Euphorie nicht so groß

VfB Stuttgart: Die Sache mit der Euphorie - so denkt Hitzlsperger darüber!

  • Tobias Becker
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Der VfB Stuttgart steht vor dem Bundesliga-Start. Die Zielsetzung ist klar, aber wie ist die Erwartungshaltung im Umfeld?

• Der VfB Stuttgart hat nach einer Saison voller Aufs und Abs den Aufstieg geschafft.
Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger spricht über die Euphorie beim VfB Stuttgart.
Euphorie war nach dem Aufstieg 2017 größer.

VfB Stuttgart: Euphorie als Problem? So denkt Thomas Hitzlsperger darüber!

DerVfB Stuttgart ist aufgestiegen und der Bundesliga-Start steht bevor, wenn auch ohne Zuschauer. Aber: Wohin geht die Reise? Sven Mislintat machte neulich schon klar, es geht gegen den Abstieg. Nun legte auch Thomas Hitzlsperger nach: "Das Ziel ist: Wir wollen die Klasse halten! Das ist ganz klar und wir halten den Ball flach." Das Problem dabei: Die Aufstiegseuphorie

Nach dem letzten Aufstieg wurde die Klasse souverän gehalten, dann war die Sprache von Europa. Statt nach Mailand, Madrid und London, ging es für den VfB Stuttgart aber nach Aue, Paderborn und Kiel... Die hohe Erwartungshaltung soll es dieses Mal nicht geben - Hitzlsperger: "Heute ist das anders. Wir sind in einer Pandemie und es wurde nach dem Aufstieg viel diskutiert – nicht darüber, das wir aufgestiegen sind, sondern wie."

VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger ruft den Klassenerhalt als Ziel aus.

VfB Stuttgart: Mit junger Mannschaft zum Klassenerhalt

Der VfB Stuttgart ist alles andere als souverän aufgestiegen. Zu viele Punkte sind liegen geblieben, zu schlecht war die Chancenverwertung, zu wackelig die Abwehr. Die Bundesliga-Tauglichkeit wurde in Frage gestellt. Aber klar ist auch: "Es ist nicht mehr so, dass wir sagen können, wir wollen in die obere Hälfte. Wir gehen den Weg mit einer jungen, entwicklungsfähigen Mannschaft." Ein Vorteil, denn der VfB Stuttgart kann zur Wundertüte werden und die "jungen Wilden" haben das Potenzial in der Bundesliga zu spielen. 

Hinzu kommt, dass Sportdirektor Sven Mislintat den Kader punktuell gut verstärkt hat mit Waldemar Anton und Konstantinos Mavropanos sowie wichtige Leihgaben halten konnte (Stenzel, Kobel, Endo). Hitzlsperger: "Ich kann nicht sagen ob es ein Vor- oder Nachteil ist, dass die Euphorie nicht so stark ist wie vor drei Jahren." Zumindest wird der Druck auf das junge Team nicht durch eine zu hohe Erwartungshaltung noch verstärkt.

Rubriklistenbild: © dpa

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