Er hatte offenbar keine andere Möglichkeit

Guido Buchwald verlässt Aufsichtsrat des VfB Stuttgart

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Guido Buchwald kehrt dem VfB-Aufsichtsrat den Rücken.
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Der Weltmeister sollte offenbar zum Sündenbock gemacht werden.

Das ist ein Paukenschlag! Fußball-Weltmeister Guido Buchwald kehrt dem VfB Stuttgart den Rücken. "Nach reiflicher Überlegung und einer Nacht ohne Schlaf habe ich entschieden, von meinen Ämtern als Aufsichtsrat der VfB Stuttgart AG und Botschafter des VfB Stuttgart eV mit sofortiger Wirkung zurückzutreten", erklärte Buchwald heute in einer persönlichen Erklärung.

Guido Buchwald: Schwerer Entschluss

Als Grund nannte er ein gestörtes Vertrauensverhältnis zu seinen Kollegen im Aufsichtsrat. "Der VfB lag und liegt mir immer am Herzen, und deshalb ist mir der Entschluss auch nicht leicht gefallen", berichtete der 58-Jährige.

Sollte Buchwald für Situation des VfB Stuttgart verantwortlich gemacht werden?

Nach dem 2:2 gestern gegen den SC Freiburg habe es Vorwürfe gegeben, und es sei versucht worden "mir die Schuld an der Situation, in der die Mannschaft steckt, in die Schuhe zu schieben. Deshalb kann ich mein Amt auch nicht mehr konstruktiv ausüben beziehungsweise so ausfüllen, wie ich mir das vorstelle". VfB-Ehrenspielführer Buchwald schrieb, er hätte gerne versucht "meinen Teil dazu beizutragen, um dem Verein in dieser kritischen Phase zu helfen. Aber die jetzt entstandene Situation lässt mir keine andere Möglichkeit."

Der VfB Stuttgart steht in der Fußball-Bundesliga auf Platz 16 und ist vom Abstieg bedroht. Buchwald hatte im November mit Kritik an Präsident Wolfgang Dietrich für Aufsehen gesorgt.

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