen-Manager  gefordert

Update vom 21. Oktober: Am heutigen Montag startet Thomas Hitzlsperger offiziell in seinen neuen Job als Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart. Der neue Boss muss sich gleich einmal als Krisen-Manager beweisen. Zwei Niederlagen in Folge gegen Klubs aus dem Tabellenkeller – der Start von Hitzlsperger hätte entspannter ablaufen können. So aber muss er gleich einmal mitarbeiten, das Schiff wieder auf Kurs zu bringen.

Am Montag schaut sich Hitzlsperger gemeinsam mit Sportdirektor Sven Mislintat das Training an, wird danach laut Stuttgarter Nachrichten das Gespräch mit Trainer Tim Walter suchen. Die Probleme sollen besprochen werden – wie etwa die Ladehemmungen im Sturm.

Eine weitere Baustelle für Boss Hitzlsperger – neben der Suche nach einem zweiten Investor.

VfB Stuttgart: Entgleisung auf Wikipedia - Hitzlsperger wegen Homosexualität angefeindet

Update vom 14. Oktober: Wer Thomas Hitzlsperger über Google sucht, der bekommt einen großen Schreck: In der Vorschau zum Wikipedia-Eintrag des ehemaligen Fußball-Nationalspielers und jetzigem Vorstands-Boss des VfB Stuttgart findet sich eine widerliche Anfeindung. So heißt es dort: "ACHTUNG OBACHT VOR DEM WEITER LESEN!!!! THOMAS HITZLSPERGER IST SCHWUL WEITERLESEN IST NACH DIESER INFORMATION AUF EIGENE GEFAHR!!" Ein Screenshot von Montagmorgen (7.50 Uhr) zeigt die unfassbare Entgleisung. 

Thomas Hitzlsperger wird im Internet angefeindet. 

Aber wie konnte es dazu kommen? Wikipedia-Einträge kann jeder bearbeiten – und so eben auch Hass-Tiraden verbreiten. Auf der Seite der Internet-Enzyklopädie scheint die Verfehlung schnell aufgefallen zu sein und wurde entfernt. In der Vorschau ist sie aber noch zu sehen.

Hitzlsperger selbst hat sich 2014 geoutet und steht offen zu seiner Homosexualität.

+++Update 10. Oktober +++ VfB: Hitzlsperger als Boss - Fans mit klarer Meinung in der Umfrage!

Nicht nur der Aufsichtsrat des VfB Stuttgart 1893 AG ist von Thomas Hitzlsperger als Vorstandsvorsitzenden überzeugt. Auch die Fans sehen zum Großteil im 37-Jährigen den perfekten VfB-Boss!

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Bei unserem Voting glauben satte 77-Prozent (Stand 10. Oktober 11.15 Uhr), dass Thomas Hitzlsperger auch in dem neuen Amt einen guten Job machen wird beim VfB Stuttgart. Auch wenn dem Ex-Profi der Background in den großen Finanzgeschäften fehlt scheint das Vertrauen untern den Anhängern des VfB enorm groß.

Auch Ex-Präsident Wolfgang Dietrich sieht in ihm die "beste Lösung". Wie sich der Hitze-Boss auf die Präsidenten-Wahl auswirken kann bleibt abzuwarten. Wie bild.de berichtet könnte Guido Buchwald über Thomas Hitzlsperger stolpern.

Natürlich kann noch weiter abgestimmt werden

+++Update 09. Oktober 17.30 Uhr +++ VfB: Ex-Präsident Dietrich nimmt Stellung zu Hitzlesperger

Lange war es ruhig um den Ex-Präsidenten des VfB Stuttgart - jetzt meldet sich Wolfgang Dietrich wieder zu Wort. Nach der Wahl von Thomas Hitzlsperger zum neuen Vorstandsvorsitzenden erklärt der 71-Jährige, was er von der Entscheidung hält.

