Für den 21-Jährigen muss auch das Zwischenmenschliche stimmen

Kobel beim VfB zwischen Keeper-Freundschaft und Konkurrenzkampf! 

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Gregor Kobel beim VfB Stuttgart zwischen Keeper-Freundschaft und Konkurrenzkampf!
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VfB Stuttgart: Für Gregor Kobel ist das gute Verhältnis zu Kollege Fabian Bredlow wichtig. Die Nummer eins hätte er trotzdem gerne!

  • Für Gregor Kobel ist Verhältnis zu Bredlow beim VfB Stuttgart etwas spezielles.
  • Beim VfB sieht Kobel insgesamt eine gute Stimmung.
  • Nachlassen sollte aber keiner. Im Tor wollen beide - Kobel und Bredlow - gerne stehen.  

VfB Stuttgart:

Update vom 17.Januar: Im Tor des VfB Stuttgart geht's total harmonisch zu. Jetzt hat Gregor Kobel die ausgezeichnete Beziehung zu Kollege Fabian Bredlow bestätigt. Aber die Keeper-Freundschaft ist nicht der Normalfall, wie der 21-Jährige im VfB-TV erklärt.

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Für Kobel ist Fabian Bredlow im Team des VfB Stuttgart einfach ein "super angenehmer Typ": "Es ist schon eine spezielle Sache - es ist nicht selbstverständlich." Der Schlussmann hat bei aller Professionalität auch den Blick fürs Zwischenmenschliche: "Es ist wichtig die Leistung auf dem Platz zu bringen, wir sind im Profi-Fußball. Es ist mir aber immer wichtig, Konkurrenzsituation hin oder her, ein gutes Verhältnis zu haben."

Überhaupt, so Gregor Kobel, herrsche "eine gute Harmonie in der Mannschaft" des VfB Stuttgart. Bei aller Harmonie machen sich die beiden Torhüter aber auch ordentlich Druck. Nachlassen will KEINER. Die Nummer eins ist das Ziel. Kobel: "Es ist wichtig sich gegenseitig hochzuschaukeln. Wenn einer nachlassen würde wäre es nicht gut. Wir sind Profi geworden, um im Tor zu stehen."

VfB Stuttgart: Winter-Transfergerüchte und aktuelle News

• Ein Blick ins Trainingslager: Der VfB Stuttgart ist noch bis Samstag, 18. Januar im Trainingslager im spanischen Marbella. Abseits des Platzes musste sich Sportdirektor Sven Mislintat zuletzt mit einem Transfergerücht um Borna Sosa beschäftigen. AS Rom soll seine Fühler ausgestreckt haben.

VfB Stuttgart: Gregor Kobel fordert mehr Konstanz in der Achterbahn-Abwehr!

Die Abwehr des VfB Stuttgart ist in der aktuellen Saison eines der großen Problem-Themen. Immer wieder wird die Defensive durch Schlafmützigkeit auffällig. Zuletzt bei der 1:2-Schlappe gegen den SV Sandhausen am Sonntag.

Torhüter Gregor Kobel erkläre nach der Partie: "In den ersten 20 Minuten waren wir nicht richtig da." … sollte aber eigentlich nicht passieren. Mit solchen Schludrigkeiten muss man sogar die Frage stellen, ob der VfB Stuttgart überhaupt ein echtes Spitzenteam ist. Für Sportdirektor Sven Mislintat aktuell nur bedingt.

Keeper-Kobel sieht das große Problem in der Achterbahn-Abwehr: "Wir müssen es schaffen, dass wir über mehrere Spiele hinten stabil sind. Wir haben immer eine Partie, da verteidigen wir super, dann wieder ein Spiel in dem wir schlechte Phasen haben in denen wir nicht gut verteidigen." Die Zwangswechsel in der Abwehr sind dabei sicher nicht hilfreich. Wie bild.de zuletzt berichtet hatte, kommt der VfB Stuttgartauf ZEHN verschiedene Formationen.

Für den 21-jährigen Schlussmann kein Thema. Daher gibt's auch trotz des Ausfalls von Kapitän Marc-Oliver Kempf (Rot-Sperre) Kobels Konstanz-Forderung: "Das müssen wir verbessern. Wir müssen es konstant durchziehen, dass wir jedes Spiel über 90 Minuten stabil stehen, darauf fokussiert sind keinen Treffer zu kassieren. Dann verlieren wir auch nicht und mit unsere Qualität machen wir vorne immer ein Tor...oder fast immer."  

