Urteil ist rechtskräftig

Das sagt VfB-Coach Tim Walter zur Geldstrafe nach Schiri-Kritik

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Schiedsrichter Felix Zwayer wurde von VfB-Coach Tim Walter kritisiert.
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VfB Stuttgart: Trainer Tim Walter muss wegen "unsportlichen Verhaltens" eine Geldstrafe zahlen.

+++ Update 15. September +++ VfB-Coach Tim Walter akzeptiert Geldstrafe

Trainer Tim Walter vom VfB Stuttgart kann die ihm vom Deutschen Fußball-Bund auferlegte 5000-Euro-Geldstrafe nicht nachvollziehen. "Ich finde es total überzogen und ich verstehe es auch nicht, warum", sagte der 43-Jährige am Sonntag. Soweit so gut, Einspruch will er dennoch nicht einlegen - Walter: "Ich akzeptiere es." Zuvor hatte der DFB ihn wegen unsportlichen Verhaltens im Anschluss an das 0:0 beim FC Erzgebirge Aue am 23. August bestraft.

Nach der Partie hatte Walter in Richtung Schiedsrichter Felix Zwayer gesagt: "Ich dachte, meine Frau pfeift heute. Die pfeift auch immer für die mit den schönsten Trikots." Auch den Video-Assistenten hatte er kritisiert. Walter und der VfB stimmten dem Urteil zu.

+++ Update, 14. September +++

Geldstrafe für Trainer Tim Walter vom VfB Stuttgart. Wegen seiner öffentliche Schiedsrichter-Kritik nach dem 0:0 bei Erzgebirge Aue muss der VfB-Coach 5.000 Euro blechen. Der DFB nannte als Grund "unsportliches Verhalten". Walter und der VfB Stuttgart stimmten dem Urteil zu, das damit rechtskräftig ist.

+++ Update, 31. August +++ Tim Walter hält an seiner Schiri-Kritik fest

Obwohl der DFB gegen VfB-Trainer Tim Walter ermittelt, hält der an seiner Schiri-Kritik fest: "Wer mich kennt, der weiß, ich stehe zu dem, was ich sage!" Der Coach der Stuttgarter war vom DFB-Kontrollausschuss zu einer Stellungnahme aufgefordert worden. Grund: Nach dem 0:0 des VfB Stuttgart beim FC Erzgebirge Aue hatte Tim Walter Schiedsrichter Felix Zwayer und den Video-Referee für einen nicht gegebenen Elfmeter kritisiert.

+++ Update 27. August +++ Nach Walter-Kritik: Schiedsrichter Zwayer meldet sich zu Wort

Nach der Kritik von VfB-Trainer Tim Walter an der Schiedsrichterleistung beim 0:0 in Aue, hat sich nun der Unparteiische Felix Zwayer zu Wort gemeldet. "Ich habe in diesem Geschäft schon ganz andere Dinge erlebt. Ich bin nicht nachtragend", sagte Zwayer der "Stuttgarter Zeitung".

Zwayer würde sich wünschen, dass "ein Trainer den einen oder anderen Vorgang eines Spiels spätestens mit etwas Abstand objektiver bewertet. Was mir wichtig ist, wäre aber mehr Verständnis für die jeweilige Aufgabe." Zudem nahm Zwayer seinen Kollegen Kempter in Schutz: "Er hat einen ausgezeichneten Job gemacht, weil er genau das getan hat, was von einem Video-Assistenten erwartet wird." Ob Tim Walter das nun auch so sieht? Er wird sich inzwischen voll auf die anstehende Aufgabe gegen den VfL Bochum konzentrieren.

+++ Update 26. August, 14.50 Uhr +++ DFB leitet Ermittlungen ein

0:0 endete das Spiel des VfB Stuttgart gegen Erzgebirge Aue. Den Punkt haben die Schwaben schon mitgenommen, doch Trainer Tim Walter könnte schweres Gepäck aus dem Spiel mitgebracht haben. Denn nun ermittelt der DFB!

Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, wurden Ermittlungen gegen den VfB-Coach eingeleitet. Tim Walter hat nach dem Spiel sehr deutlich seine Meinung zu den Schiri-Entscheidungen genannt. Das war vielleicht zu deutlich. Der DFB erwartet eine Stellungnahme von dem Schwaben-Trainer.

+++ Update 26. August, 12 Uhr +++ War die Kritik frauenfeindlich?

War Tim Walters Schiri-Kritik frauenfeindlich? Das diskutieren VfB-Fans und User gerade heftig im Netz. Anlass ist Walters Kritik nach dem Spiel: "Ich dachte, meine Frau pfeift heute. Die pfeift auch immer für die mit den schönsten Trikots." Das ist eine krasse Aussage. Wie war das denn nun gemeint? Darüber diskutieren die User im Netz. 

Nach Spiel gegen Erzgebrige Auge: VfB-Fans diskutieren, ob Schiri-Kritik von Walter frauenfeindlich war

"Okay und was genau ist da frauenfeindlich wenn er über seine Frau spricht die vielleicht wirklich so tickt?", fragt ein User. Dem widerspricht ein anderer User vehement: "Ich finde ok, DASS Walter etwas sagt, aber ich finde nicht ok, WAS er sagt. Kritik am Schiedsrichter war angebracht und wie SM sagt, auch mal notwendig (man muss sich nicht alles gefallen lassen), aber die frauenfeindlichen Sprüche gehen gar nicht."

Doch viele sehen die Kritik von VfB Stuttgart-Trainer Walter nicht so problematisch: "Wo war das frauenfeindlich ? Ich finde er hat recht und ich persönlich feier die Art und Weise wie er es gemacht hat. Er greift mit dem Spruch doch niemanden an." Ob diese deutliche Kritik tatsächlich Konsequenzen hat, wird sich noch zeigen. Denn der DFB wartet momentan auf eine Stellungnahme.

+++ Update 26. August +++ DFB fordert Stellungnahme: Walter-Aussage ein Unsportliches Verhalten?

Wird ihm seine emotionale Art nun zum Verhängnis? Nach dem torlosen Remis bei Erzgebirge Aue hat Tim Walter mit Kritik an Schiedsrichter Felix Zwayer und auch dem Videoassistenten nicht hinter dem Berg gehalten. Doch nun hat sich der DFB-Kontrollausschuss eingeschaltet und fordert vom Trainer des VfB Stuttgart eine Stellungnahme. Der Vorwurf: Unsportliches Verhalten.

Walter steht weiterhin zu seiner deutlich geäußerten Kritik. Vor Konsequenzen fürchtet er sich nicht: "Es ist normal, dass man seinem Unmut auch mal freien Lauf lässt. Ich habe niemanden beleidigt." Sportdirektor Sven Mislintat gibt sich unterdessen zurückhaltend, ob den VfB und seinen Coach eine Strafe erwartet: "Das weiß ich nicht. Das werden wir sehen", wird er im Kicker zitiert.

+++ Update 25. August, 15.25 Uhr +++ VfB Stuttgart mit Arroganzanfall?

Das Spiel gegen Erzgebirge Aue hatte sicher ein anderes Ende genommen, als es sich der VfB Stuttgart vorgenommen hatte. Ein torloses Remis, wieder ein Gegner, der gegen den VfB auf Konter setzt, wenige Chancen. Aber: War das zu erwarten? Ja - und es wird nicht der letzte Gegner sein, der gegen den VfB Stuttgart auf diese Taktik setzt. 

Umso mehr verwundern die Stimmen nach dem Spiel Aues Abwehrspieler Sören Gonther. Der war im Sky-Interview sichtlich angefressen: "Was denken die? Dass wir vorne drauf rennen und uns ausspielen lassen?" Sicher nicht, zumal auch St. Pauli eine Woche zuvor mit Kontern fast zum Erfolg gekommen wäre, hätte nicht Nicolas Gonzalez in der letzten Minute getroffen

VfB hätte auch verlieren können

Dennoch scheint den VfB die defensive Taktik zu stören. Und das stört Gonther: "Was soll das? Sie hätten am Ende noch den Lucky Punch fangen können. Einen Punkt gegen Stuttgart nehmen wir aber gerne mit." Der VfB Stuttgart will wieder in die Bundesliga. Auf dem Weg dahin werden sie noch öfters solche Spiele haben. Gut dass VfB-Coach Tim Walter und auch einige Spieler die Schuld bei sich suchen. Walter: "Wir müssen konsequenter sein. Wir hatten Chancen." Stimmt, trotz defensiver Taktik des Gegners.

