Hamadi Al Ghaddioui hofft auf noch mehr Normalität

VfB-Stürmer Al Ghaddioui hat Spaß im Training ...aber er vermisst etwas! 

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VfB Stuttgart: Hamadi Al Ghaddioui freut sich über's Kleingruppen-Training, hofft aber auf mehr Normalität.


  • Hamadi Al Ghaddioui nach Verletzung glücklich im Training.
  • Trainer des VfB Stuttgart sorgen für Abwechslung mit Challenges
  • Al Ghaddioui vermisst Großgruppen-Training mit Kollegen.
  • VfB Stuttgart: Stürmer Al Ghaddioui hat Spaß im Training ...aber er vermisst etwas

  • Update vom 30. April: Anfang März musste Hamadi Al Ghaddioui beim Top-Spiel gegen Armina Bielefeld noch zuschauen - Unterschenkel-Probleme. Danach gab's die Corona-Zwangspause für die 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Die Profis des VfB Stuttgart ackerten im Home-Training weiter. Für den Stürmer genug Zeit wieder fit zu werden. Inzwischen ist Ghaddioui im Kleingruppen-Training mit den Kollegen auf dem Platz unterwegs ...und hat Spaß daran! 

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    Bei VfB-TV spricht Hamadi Al Ghaddioui über die aktuelle Arbeit und den Job des Trainer-Teams um Coach Pellegrino Matarazzo: "In der aktuellen Phase, in der wir noch keine Spielformen machen können, muss man sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, damit das Training nicht langweilig wird. Das kriegt das Trainerteam richtig gut hin."

    Besonders viel Freude bereiten dem Angreifer des VfB Stuttgart natürlich die Übungen mit Torabschluss: "Für Offensiv-Spieler machen Abschlüsse immer viel Spaß." Dafür, dass es Spaß macht ist der Trainer verantwortlich - keine leichte Aufgabe. Al Ghaddioui: "Woche für Woche bekommen wir neue Übungen, neue Anreize. Darüber hinaus haben wir noch die Challenges, auf die wir jede Woche hinarbeiten. Man weiß nie, was für Übungen und Challenges der Trainer am nächsten Tag auspackt."

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    Doch wie schon Atakan Karazor, so vermisst auch der Stürmer seine Kicker-Kollegen ...in der Groß-Gruppe! Hamadi Al Ghaddoui: "Die Spielformen, die Spiele auf die Tore fehlen. Wenn das wieder kommt, dann kann man halbwegs von Normalität reden. Im Moment ist es weiter gewöhnungsbedürftig." 

    VfB Stuttgart: Hamadi Al Ghaddioui in die Startelf...keiner trifft häufiger!

    Update von 18. Februar: Er macht den VfB Stuttgart glücklich, Hamadi Al Ghaddioui! Er ist DER Tor-Joker im Team von Trainer Pellegrino Matarazzo. Nach dem Bochum-Sieg sprach Kollege Daniel Didavi von der nötigen "Kaltschnäuzigkeit" des Stürmers.

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    Und auch Sportdirektor Sven Mislintat freut sich nach dem dringend benötigten Auswärtssieg des VfB Stuttgart im Kicker über den Sommer-Transfer von Al Ghaddioui. Der Angreifer ist für die Schwaben ein kostengünstiger Tor-Riecher (300.000 Euro Ablöse) : "Er ist eiskalt vor dem Tor." Wie das Fachmagazin ausgewertet hat, reichen dem 29-Jährigen 744 Spielminuten für sechs Treffer. Damit benötigt er weniger Zeit als alle anderen Offensiv-Kicker des VfB.

    Im Schnitt ballert Hamadi Al Ghaddioui alle 124 Minuten das Leder ins Netz. Fünf Versuche für ein Tor...auch weniger als seine Kollegen. Für den Angreifer selbst keine Besonderheit, wie er im Kicker erklärt: "Das ist die Rolle eines Mittelstürmers: "Einfach nicht viel nachdenken, sondern die Bälle reinhauen. Mehr ist es nicht, das ist meine Qualität." ...die Rolle als Tor-Joker ist ganz nett, aber Startelf wäre noch schöner: "Jeder will von Anfang an spielen. Aber man muss sich im Training empfehlen."

    Mal sehen, ob es schon gegen Regensburg klappt. Da braucht es vor allem auch eine stabile Defensive. Die Konkurrenz im Schwaben-Sturm ist aktuell groß. Besonders Top-Talent Silas Wamangituka sorgt bei seinen VfB-Kollegen für Jubelstürmer ...es gibt aber auch kritische Töne.

    VfB Stuttgart: Joker-Tore von Al Ghaddioui sorgen meist für Auswärtssiege

    Erstmeldung vom 20. Februar: Er hat es einfach wieder getan! Hamadi Al Ghaddioui hat als Joker zugeschlagen. Treffer Nummer sechs in dieser Saison für den VfB Stuttgart. Beim 1:0-Erfolg im Mega-Wichtig-Kick wurde der Stürmer in der 65. Minute für Mario Gomez eingewechselt. In der 80. Minute ballert er die Schwaben zum Sieg. Schon unter Ex-Coach Tim Walter wurde der Angreifer für seine Joker-Qualität im Netz gefeiert.

    Zum Auswärtssieg! Wieder Al Ghaddiuoi. Der Sturm-Riese ist für fast alles Erfolge des VfB Stuttgart in fremden Stadien verantwortlich. Schon in Regensburg und Bielefeld sorgte er für die entscheidenden Treffer. Aber was macht Al Ghaddioui als Einwechselspieler so stark? Mittelfeld-Kollege Daniel Didavi kennt den Grund: "Sobald er an den Ball kommt ist er gefährlich. Da hat er die Kaltschnäuzigkeit, die ein paar Spielern von uns noch fehlt. Deswegen ist er wichtig und wir sind froh dass wir ihn haben."

    Und da war doch noch was...RICHTIG! Ein Tor-Versprechen im Trainingslager. Einen Teil hat der Stürmer des VfB Stuttgart damit eingelöst ...fünf müssen jetzt noch folgen.

    VfB Stuttgart: Tor-Vorahnung von Atakan Karazor

    Und warum Atakan Karazor schon am Abend vor der Partie vom Al Ghaddioui Joker-Tor wusste, erklärte er nach Spiel: "Wir haben abends immer ein Ritual und chillen auf dem Zimmer und quatschen ein bisschen. Dann weiß ich: Der Hama ist für morgen bereit." Doch das Ritual bleibt ein Geheimnis! Al Ghaddioui: "Nicht, dass es die Konkurrenten mitbekommen." ...egal, was auf dem Zimmer genau passiert, die Fans des VfB Stuttgart dürften sich wohl mehr davon wünschen, dann rückt das große Ziel Wiederaufstieg für den VfB in greifbare Nähe.

    Von Dennis Bayer

    Rubriklistenbild: © Daniel Maurer/dpa

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