Der VfB kommt gegen Köln zu einem 1:1-Unentschieden

Punktgewinn oder Punktverlust gegen Köln? So sieht‘s der VfB Stuttgart!

Atakan Karazor vom VfB Stuttgart
+
VfB mit Punktgewinn oder Punktverlust gegen Köln? So sieht‘s der Aufsteiger!
Alle Autoren
    schließen
  • Dominik Jahn
    Dominik Jahn
  • Tobias Becker
    Tobias Becker
  • Simon Mones
    Simon Mones

VfB Stuttgart: Tor nach wenigen Sekunden, dann der Ausgleich durch Elfmeter - da war doch mehr drin gegen Köln?

  • VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln.
  • Ratzfatz-Treffer des VfB.
  • Elfer-Ausgleich bringt Stuttgart außer Tritt.

Update vom 23. Oktober, 23 Uhr: Punkt gewonnen? Punkt verloren? Da ist man sich beim VfB Stuttgart nach dem 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Köln am Freitagabend am Ende doch sehr einig ...auch wenn der Aufsteiger mit einem Ratzfatz-Treffer nach 24 Sekunden ins Spiel geht und nach Elfer-Ausgleich aus dem Tritt kommt.

Spielverlauf im Live-Ticker: VfB kommt gegen Köln außer Tritt

Spielmacher Daniel Didavi sieht‘s nach dem Abpfiff mit gemischten Gefühlen. Es war schon mehr drin, aber der Punkt ist auch okay. Beim Sender DAZN erklärt er: „Wir haben sehr gut angefangen. Wenn wir nach zwei Minuten 2:0 führen, ist das Spiel vorbei. Der Elfmeter war ein bisschen unglücklich.“ UND: „Ich habe in der Kabine gesagt: Nicht unzufrieden sein. Es ist wichtig, dass du gegen die direkten Konkurrenten nicht verlierst.“

Und auch Trainer Pellegrino Matarazzo nimmt den Punkt gegen kriselnde Kölner gerne mit. Der 42-Jährige spricht von einem „hart erkämpften Punkt“ und erklärt: „Man darf nicht vergessen, dass wir aus der Zweiten Liga kommen. Die Experten haben uns als Absteiger getippt.“

Trainer Pellegrino Matarazzo ist mit dem Punkt für den VfB zufrieden.

Die Einigkeit über einen Punktgewinn macht der Kapitän komplett beim VfB Stuttgart. Gonzalo Castro macht klar: „Wir nehmen den Punkt gerne mit. Am Ende fehlten uns etwas die Körner.“

VfB-Coach setzt auf „stabile Mitte“! In Köln ist man sehr verwundert

Update vom 23. Oktober: Vor der Partie am Freitagabend gegen den 1. FC Köln (20.30 Uhr/ Im Live-Ticker) wird beim VfB Stuttgart ganz ordentlich auf die Euphorie-Bremse gedrückt. Von einer Favoritenrolle will Trainer Pellegrino Matarazzo nichts wissen (Update vom 22. Oktober) und auch die Erwartungshaltung im Umfeld will er lieber etwas dämpfen.

VfB Stuttgart gegen Köln: So gibt‘s die Partie live im TV und Stream

Bei der Video-Pressekonferenz im Vorfeld der Partie erklärt er: „Ich versuche das Umfeld ein Stück weit zu bremsen. Mit der Mannschaft versuchen wir von Beginn an eine stabile Mitte zu finden. Die Emotionalität des Umfelds ist uns bewusst. Diese Schwankungen sind extrem. Deshalb wollen wir die Wellen in die Höhen und Tiefen nicht mitgehen. Wir wollen beide Beine auf den Boden behalten.“

Beim VfB Gegner aus Köln ist man überrascht!

In Köln zeigt man sich, ob dieser Aussagen beim VfB Stuttgart etwas verwundert. FC-Trainer Markus Gisdol erklärte: „Da herrscht die klassische Euphorie eines Aufsteigers. Aber es wird ein bisschen auf Understatement gemacht und versucht, uns die Favoritenstelle zuzuschieben.“

Der Respekt vor dem VfB ist groß bei den Kölner. Die Rheinländer stehen nach dem verkorksten Start bereits mächtig unter Druck. Einen Ausrutscher beim Aufsteiger sollte sich Trainer Gisdol nicht leisten: „Sie haben eine Mannschaft, die sehr unbekümmert ist und mit voller Wucht nach vorne spielt. Sie sind nach vorne brandgefährlich.“

VfB freut sich über zwei Ex-Wackelkandidaten

Noch am Mittwoch standen Wataru Endo und Gregor Kobel auf der Liste der Wackelkandidaten beim VfB Stuttgart. Jetzt gibt es für beide Profis einen neuen Verletzungs-Stand.