+++ Update 25. August +++ Schiedsrichter-Kritik: VfB-Coach Tim Walter legt nach!

Nach dem 0:0 in Aue waren vor allem die Schiedsrichter-Entscheidungen das Thema beim VfB Stuttgart. Trainer Tim Walter wetterte schon nach dem Spiel gegen die Unparteiischen und den Videoschiedsrichter in Köln. Tatsächlich hätte der VfB durchaus einen Elfmeter mindestens kriegen müssen. 

Der Ärger von VfB-Coach Walter hält auch noch am Wochenende an. Walter am Samstag: "Ich weiß: Fehler sind menschlich. Aber dann kann man einfach mal sagen: Ich habe Mist gebaut." Seinem Unmut hat er freien Lauf gelassen - auch manchmal ok. Aber: Gibt es eine Strafe vom DFB? Walter: "Ich habe nur meine Meinung gesagt. Wenn ich die nicht mehr sagen darf, dann höre ich lieber auf. Ich habe niemanden beleidigt." Stimmt, eine Strafe sollte es nicht geben.

Auch VfB-Sportdirektor Sven Mislintat wundert sich über die Schiedsrichter

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat geht die Leistung des Gespanns um Felix Zwayer ebenfalls nicht aus dem Kopf. Auf der VfB-Homepage sagt er: "Wir haben schon im Laufe des Spiels in Aue gemerkt, dass es nichts nutzt zu schweigen. Dieses Spiel war in der gesamten Spielleitung schwierig für uns zu verstehen." Vor allem die unterschiedliche Bewertung ähnlicher Fouls stört Mislintat: "Nach dem Foul, bei dem Borna Sosa die erste gelbe Karte sah, passierte zwei Minuten später genau das gleiche Foul an ihm auf der anderen Seite – aber es gab keine Karte." 

Auch zählt Mislintat Vergleiche auf mit Gonzalo Castro und Dimitrij Nazarov. Das Fass zum Überlaufen brachte aber - ähnlich wie bei Walter - die Szene mit Nicolas Gonzalez. Mislintat: "Da kann mir keiner erklären, was mir die Schiedsrichter erklärt haben – dass der Spieler von Aue auch am Ball gewesen sein soll. Das erkenne ich auch in der Zeitlupe nicht."

+++ Update 24. August, 10 Uhr +++ VfB-Coach Tim Walter über Elfmeter-Situationen

Ja, VfB-Coach Tim Walter ist ein sehr emotionaler Typ. Immer wieder hämmert der VfB-Coach beim Auswärtsspiel in Aue mit der flachen Hand gegen die Plexiglasscheibe an der Auswechselbank. Der Grund für Walters Ärger ist aber nicht die schwache Chancenverwertung des VfB Stuttgart, sondern die Leistung von Schiedsrichter Felix Zwayer. 

VfB-Coach Tim Walter vergleicht Schiedsrichter mit seiner Frau

Und nein, Diplomat wird Walter in diesem Leben keiner mehr. Nach dem Spiel platzt es aus ihm heraus: "Es hätte nur einen Sieger geben können - und das sind wir. Natürlich müssen wir in unseren Aktionen konsequenter sein. Wir hätten aber auch zwei Elfmeter kriegen müssen." 

Eine klare Aussage - vor allem für den glattgebügelten Bundesligazirkus! Dort, wo jede Aussage auf die Goldwaage gelegt wird. Dann redet sich VfB-Coach Walter in Rage: "Ich dachte, meine Frau pfeift heute. Die pfeift auch immer für die mit den schönsten Trikots." Rumms, das sitzt! Eine klare Ohrfeige gegen Schiedsrichter Felix Zwayer, der zum Glück nicht Walters Frau ist. Aber über welche Entscheidungen regt sich der VfB-Trainer so auf? 