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Dietrich erklärt, er habe sich "bewusst" lange zurück gehalten. Er habe keine Unruhe stiften wollen. Sowieso habe er sich nach seinem Rücktritt komplett rausgehalten, erklärte der EX-VfB-Präsident in einem Interview auf bild.de. "Es haben einzelne Verantwortliche des VfB nach meiner Meinung gefragt. Ich habe mich dazu jedoch nicht geäußert."

Doch dem neuen Boss beim VfB Stuttgart Thomas Hitzlsperger traut er den Job durchaus zu: "Dass ich viel von ihm halte und ihn in meiner Zeit als Präsident gefördert habe, ist ja hinreichend bekannt. Thomas hat es ja in seiner Antritts-Pressekonferenz selber gesagt: Er weiß sehr wohl, dass er sich noch viele Dinge aneignen muss. Wir kennen alle seinen Ehrgeiz und seine Wissbegierde."

+++ Update 09. Oktober  14.30 Uhr +++ VfB: Kann Neu-Boss Hitzlsperger auch zum Problem werden?

Thomas Hitzlsperger ist der neue Boss beim VfB Stuttgart. Und der 37-Jährige hat einen echten Ratzfatz-Aufstieg hingelegt bei den Schwaben. Vom Funktionär zum Sportvorstand und zum Vorstandsvorsitzenden plus Sportvorstand. Doch wie gefährlich kann der Boss-Neuling für den VfB werden?

Auf Reisen: Länderspiel-Tour der VfB-Profis

Problem: Thomas Hitzlsperger übernimmt das Amt beim VfB Stuttgart ohne Erfahrung in der ganz großen Finanzwelt...hat nach der mittleren Reife eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht. JETZT muss der Ex-Profi aber einen Verein mit 150 Millionen Euro Umsatz jährlich leiten. Bei bild.de erklärte er: "Ich habe keine Scheine vorzuweisen. Ich möchte aber auch als Beispiel dafür dienen, dass man ohne Studium Vorstandsvorsitzender werden kann."

Aber kann Hitze auch Sponsoren an Land ziehen, Unternehmensstrategie und Investoren-Suche? Dazu steht ein Stadion-Umbau mit 65 Millionen Euro Kosten vor der Tür - den muss er managen. "Nur weil ich etwas jetzt nicht kann, heißt das nicht, dass es für immer ausgeschlossen ist", sagte er bei kicker.de.

Rüpel-Gegner oder VfB-Memmen-Problem? Umfrage ist deutlich

Außerdem: Eine echte Kontrollinstanz gibt's nicht für Thomas Hitzlsperger beim VfB Stuttgart. Der Vorstandsvorsitzende ist zugleich als Kontrolle für den Sportvorstand da! 

+++ Update 09. Oktober  +++ VfB: Hitzlsperger sieht in einem NICHT-Aufstieg Gefahr

Seit gestern ist Thomas Hitzlsperger der neue Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart. Für den 37-Jährigen geht's damit vom Sportvorstand direkt weiter hoch auf der Erfolgsleiter bei den Schwaben.

VfB: Zweiter Inverstor kommt frühestens 2020

Hitzlsperger geht die neue Aufgabe beim VfB Stuttgart mit dem nötigen Respekt an: "Ich bin mir der Größe der Aufgabe bewusst." Angst hat der Ex-Profi aber nicht. Es sei "ein mutiger Schritt", aber er fordere Mut und müsse das "vorleben".

Bei seiner offiziellen Vorstellung am Dienstag stellte der neue VfB-Boss den Wiederaufstieg als primäres Ziel heraus. Und Thomas Hitzlsperger mahnte bei kicker.de: "Wenn das nicht gelingt, ist es problematisch für den Verein. Deswegen geht die meiste Kraft da rein." Der Druck zurück ins Oberhaus zu kommen ist groß beim VfB Stuttgart.

VfB Stuttgart: Holger Badstuber wieder im Training

Am 15. Oktober tritt er seine neue Aufgabe offiziell an, sein Vertrag läuft wie bisher bis 31. Oktober 2022. Das Amt des Sportvorstandes beim VfB Stuttgart, soll er neben seinem Job als Vorstandsboss auch weiter ausführen.