Schnelle Fakten zu VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln

  • In bisher 98 Spielen zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln gab es 34 Siege für die Schwaben und 39 Niederlagen. Außerdem endeten 25 Partien Unentschieden.
  • Die Partie findet durch die aktuelle Corona-Lage OHNE Zuschauer statt.
  • So gut wie in diese Saison ist der VfB zuletzt in die Spielzeit 2008/2009 gestartet. Damals hatte das Team nach vier Spieltagen ebenfalls sieben Punkte auf dem Konto.
  • Für Darko Churlinov ist‘s ein besonderer Gegner: Der 20-Jährige kam im vergangenen Jahr nach Unstimmigkeiten mit Köln zum VfB Stuttgart.
  • Der 1. FC Köln hat bisher erst ein Auswärtsspiel in dieser Saison und haben es mit  0:1 bei Arminia Bielefeld verloren.
  • Köln hat bereits an den bisherigen vier Spieltagen drei Strafstöße kassiert. Traurige Liga-Spitze!

VfB braucht gegen Köln ein Team am Limit: Matarazzo mahnt zur Vorsicht

Update 22. Oktober: Es läuft in der Tat gut für den VfB Stuttgart. Selbstvertrauen ist da bei den Spielern von Trainer Pellegrino Matarazzo. Übermut lässt der 42-Jährige aber nicht aufkommen. Bei der Video-Pressekonferenz im Vorfeld der Partie gegen den 1. FC Köln macht er klar: „Wir fühlen uns gestärkt. Der Start gibt uns Selbstbewusstsein. Wir wissen aber auch, dass wir dazu immer alles abrufen müssen.“

Auch gegen Köln! Der FC strauchelt zwar mit einer MEGA-Sieglos-Serie durch den Start in die Bundesliga - saisonübergreifend 14 Spiele ohne Erfolg - doch beim VfB Stuttgart ist man gewarnt. Matarazzo: „Sie sind eine erfahrene Mannschaft mit einem erfahrenen Trainer. Sie spielen zudem einen unangenehmen Fußball ...sehr geradlinig, gehen auf zweite Bälle, haben ein gutes Pressing und schlagen viele Flanken.“

Kling nach Schwerstarbeit für den Aufsteiger. Für den VfB-Coach ist klar: „Wir brauchen eine Teamleistung am Limit.“ Der Trainer und seine Mannschaft arbeiten daran die richtigen Mittel zu finden, um sich die Räume schaffen um Überzahlsituationen zu bekommen und „gefährlich zu werden mit dem eigenen Offensivspiel“. Und in der Offensive hat Matarazzo jetzt die Qual der Wahl.

VfB bestätigt: Keine Fans im Stadion gegen Köln

Von einer vermeintlichen Favoritenrolle des VfB Stuttgart will Pellegrino Matarazzo ebenfalls nichts wissen. Die Tabelle ist für ihn eher nicht aussagekräftig. „Man darf nicht vergessen von wir gekommen sind. Wir sind aufgestiegen, wir hatten in den vergangenen Spielen die jüngste Elf auf dem Platz gehabt - wir tun gut daran, wenn wir auf dem Boden bleiben.“

VfB Stuttgart vor Köln-Kick: Das ist der Stand bei den Verletzten!

Update, 21. Oktober: Es herrscht etwas Klarheit zum Thema „Verletzte“ beim VfB Stuttgart. Vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln am Freitagabend gab Trainer Pellegrino Matarazzo Auskunft rund um die Personalsituation - und hat dabei jede Menge zu tun...

Hinter mehreren Spielern stand ein Fragezeichen. Aber Matarazzo klärt auf: „Roberto Massimo, Darko Churlinov, Tanguy Coulibaly und Borna Sosa sind alle wieder komplett im Training dabei.“ Gut für Coulibaly, der zuletzt gegen Berlin noch sein Startelf-Debüt in der Bundesliga feierte und eine ordentliche Leistung brachte. Auch geben Churlinov, Massimo und Sosa dem VfB-Trainer wieder mehr Optionen.

