Der 21-Jährige macht das Stuttgarter Spiel besser

Gesetzt und gut drauf: VfB-Keeper Kobel bei Tim Walter hoch im Kurs!

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VfB Stuttgart: Gesetzt und gut drauf - Gregor Kobel bei Tim Walter hoch im Kurs!
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VfB Stuttgart: Gregor Kobel hat sich fußballerisch enorm entwickelt.

+++ Update 13. September +++ VfB: Gesetzt und gut drauf - Keeper Kobel bei Tim Walter hoch im Kurs!

Er ist gesetzt beim VfB Stuttgart: Torhüter Gregor Kobel! Und unter Trainer Tim Walter sind bis auf wenige Ausnahmen KEINE Spieler gesetzt für die Startelf. Walter:" Im Normalfall nur der Kapitän und der Keeper."

Das der 21-Jährige Torhüter-Riese (1,94 Meter) auch am Samstag (13 Uhr) gegen Jahn Regensburg wieder zwischen den VfB-Pfosten steht, hat durchaus seine Berechtigung. Kobel überzeugt durchaus mit starken Paraden.

VfB gegen Jahn Regensburg: Walter fordert Dominanz

Trainer Tim Walter zeigt sich begeistert von seinem Torhüter: "Ich finde er sich gerade von seiner Ausstrahlung her entwickelt. Auch fußballerisch hat er enorm zugelegt." Eine Entwicklung, die auch der gesamten Mannschaft des VfB Stuttgart zu Gute kommt. Walter: "Das macht uns auch von hinten heraus besser."

+++ Update 11. September +++ Risiko! VfB-Keeper Kobel steht auf Walters Vollgas-Kick

Der Mann, der beim VfB Stuttgart den Kasten sauber halten soll, weiß, was es braucht, um den Fußball zu spielen, den der Coach haben will. Und der aus Hoffenheim ausgeliehene Schweizer hat richtig Bock auf die Vollgas-Offensive von Tim Walter.

Für mehr Power in der Offensive müssen mehr Spieler vorne stehen. Logisch. Im Interview mit bild.de sagte Kobel: "Du brauchst Eier, wie man so schön sagt. Heißt: Den Mut, es hinten auch mal Eins-gegen-Eins zu verteidigen." Dem Keeper gefalle dieser Stil, bei dem er nicht nur die Bälle von hinten heraushauen müsse, sondern ein gewisses Risiko ins Spiel kommt. 

+++ 05. August +++ Kobel spricht Klartext: "Wir sind selber schuld"

Nach dem 2:2 in Heidenheim waren sich VfB-Spieler und -Verantwortliche nicht sicher, wie sie das Spiel und den Punkt einordnen sollten. Trainer Tim Walter war "mit dem Ergebnis nicht zufrieden, mit der Art und Weise schon".

VfB Stuttgart: Frust nach Punkteteilung in Heidenheim 

Für Sportdirektor Sven Mislintat hat es sich angefühlt "wie eine Niederlage. Aber wir sollten nicht vergessen, dass wir 70 herausragende Minuten gespielt haben." Stürmer Hamadi Al Ghaddioui sagte versöhnlich: "Man will natürlich immer drei Punkte holen. Aber man muss auch demütig bleiben. Heidenheim ist ein starker Gegner." 

Nur einer war sichtlich angefressen: Torwart Gregor Kobel war mit der Leistung seiner Vorderleute alles andere als zufrieden. "Wir haben das ganze Spiel viel zu leicht Fehler gemacht. Wir hätten schon früher ein Tor kassieren können, eigentlich müssen. Es war viel zu wenig konsequent. Ich hatte das Gefühl, jeder war bisschen träge heute." 

Kobel wurde zum Klartext-Keeper und fand deutliche Worte…

über die Einsatzbereitschaft: "Heute habe ich den Willen, die drei Punkte nach Hause zu bringen, ein bisschen vermisst."

über die Konteranfälligkeit: "Bei dem System ist es wichtig, dass jeder hundertprozentig bei der Sache ist. Man hat heute gemerkt, dass wir eben nicht genau da waren, nicht eklig genug waren. Und wenn man so offen verteidigt, dann läuft man in die Konter und dann kriegt man Schwierigkeiten. Die sind keine Ahnung wie oft in Überzahl aufs Tor gekommen." 

über die hergeschenkte Führung: "Nach dem 2:0 haben wir aufgehört zu verteidigen. Ich habe das Gefühl gehabt, keiner will das Resultat wirklich über die Zeit bringen, leider. Nach dem zwei Null konnten die machen was sie wollten und wir haben uns nur ein bisschen hinten rein gestellt. Für mich zu wenig und ich glaube, das weiß auch die ganze Mannschaft. Von daher sind wir selber schuld, dass wir den Ausgleich kassieren." 

Kobel hofft beim VfB Stuttgart auf Lerneffekt

Aber ganz so unversöhnlich wollte Kobel die Sache dann doch nicht stehen lassen: "Vielleicht ist es auch gut, dass das so früh passiert ist. Dann man merkt, dass man immer alles geben muss, gerade bei dem System." 

Ob die Botschaft bei seinen Kollegen angekommen ist, wird sich nächsten Montag in Rostock zeigen. Nach dem Pokal-Spiel wird die Bewertung wohl eindeutig ausfallen. Dann ist der VfB nämlich eine Runde weiter – oder eben nicht.

Von Dennis Bayer

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