Nach Foul an Gonzalez: VfB Stuttgart muss Elfmeter bekommen

32. Minute: VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez und Aue-Verteidiger Calogero Rizzuto versuchen im Auer Strafraum einen hohen Ball aus der Luft zu fischen. Gonzalez ist als erstes am Ball, Rizzuto trifft den Argentinier klar am Fuß. Es hätte Elfmeter geben müssen, stattdessen gibt es Abstoß für Aue. Eine klare Fehlentscheidung, aber auch der Videoschiedsrichter greift nicht ein. VfB-Coach Walter: "Was die im Videokeller machen, weiß auch keiner. Vielleicht war er gerade wieder Pausenbrot essen oder sonst was." 

Schwalbe von Sosa: Elfmeter für den VfB Stuttgart - oder nicht?

67. Minute: VfB-Verteidiger Borna Sosa zieht von links in den Strafraum, legt den Ball an Aue-Verteidiger Clemens Fandrich vorbei und geht zu Boden. Doch statt auf Elfmeter entscheidet Schiedsrichter Zwayer auf Schwalbe und stellt VfB-Verteidiger Sosa mit gelb-rot vom Platz. 

Walter: „Wenn es einen Kontakt gibt, ist es Elfmeter. Und den Kontakt gab es, also war es einer. Und uns dann noch mit einer Gelb-Roten Karte zu bestrafen, ist schon sehr frech." Doch in diesem Fall hat Walter nicht recht. Sosa fällt, schon vor einer möglichen Berührung. In diesem Fall ist es also keine Fehlentscheidung, sondern ein Bärendienst des Kroaten. 

Wenn es schon keine Tore gab, so hat der Auftritt des VfB Stuttgart in Aue Aber eins gezeigt: Langweilig wird es mit Emotionsbündel Tim Walter nicht - weder auf, noch neben dem Platz. Gut so! Dennis Bayer

+++ Update 20.30 Uhr +++ So lief es für den VfB Stuttgart in Aue

Ähnliches Spiel wie in der Woche zuvor gegen St. Pauli: Der VfB Stuttgart im Ballbesitz, Erzgebirge Aue wartet auf Konter. Soweit so gut, aber: Hat der VfB dazugelernt? Auf Standardsituationen sollte man nicht setzen. Der Grund: Aue war bereits in der vergangenen Saison eines der besten Teams im Verteidigen von Standards. 

In den bisherigen zwei Aufeinandertreffen konnte der VfB jeweils in der ersten Viertelstunde in Führung gehen, dieses Mal fast das Gegenteil: Aues Linksverteidiger Calogero Rizzuto mit der größten Chance, einem Schuss von der Strafraumecke (15.) - knapp drüber! Fünf Minuten später dann die Riesenchance für den VfB: Mateo Klimowicz kommt nach Vorarbeit von Gonzalo Castro aus wenigen Metern zum Abschluss. Aber Aue-Keeper Martin Männel ist zur Stelle.

VfB bleibt blass: Kein Tempo, keine Ideen, keine Tore

Der VfB Stuttgart tut sich in der ersten Hälfte schwer. Das Problem: Ähnlich wie gegen St. Pauli fehlen dem VfB die Ideen. Rumgeschiebe in der eigenen Hälfte, selten geht es schnell über die Außen. Wenn, dann wird es aber gefährlich. Kurz vor der Halbzeit hat Philipp Klement die nächste Top-Chance. Ein Kopfball aus fünf Metern setzt er jedoch neben das Tor. 

Erzgebirge Aue steht mit elf Mann in der eigenen Hälfte, lässt sich selten vor dem VfB-Tor sehen. Gefährlich wird es nur selten bei Konterchancen. Die unterbindet der VfB meistens per taktischem Foul. Holger Badstuber, Borna Sosa und Castro holen sich deshalb schon in den ersten 45 Minuten eine Gelbe Karte ab.  Und nun? Kann VfB-Trainer Tim Walter sein Team wieder in der Halbzeit wachrütteln? 