Tanguy Coulibaly (3.v.r.) machte ein gutes Startelf-Debüt in der Bundesliga.

Nicht ganz so gut, sieht es bei Waldemar Anton aus. Der Abwehrchef des VfB Stuttgart wird nach dem Sieg gegen Hertha BSC auch das Spiel gegen den 1. FC Köln wohl verpassen. „Es reicht nicht“, so Matarazzo. Gleiches gilt für Konstantinos Mavropanos, der wegen eines Meniskusrisses operiert wurde. Er wird wochenlang ausfallen.

Immerhin gibt es dafür Hoffnung, dass Gregor Kobel, den Rückenprobleme plagten, und Wataru Endo nach Adduktorenproblemen wieder dabei sind. Kobel trainierte inzwischen individuell - Matarazzo: „Bei ihm hoffen wir, dass er bis Freitag wieder fit ist.“ Ähnlich sieht es beim Japaner aus, der noch nicht wieder ins Training eingestiegen ist. „Wir sind aber zuversichtlich, dass er wieder einsteigen und am Freitag dabei sein kann“, so Matarazzo.

Sorgen beim VfB Stuttgart vor dem Köln-Kick - alle Infos vor dem Spiel!

Meldung vom 21. Oktober: Sieben Punkte aus vier Spielen - der VfB Stuttgart hat aktuell einen Lauf und möchte den auch am kommenden Spieltag fortsetzten. Am Freitag, 23. Oktober, gastiert der noch sieglose 1. FC Köln (Anpfiff 20.30/im Live-Ticker) in der heimischen Mercedes-Benz Arena. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Das Spiel wird wegen der steigenden Corona-Zahlen nach aktuellem Stand ohne Zuschauer stattfinden.

Pellegrino Matarazzo dürfte derweil ganz andere Sorgen haben. Schon vor dem Spiel gegen Hertha BSC Berlin drohte dem VfB Stuttgart eine Mega-Ausfall-Liste. Daran hat sich auch vor der Partie gegen den 1. FC Köln nicht viel verändert. Heißt: Für einige Profis wird es eng.

VfB Stuttgart: Verletzungssorgen vor Köln-Kick

Hinter gleich fünf Spielern des VfB Stuttgart steht laut dem Kicker ein dickes Fragezeichen. Neben Borna Sosa (Rückenprellung) drohen auch Wataru Endo (Adduktorenprobleme), Gregor Kobel (Rückenprobleme) und Tanguy Coulibaly (Schmerzen im Knöchel) auszufallen. Das Quintett trainierte lediglich individuell. Bei Waldemar Anton, der gegen Hertha BSC Berlin aussetzen musste, gibt es allerdings Hoffnungen auf ein Comeback am Freitag.

Maxime Awoudja (Achillessehnenriss), Clinton Mola (Hüftprobleme) und Erik Thommy (Ellenbogenbruch) werden dem VfB Stuttgart am Freitag hingegen sicher fehlen. Zwar konnte Thommy zuletzt vereinzelt mit der Mannschaft trainieren, das Spiel gegen den FC Köln kommt für den Mittelfeldspieler aber noch zu früh. Deutlich länger wird hingegen Konstantinos Mavropanos fehlen, der nach seinem Meniskusriss noch in dieser Woche operiert wird.

VfB Stuttgart: Gegner Köln in der Sieglos-Krise

Doch auch der VfB-Gegner aus Köln kommt nicht ohne Sorgen nach Stuttgart. Die Domstädter stecken in einer echten Sieglos-Serie und haben saisonübergreifend seit 14 Spielen nicht mehr gewonnen. Schon früh in der Saison kämpft der 1. FC Köln wieder um den Klassenerhalt.

Kölns Manager Horst Heldt spricht über zwei FC-Gesichter.

„Nach wie vor ist es so, dass wir zwei Gesichter zeigen. Wir haben nicht viel gepunktet, und da geht man nicht mit viel Selbstvertrauen in die Partie“, erklärte FC-Manager Horst Held laut dem Kölner Express nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt. Dem VfB Stuttgart hingegen dürfte es derzeit nicht an Selbstvertrauen mangeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema