Stuttgarts Mittelfeld-Motor bleibt weiter kritisch!

Gonzalo Castro warnt den VfB: "Wollen mal nicht übertreiben"

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Gonzalo Castro warnt beim VfB Stuttgart trotz positiver Entwicklung vor Übermut.
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VfB Stuttgart: Es sollen weitere Punkte her - und es läuft deutlich besser. Doch Gonzalo Castro sieht es weiter kritisch.

+++Update 8. März 2019+++ VfB Stuttgart: Gonzalo Castro warnt - nicht übertreiben!

Nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund konnten der VfB Stuttgart und sein Trainer Markus Weinzierl durchaus mit dem Auftritt zufrieden sein. Wieder stimmte die Einstellung. Wieder waren auch gute spielerische Ansätze zu sehen. Auch der wieder erstarkte Mittelfeld-Motor Gonzalo Castro blickte zufrieden auf das Spiel der Schwaben. Castro: "Ich glaube, wir haben ein ganz gutes Spiel gezeigt. Bekommen etwas unglücklich das 1:2 - das war ein kleiner Genickschlag."

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UND: Auch die Leidenschaft war beim VfB Stuttgart wieder da - wichtig im Abstiegskampf. Gonzalo Castro: "Wir spielen besser - leidenschaftlicher. Wir verteidigen sehr, sehr viel. Wir haben kaum Chancen zugelassen. Für die kommenden Wochen wird es die Basis sein. Hoffenheim, Frankfurt, Nürnberg, Augsburg - alles Spiele, wo es darauf ankommt, wenig zuzulassen. Ich bin zuversichtlich, dass wir noch einen Platz in der Tabelle hochklettern können."

ABER: Gonzalo Castro warnt auch: "Wir haben es gut gemacht in den vergangenen Wochen, haben kleine Schritte gemacht - noch reicht es nicht." Und er wird noch deutlicher: "Wir können noch ein bisschen ruhiger werden, uns mit Ball auch mal etwas mehr erholen - aber wollen wir mal nicht übertreiben und alles auf einmal können. Stück für Stück. Wir sind auf dem richtigen Weg." Coach Markus Weinzierl wird sich über so viel Selbstkritik freuen.

+++Update 8. März 2019+++ VfB: Markus Weinzierl freut's - darum läuft's bei Gonzalo Castro

Es läuft bei Gonzalo Castro - endlich! Nach enormen Startschwierigkeiten hat sich der 31-Jährige in die Startelf von Trainer Markus Weinzierl gekämpft. UND Castro ist zum echten Abstiegskampf-Faktor geworden. Dafür gibt's vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund (Samstag 15.30 Uhr) ordentlich Lob vom Coach.

VfB Stuttgart: Gerüchte und Entwicklungen

Denn seine Entwicklung tut dem VfB Stuttgart richtig gut. VfB-Coach Markus Weinzierl: "Er ist ein sehr guter Fußballer. Wir haben jetzt die richtige Position gefunden. Dadurch, dass wir mit einer Dreier-Kette agieren haben wir die defensive Stabilität. Nach vorne kann er einen guten Pass spielen. Ist mit sehr guter Übersicht ausgestattet - davon profitieren wir."

VfB Stuttgart: Gonzalo Castro ist ein echter Faktor im Mittelfeld 

Auch die neue Ausgewogenheit zwischen Defensive und Offensive ist beim VfB Stuttgart durchaus Gonzalo Castro zuzuschreiben. Markus Weinzierl: "Auch! Gonzo ist ein Faktor für uns." Doch warum hat der Mittelfeld-Motor Gonzalo Castro sooo lange gebraucht, um anzuspringen? Stuttgart Coach Weinzierl hat da eine klare Meinung: "Es ist ein Beispiel dafür, wenn das Ganze so holprig losgeht und sich jeder einzelne Spieler dann auch schwer tut sich zu zeigen."

Seine Qualitäten standen für ihn aber nie in Frage: "Er hat es i der Vergangenheit unter Beweis gestellt, daher war es auch für mich verwunderlich warum es nicht so funktioniert hat. Es hängt eben auch mit der defensiven Art und Weise zusammen - kreative Spieler haben es dann oft schwer. Jetzt haben wir seine Position gefunden."  

+++Update 24. Februar 2019+++Gonzalo Castro ist der neue Hoffnungsträger des VfB Stuttgart

Er hat zu wenig Biss. Sein Zweikampfverhalten ist schlecht. Immer wieder wird er zum Unsicherheitsfaktor im Stuttgarter Spiel. Seine Pässe kommen nicht dahin, wo sie sollen. JETZT wird der 31 Jahre alte Deutsch-Spanier beim VfB Stuttgart der gesuchte Stabilisator.

Gegen Bremen (und zuvor gegen Leipzig) stand "Gonzo" in der Startelf für den bis dato gesetzten Kapitän Christian Gentner. Und er konnte endlich überzeugen. In Bremen standen unterm Strich 12,8 Kilometer Laufleistung, der zweitbeste Wert der Partie. "Ich glaube, dass wir mit der Systemumstellung für ihn eine gute Position gefunden haben. Mit der Umstellung und den drei Innenverteidigern in seinem Rücken wissen wir, dass er Spielstärke reinbekommt. Das hat er auch heute wieder sehr, sehr gut gemacht", lobte Coach Markus Weinzierl nach dem Spiel gegen Bremen.

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