Halbzeitanalyse: Das sagt Hitzlsperger zur ersten Halbzeit

Knaller zum Wiederanpfiff: Silas Wamangituka kommt für den glücklosen Mateo Klimowicz ins Spiel. 19 Jahre alt, kam aus Paris, kostete acht Millionen Euro. In der Halbzeitpause noch die Frage von Sky an VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger: War es ein Elfmeter als Rizzuto Gonzalez abgeräumt hat? Hitzlsperger trocken: "Wer da sagt, es sei streitbar, schaut zum ersten Mal Fußball." 

Also ein Fehler im Kölner Video-Keller? Hitzlsperger: "Wir können diskutieren oder einfach sagen, dass da einer einen Fehler gemacht hat." Angefressen ist er, dennoch sieht er Verbesserungspotenzial beim VfB: "Wir müssen zwingender im letzten Drittel sein."

Schlussphase hat es in sich: VfB Stuttgart in Unterzahl

Kaum noch Chancen im Spiel. Kein Team will den entscheidenden Fehler machen. Aber: Das kann nicht gut gehen - und so kommt es auch. VfB-Verteidiger Borna Sosa zieht auf der linken Seite in den Strafraum von Aue. Dribbling, Sosa fällt - dann der Pfiff! Elfmeter? Nichts da. Schwalbe und Gelbe Karte für Sosa. Das Problem: Er hatte schon eine Karte gesehen - also Gelb-Rot (66.)! 

Kurz darauf doch wieder der VfB Stuttgart mit der Chance. Philipp Klement kommt aus zehn Metern zum Abschluss - genau auf Männel. Weiter 0:0. Die Schlussphase ist vielversprechend - bis es zur Unterbrechung kommt. Der Grund: Pyrotechnik im VfB-Block. Das wird teuer für den Verein - unnötig!

Die Verschnaufpause hätte der VfB kurz darauf nochmal gebrauchen können, denn: Aues Pascal Testroet kommt frei vor dem Tor per Kopf zum Abschluss. Muss er machen, macht er aber nicht. Glück für den VfB, der dann noch sieben Minuten Nachspielzeit vor sich hat. Aber: Es bleibt beim 0:0. Sinnbildlich für das Spiel ist die Gelbe Karte für Daniel Didavi, die er NACH Abpfiff für Meckern kassiert. Immerhin ist der VfB über Nacht Tabellenführer.

Bilder vom Spiel des VfB Stuttgart in Aue

+++ Update, 17.50 Uhr +++ Die Aufstellungen sind da!!

Komplett neuer Sturm! VfB-Coach Tim Walter setzt gegen Erzgebirge Aue auf Mateo Klimowicz und den Matchwinner vom letzten Spieltag: Nicolas Gonzales. In der Abwehr beginnt Nathaniel Phillips für den verletzten Marc Oliver Kempf. Philipp Klement startet im Vergleich zum St. Pauli-Spiel für Santiago Ascacibar im Mittelfeld. Neuzugang Silas Wamangituka muss zunächst auf die Bank.

VfB Stuttgart: 

Kobel - P. Stenzel, Phillips, Badstuber, Sosa - Karazor - Castro, Klement - Didavi - Gonzalez, Klimowicz

Reservebank: Bredlow (Tor), Awoudja, Insua, Ascacibar, Endo, Massimo, Al Ghaddioui, Coulibaly, Wamangituka

Erzgebirge Aue:

Männel - Kalig, Mihojevic, Gonther, Rizzuto - Baumgart, Fandrich, Riese, Hochscheidt - Nazarov - Zulechner

Reservebank: Jendrusch (Tor), Kusic, Wydra, Ciftci, Sessa, Strauß, Daferner, Krüger, Testroet

+++ Update, 17 Uhr +++ Darum gewinnt der VfB gegen Aue!

Heute Abend spielt der VfB Stuttgart bei Erzgebirge Aue. Die große Frage: Bleibt der VfB ungeschlagen? Holt er gar einen Sieg? Oder gibt es doch die Überraschung von Aue? Die Bilanz der beiden Teams spricht FÜR den VfB Stuttgart. Denn: In der Zweitliga-Saison 2016/17 trafen die beiden Teams zweimal aufeinander und beide Male gewann der VfB gegen Aue. 