+++ Update 08. Oktober, 18.15 Uhr +++ Hitzlsperger mit Saisonverlauf zufrieden

Thomas Hitzlsperger ist zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf des VfB Stuttgart. Hitzlsperger: "Wir sind auf einem Aufstiegsplatz. Das ist das erklärte Ziel, da zu bleiben. Ich bin schon sehr zufrieden, wie wir in die Saison gestartet sind." Klar, der VfB weilt unter den ersten Drei, hat erst eine Niederlage in dieser Saison und zeigt eine gute Entwicklung. Hitzlsperger: "Insgesamt ist es ein sehr positives Zwischenfazit, das ich ziehen kann." 

+++ Update 8. Oktober 12.55 Uhr+++ VfB: Thomas Hitzlsperger wird neuer Vorstandsvorsitzender!

Jetzt ist's offiziell: Thomas Hitzlsperger wird beim VfB Stuttgart neuer Vorstandsvorsitzender. Wie der Verein am Dienstag mitteilte verantwortet der Ex-Nationalspieler in Zukunft innerhalb des Vorstandes die Bereiche Sport, Unternehmensstrategie und Kommunikation.

VfB Stuttgart: Memmen-Problem oder wirklich Rüpel-Gegner - Umfage

Thomas Hitzlsperger: "Ich freue mich sehr, dass mir der Aufsichtsrat die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übertragen hat. Der VfB braucht keinen Neustart auf allen Ebenen, sondern muss sich noch mehr auf seine Stärken besinnen und an manchen Stellen mehr Schwung aufnehmen."

Als konkrete Ziele des VfB Stuttgart nannte Hitzlsperger den "direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga", "die Weiterentwicklung" der Infrastruktur und die "Beibehaltung unserer wirtschaftlichen Stärke". Dr. Bernd Gaiser, Vorsitzender des Aufsichtsrates der VfB Stuttgart 1893 AG lobte Hitzlsperger als "eindeutig beste Wahl": "Er verkörpert all jene Werte, die der VfB für den nachhaltigen und langfristigen Erfolg benötigt."

+++ Update 8. Oktober +++ Buchwald spricht sich für Hitzlsperger-Beförderung aus

Ex-Weltmeister Guido Buchwald traut Thomas Hitzlsperger den Job als Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart grundsätzlich zu. "Der Thomas ist einer, der unheimlich viel Erfahrung hat, er weiß in dem Sport unheimlich viel, kennt sich aus", sagte der 58-Jährige im Anschluss an ein All-Star-Spiel in Fürth. 

Nach Informationen der Bild-Zeitung soll Hitzlsperger künftig parallel dazu seinen bisherigen Job als VfB-Sporvorstand weiter ausüben. "Ich weiß nicht, ob das stimmt. Abwarten", sagte Buchwald dazu. Buchwald bewirbt sich um das Präsidentenamt bei seinem Ex-Club. Bis Anfang November will der Vereinsbeirat aus allen Bewerbern zwei Kandidaten auswählen, die sich am 15. Dezember dann der Wahl der Vereinsmitglieder stellen können. 

Er wisse noch nicht, ob er ausgewählt werde, sagte Buchwald. "Da gibt es erstmal Vorstellungsgespräche vor dem Vereinsbeirat", erklärte der 58-Jährige. "Die sind in den nächsten 14 Tagen."

+++ Ursprungsmeldung 7. Oktober +++ VfB Stuttgart: Hitzlsperger vor Beförderung

VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger steht wohl vor einer Beförderung zum Vorstandsvorsitzenden! Wie die Stuttgarter Nachrichten schreiben, soll die Entscheidung bald bekannt gegeben werden. Hitzlspergers Nachfolger als Sportvorstand soll Sportdirektor Sven Mislintat werden.

Hitzlsperger ist seit Februar Sportvorstand des Bundesliga-Absteigers. Er war zuvor ein Jahr Leiter der Nachwuchsabteilung und etwa eineinhalb Jahre Präsidiumsmitglied. Zu seiner Zeit als Profi wurde der ehemalige Nationalspieler 2007 deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart

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