VfB Stuttgart: Kobel will Schwung aus Derby-Sieg in Winter-Endspurt mitnehmen

Update 26. November:Endlich stand beim VfB Stuttgart wieder einmal hinten die Null und vorne fielen die Tore. Das letzte Mal, dass Gregor Kobel nicht ins Netz hinter sich greifen musste, ist lange her: beim 1:0-Erfolg Ende September auf der Bielefelder Alm. Die Erleichterung in Stuttgart ist entsprechend groß. Dass es dann auch gerade noch im Derby gegen den KSC (3:0) gelang – umso schöner.

Für Kobel ist der Derby-Sieg besonders schön:"Der Derby-Sieg ist etwas Spezielles, gibt Kraft und Energie für die nächsten Wochen", so der 21-Jährige in der Bild-Zeitung (Print). Vier Spiele sind es noch bis zur Winterpause. Startet der VfB Stuttgart in dieser Zeit eine kleine Siegesserie, kann man beruhigt in die freie Zeit gehen und behält den Aufstieg fest im Blick.

Das bestätigt auch Kobel: "Den Schwung müssen wir jetzt mitnehmen. Wir haben ja einiges vor." Vielleicht sollten die VfB-Kicker einmal an den letzten Derby-Sieg 2017 (2:0) erinnert werden. Denn anschließend gab es vier weitere Siege in Folge. Die nächsten Gegner jetzt: Sandhausen, Nürnberg, Darmstadt und Hannover.

+++ Update 14. Oktober +++ VfB Stuttgart: Gregor Kobel will sich im Walter-System weiterentwickeln

Gregor Kobel ist die Nummer eins zwischen den Pfosten beim VfB Stuttgart. Der 21-jährige Schweizer will seinen Teil dazu beitragen, dass die Schwaben schnell wieder in die erste Bundesliga zurückkehren. Und zugleich schickt er eine Warnung an die Konkurrenz: "Ich bin überzeugt: Je länger die Saison geht, desto besser werden wir. Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen und sein können", erklärte der Torwart jetzt im Kicker.

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Hier betonte er auch, dass er sich ganz bewusst für den Schritt zum VfB entschieden habe: "Für mich ist Stuttgart kein typischer Zweitligist. Die Voraussetzungen und das Umfeld sind erstklassig [...] Es ist eine gute Erfahrung, in einer Spitzenmannschaft zu spielen und jede Woche Favorit zu sein. Das verbunden mit der Spielweise von Tim Walter gab den Ausschlag für den VfB."

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Das System Walter ist auch für einen Keeper eine große Umstellung, wie Kobel verrät: "In Hoffenheim haben wir zwar auch versucht flach hinten rauszuspielen, aber nicht so konsequent wie jetzt in Stuttgart. Im Vergleich zum vorherigen Halbjahr in Augsburg hat sich die Spielweise schon sehr gedreht. Das war gar nicht so einfach."

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Doch zugleich ist es genau diese Spielweise, wegen der er sich für den VfB entschied: "Tim Walter fordert Dinge, die vielleicht manchmal ungewöhnlich wirken. Seine Spielphilosophie ist anspruchsvoll und erfordert viel Mut. Das ist genau der richtige Schritt für meine Entwicklung."

+++ Update 13. September +++ VfB: Gesetzt und gut drauf - Keeper Kobel bei Tim Walter hoch im Kurs!

Er ist gesetzt beim VfB Stuttgart: Torhüter Gregor Kobel! Und unter Trainer Tim Walter sind bis auf wenige Ausnahmen KEINE Spieler gesetzt für die Startelf. Walter:" Im Normalfall nur der Kapitän und der Keeper."

Das der 21-Jährige Torhüter-Riese (1,94 Meter) auch am Samstag (13 Uhr) gegen Jahn Regensburg wieder zwischen den VfB-Pfosten steht, hat durchaus seine Berechtigung. Kobel überzeugt durchaus mit starken Paraden.