Das Spiel in Stuttgart endete damals 3:0 für den VfB, das Auswärtsspiel sogar 4:0. Heißt: Der VfB hat nicht mal ein Tor kassiert. Die beiden Siege sind auch die bis dato einzigen Aufeinandertreffen der Teams. Und noch ein kleiner Fact für diejenigen, die vor dem TV sitzen werden: In beiden Spielen fiel das 1:0 für den VfB Stuttgart bereits in der ersten Viertelstunde. 

+++ Update 23. August, 6.25 Uhr +++ VfB gegen Aue mit veränderter Startaufstellung - die Tabellenspitze im Blick

Nach dem Last-Minute-Sieg über den FC St. Pauli, reist der VfB Stuttgart am Freitag (18.30 Uhr) zu Erzgebirge Aue. Das Team von Trainer Tim Walter peilt dabei den dritten Sieg im vierten Spiel an.

VfB bei Aue: So sehen Sie die Partie im TV und Stream 

Ohne Kapitän Marc Oliver Kempf und Ex-Nationalspieler Mario Gomez trifft der VfB Stuttgart in der 2. Fußball-Bundesliga heute auf Erzgebirge Aue. Bei einem Sieg gegen die Sachsen übernimmt der Bundesliga-Absteiger zumindest für zwei Nächte die Tabellenführung vor dem derzeit punktgleichen Hamburger SV. Bei einer Niederlage fällt Stuttgart in der Tabelle hinter Gegner Aue zurück.

VfB Stuttgart: Sommer-Transfergerüchte und aktuelle News

Kempf und Gomez fehlen dem Club wegen muskulärer Probleme. Durch die beiden Ausfälle wird der VfB in Aue im fünften Pflichtspiel der Saison wohl zum fünften Mal mit einer veränderten Startaufstellung auflaufen. Die Schwaben sind in dieser Spielzeit noch ungeschlagen.

+++ Update 22. August, 17.30 Uhr +++ Aue hofft auf Trainer-Effekt gegen VfB

Der VfB Stuttgart ist noch ungeschlagen, Erzgebirge Aue hingegen hat schon das Trainer-Duo Daniel Meyer und André Meyer beurlaubt. Die Rollenverteilung scheint vor dem Spiel am Freitag klar zu sein: Der VfB Stuttgart geht als Favorit in die Partie gegen Aue. Aber: Nach einem Trainerwechsel ist ja schon so manch ein Favorit gestolpert. Darauf zählt auch Aue gegen den VfB - Interimscoach Marc Hensel: "Trotz der turbulenten Woche freuen wir uns riesig auf dieses Spiel. Der VfB ist die stärkste Mannschaft der Liga, dennoch wollen wir unsere Chance nach vorn suchen." Der VfB wird seine "schmutzige Seite", die Sven Mislintat so liebt, auspacken müssen, damit der dritte Sieg im dritten Duell gegen Aue auch klappt.

Der ehemalige Spieler verspricht ein Auer Team, das gegen den VfB Stuttgart mutig auftreten möchte. Und: Aue setzt auf das "Unbekannte"! Kapitän und Torhüter Martin Männel: "Wir wollen das Spiel auch als Chance nutzen, weil der Gegner nicht weiß, was auf ihn zukommt. Uns muss es gelingen, die Stuttgarter in den entscheidenden Phasen zu überrumpeln und vor Probleme zu stellen." Ob es reicht? Oder macht vielleicht sogar VfB-Neuzugang und Unbekannte Silas Wamangituka einen Strich durch Aues Rechnung?

+++ Update 22. August +++ Weitere Ausfälle beim VfB: Kempf und Gomez nicht dabei in Aue!

Das ist bitter! Der VfB Stuttgart muss die Reise ins Erzgebirge ohne Mario Gomez und Kapitän Marc-Oliver Kempf antreten. Wie der Verein am Donnerstagnachmittag mitteilte fallen beide Spieler aufgrund muskulärer Probleme aus.

Bei Marc-Oliver Kempf hatte Trainer Tim Walter am Mittwoch noch die Hoffnung auf einen Einsatz. Walter: Er hat die Einheit komplett mitgemacht - jetzt müssen wir schauen." Leider reicht es nicht für den Kapitän. Nach den vergangenen Spielen könnten damit beim VfB Stuttgart für Nathaniel Phillips die Chancen auf den ersten Startelf-Einsatz steigen.

VfB-Brennpunkt wird zur Oase der Freude: Walter zufrieden mit Kempf und Co.

Der Ausfall von Mario Gomez kommt überraschend. Bisher waren keine Probleme bekannt beim Routinier. Große Hoffnungen auf den freien Sturm-Platz darf sich beim VfB Stuttgart darf sich Nicolas Gonzalez machen. Der Argentinier knallte gegen St. Pauli das Leder zum Last-Minute-Sieg ins Tor.

VfB-Trainer Tim Walter konzentriert sich nur auf seine Mannschaft

Die Trainer-Unruhe beim Gegner Aue lässt VfB-Trainer Tim Waltereher kalt. Probleme bei der Spielvorbereitung hat er dadurch nicht, wie er bei der Pressekonferenz am Mittwoch klar macht: "Ich konzentriere mich voll auf meine Mannschaft. Es ist egal, wer bei Aue an der Linie steht. Sie werden schon elf Mann auf dem Patz haben."

Transfergerücht: Klare Ansage von Walter zu Gonzalez-Verkauf

Wie schon gegen Hansa Rostock und zuletzt gegen St. Pauli geht der VfB-Trainer von einem Acker-Auftritt seiner Mannschaft aus. Auch Aue wird versuchen hinten alles dicht zu machen. Tim Walter: "Ich glaube, dass die Art und Weise wie wir agieren, jeder Mannschaft irgendwann Probleme bereitet und sie von allein hinten reingedrängt wird."

Kader des VfB Stuttgart für Aue: Bekannte Ausfälle und eine Premiere

Auf dem Platz könnten beim VfB Stuttgart am Freitag fast alle Profis stehen. Bis auf die bekannten Verletzten stehen Tim Walter alle Spieler zur Verfügung: Sasa Kalajdzic, Orel Mangala und Marcin Kaminski fallen aus! 

Eine Premiere in der Startelf wäre für Silas Wamangituka möglich. Trainer Tim Walter nimmt den Stürmer wohl mit in den Kader des VfB Stuttgart: "Silas ist jetzt dabei." Und auch Nathaniel Phillips wird gegen Aue auf einen Hoffen - in der Startelf werden aber Kapitän Marc-Oliver Kempf und Holger Badstuber stehen. Walter zeigte sich aber mit allem seinen Innenverteidiger zufrieden.

VfB Stuttgart Gegner Aue steckt im Trainer-Chaos

Es war ein echter Paukenschlag! Am Montag teilte Erzgebirge Aue mit, dass der Verein Chefcoach Daniel Meyer sowie dessen Assistenten und Bruder André Meyer "vorerst" beurlaubt hat. Dies sei nach "einem vertraulichen und persönlichen Gespräch" zwischen Vorstand und beiden Trainern geschehen.

VfB Stuttgart: Sommer-Transfergerüchte und aktuelle News

Sportlich waren die Auer mit zwei Erfolgen aus drei Ligaspielen und dem Erreichen der zweiten Runde im DFB-Pokal stark in die neue Saison gestartet. In der Tabelle stehen die Veilchen direkt hinter der Aufstiegszone.

In der vergangenen Spielzeit gab's nach schlechteren Spielen häufiger öffentliche Kritik von Präsident Helge Leonhardt. Vor der Sommerpause hatte Meyer seinerseits die aus seiner Sicht schleppende Kaderplanung beim Zweitligisten moniert. Nach der 1:3-Schlappe gegen bei Arminia Bielefeld scheinen alte Wunden wieder aufgerissen.

Co-Trainer Marc Hensel wird Erzgebirge Aue gegen den VfB Stuttgart  als Interimstrainer betreuen. Eine endgültige Trennung von Meyer, deutete er an, ist aber weiterhin nicht vollzogen. Bisher kennt nur die Mannschaft die Gründe für den Trainerwechsel.

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