VfB gegen Jahn Regensburg: Walter fordert Dominanz

Trainer Tim Walter zeigt sich begeistert von seinem Torhüter: "Ich finde er sich gerade von seiner Ausstrahlung her entwickelt. Auch fußballerisch hat er enorm zugelegt." Eine Entwicklung, die auch der gesamten Mannschaft des VfB Stuttgart zu Gute kommt. Walter: "Das macht uns auch von hinten heraus besser."

+++ Update 11. September +++ Risiko! VfB-Keeper Kobel steht auf Walters Vollgas-Kick

Der Mann, der beim VfB Stuttgart den Kasten sauber halten soll, weiß, was es braucht, um den Fußball zu spielen, den der Coach haben will. Und der aus Hoffenheim ausgeliehene Schweizer hat richtig Bock auf die Vollgas-Offensive von Tim Walter.

Für mehr Power in der Offensive müssen mehr Spieler vorne stehen. Logisch. Im Interview mit bild.de sagte Kobel: "Du brauchst Eier, wie man so schön sagt. Heißt: Den Mut, es hinten auch mal Eins-gegen-Eins zu verteidigen." Dem Keeper gefalle dieser Stil, bei dem er nicht nur die Bälle von hinten heraushauen müsse, sondern ein gewisses Risiko ins Spiel kommt. 

+++ 05. August +++ Kobel spricht Klartext: "Wir sind selber schuld"

Nach dem 2:2 in Heidenheim waren sich VfB-Spieler und -Verantwortliche nicht sicher, wie sie das Spiel und den Punkt einordnen sollten. Trainer Tim Walter war "mit dem Ergebnis nicht zufrieden, mit der Art und Weise schon".

VfB Stuttgart: Frust nach Punkteteilung in Heidenheim 

Für Sportdirektor Sven Mislintat hat es sich angefühlt "wie eine Niederlage. Aber wir sollten nicht vergessen, dass wir 70 herausragende Minuten gespielt haben." Stürmer Hamadi Al Ghaddioui sagte versöhnlich: "Man will natürlich immer drei Punkte holen. Aber man muss auch demütig bleiben. Heidenheim ist ein starker Gegner." 

Nur einer war sichtlich angefressen: Torwart Gregor Kobel war mit der Leistung seiner Vorderleute alles andere als zufrieden. "Wir haben das ganze Spiel viel zu leicht Fehler gemacht. Wir hätten schon früher ein Tor kassieren können, eigentlich müssen. Es war viel zu wenig konsequent. Ich hatte das Gefühl, jeder war bisschen träge heute." 

Kobel wurde zum Klartext-Keeper und fand deutliche Worte…

über die Einsatzbereitschaft: "Heute habe ich den Willen, die drei Punkte nach Hause zu bringen, ein bisschen vermisst."

über die Konteranfälligkeit: "Bei dem System ist es wichtig, dass jeder hundertprozentig bei der Sache ist. Man hat heute gemerkt, dass wir eben nicht genau da waren, nicht eklig genug waren. Und wenn man so offen verteidigt, dann läuft man in die Konter und dann kriegt man Schwierigkeiten. Die sind keine Ahnung wie oft in Überzahl aufs Tor gekommen." 

über die hergeschenkte Führung: "Nach dem 2:0 haben wir aufgehört zu verteidigen. Ich habe das Gefühl gehabt, keiner will das Resultat wirklich über die Zeit bringen, leider. Nach dem zwei Null konnten die machen was sie wollten und wir haben uns nur ein bisschen hinten rein gestellt. Für mich zu wenig und ich glaube, das weiß auch die ganze Mannschaft. Von daher sind wir selber schuld, dass wir den Ausgleich kassieren." 

Kobel hofft beim VfB Stuttgart auf Lerneffekt

Aber ganz so unversöhnlich wollte Kobel die Sache dann doch nicht stehen lassen: "Vielleicht ist es auch gut, dass das so früh passiert ist. Dann man merkt, dass man immer alles geben muss, gerade bei dem System." 

Ob die Botschaft bei seinen Kollegen angekommen ist, wird sich nächsten Montag in Rostock zeigen. Nach dem Pokal-Spiel wird die Bewertung wohl eindeutig ausfallen. Dann ist der VfB nämlich eine Runde weiter – oder eben nicht.

Von Dennis Bayer

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